Die wichtigsten Medien-Trends 2018

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Auch in diesem Jahr gibt es wieder einige Trends, welche die Medien-Branche auf Trab halten werden. Viele der Trends kommen aus 2017 und werden 2018 fortgeführt und weiterentwickelt. Begriffe wie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) sowie Influencer-Marketing kamen auch im vergangenen Jahr auf, allerdings wird ihnen in Zukunft eine größere Bedeutung zugewiesen.

Mobile-VR/-AR, mit großen Marken voran
2017 sollte das Jahr von VR werden, allerdings konnte sich die kostspielige Technik im Massenmarkt nicht weiträumig etablieren. Zu wenig nützliche Inhalte und die hohen Kosten für die meisten VR-Brillen schreckten viele Interessenten ab. Um den Einstieg 2018 zu erleichtern, scheint der Trend in Richtung mobile VR und mobile AR zu gehen. Ein klassisches Beispiel hierfür ist die erfolgreiche App Pokémon Go, mit der Spieler die Pokémons beispielsweise in seinem Wohnzimmer betrachten kann. Bei AR werden, anders als bei VR, Realität und virtuelles vermischt. Dabei wird die Kamera verwendet, um ein Live-Bild auf dem Smartphone zu erzeugen, wo dann virtuelle Inhalte platziert
werden können.

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Diese Technik nutzen auch Apple, mit seinem iPhone x und Google, mit dem Cardboard. Hier wird jeweils das Handy benutzt, um VR- und AR-Inhalte darzustellen. Es gilt also, die bei dem Kunden bereits vorhandene Technik zu nutzen, um die Hürde des Einstiegs möglichst gering zu halten.

Von Facebook zu Instagram
Der Trend, Marken in den sozialen Medien zu bewerben, ist schon vor 2017 ordentlich ins Rollen gekommen. 2018 stellt sich also die Frage, welche Plattform von der Young Generation in diesem Jahr am meisten genutzt wird. Facebook scheint hier nicht mehr die Nase vorn zu haben. Für zu viele ist das soziale Netzwerk nur noch eine große Werbeplattform, auf der man interessante Inhalte lange suchen muss. Instagram scheint hier die perfekte Alternative für Nutzer und Marken mit einer jungen Zielgruppe. Die Plattform bietet mit ihren rund 800 Millionen Nutzern eine im letzten Jahr sehr stark wachsende Community und zusammen mit gutem Influencer-Marketing wird hier 2018 das meiste Potenzial gesehen. Trotzdem bleibt abzuwarten, ob Instagram mit steigendem Werbeinteresse das gleiche Schicksal ereilt wie Facebook oder ob es gelingt, Werbung mit interessanten Inhalten zu verknüpfen.

Smarte Automatisierungen
In den letzten Jahren hat das Wort „smart“ einen regelrechten Boom erlebt. Wer zeigen wollte, dass sein Produkt Technik enthält, setzte einfach „smart“ vor den Produktnamen. So haben wir neben dem bekannten Smartphone auch smarte Uhren, Fitnessarmbänder und sogar Kühlschränke gesehen. Auch in digitalen Produkten halten smarte Automatisierungen immer mehr Einzug. Spotify zum Beispiel erstellt automatisch Playlisten, die auf den eigenen Geschmack zugeschnitten sind, und Amazon schlägt neue Artikel vor, die einen aufgrund des eigenen Kaufverhaltens interessieren könnten. In 2018 gilt es also für Firmen weiter Daten zu sammeln und aus diesen nicht nur einen Mehrwert für sich selbst zu ziehen, sondern damit auch sinnvolle Anwendungen für den Kunden zu schaffen.

Quelle:
Wuv.de
Handelskraft.de
game-2.de