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21.03.2019 News

Süßes Marketing: Haribo und Katjes im Vergleich

Jeder kennt sie, viele lieben sie: Deutschlands große Süßwarenhersteller Haribo und Katjes. Die Kult-Produkte „Goldbären“ und „Yoghurt-Gums“ gehören für viele Leute zum Standardeinkauf. Aber auch die TV-Spots beider Unternehmen haben einen großen Wiedererkennungswert und bleiben im Kopf. Wie sich das Marketing von Haribo und Katjes über die Jahre entwickelt hat, erfahrt ihr hier.

Haribo beendet eine Ära
Wer an Haribo denkt, denkt oft an Thomas Gottschalk. Und das nicht ohne Grund. Denn der ehemalige „Wetten, dass …?“-Moderator warb ab 1991 unglaubliche 24 Jahre lang für Goldbären und Co., z. B. mit diesem populären Spot. Diese außergewöhnliche Werbepartnerschaft führte 2006 sogar zu einem Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. Gottschalks Nachfolger, Michael „Bully“ Herbig, beendete die Arbeit mit Haribo 2018 einvernehmlich.
Da aber laut dem Unternehmen kein anderer Prominenter die bunte Markenwelt so selbstverständlich repräsentieren könnte, entschied man sich für einen Strategiewechsel. Kurzerhand beendete Haribo die Ära der Testimonials (bekannte Personen, die für ein Produkt werben) und setzt jetzt auch in seinem Heimatmarkt auf die britische Kampagne „Kid´s Voices“. Diese lief bereits 2014 im britischen TV und setzt die Visualisierung kindlicher Freude in den Mittelpunkt. Das Skript wird nicht von Kreativen geschrieben, sondern basiert auf echten Dialogen von Kindern, die in Workshops spontan mit unterschiedlichen Haribo-Sorten interagieren. Wie dieses Konzept mit erwachsenen Schauspielern umgesetzt wird, seht ihr hier.

Katjes setzt auf Achtsamkeit
Auch Katjes setzte in der Vergangenheit auf Testimonials, unter anderem posierten Stefan Raab, Nina Hagen, Dana Schweiger und Alexandra Neldel im TV und auf Plakaten. Am erfolgreichsten war aber Heidi Klum, die von 2000 bis 2008 Werbung für Katjes machte, z. B. für „Tappsy“. Ab 2012 entschied sich das Unternehmen gegen prominente Werbebotschafter.
Das Alleinstellungsmerkmal des Grün-Ohr-Hasen-Entwicklers ist für viele Deutsche die ausschließlich vegetarische Zutatenliste. Seit bereits acht Jahren läuft die Veggie-Kampagne, die seit zwei Jahren mit dem Slogan „Jes! – Alles Veggie“ unterstützt wird.
Die Kampagne wird mit Fokus auf die Zielgruppe, die aus Vegetariern und Flexitariern besteht,  immer weiter ausgebaut, der Trend zur fleischarmen Ernährung passt da perfekt. Trotz der guten Absichten musste Katjes letztes Jahr einen gewaltigen Shitstorm über sich ergehen lassen: In einem TV-Spot warb eine junge Frau mit Kopftuch für die Fruchtgummis, die auf tierische Gelatine verzichten. Tobias Bachmüller, geschäftsführender Gesellschafter, erklärte in einem Interview, dass Katjes die Islamophobie in Deutschland unterschätzt habe, aber dennoch zu dem Spot stehe und eine gesellschaftliche Positionierung von Marken als sinnvoll erachte.
Dieses Jahr ist der Star der Fernsehwerbung ein dreibeiniger Hund. Die Kampagne läuft unter dem Motto „Jedes Leben ist wertvoll“ und zeigt eine junge Frau, die den Hund trotz seiner Behinderung liebt. Zudem steht der Spot für den achtsamen Umgang mit Ernährung.

Fazit
Beide süßen Giganten haben der Werbung mit Testimonials abgeschworen und wollen sich nun mehr auf ihre Zielgruppe und die damit verbundenen Werte konzentrieren. Während Haribo sich eher an Kinder richtet und Freude verbreiten will, adressiert Katjes Vegetarier und Flexitarier und möchte dazu anregen, über einen bewussten Umgang mit Ernährung nachzudenken. Im Gegensatz zu Haribo bemüht Katjes sich um eine gesellschaftliche Platzierung, insbesondere gegen Rassismus (Islamophobie) und zeigt Haltung. Beide Unternehmen gehen dieses Jahr in eine neue Richtung und wir können uns sicherlich noch auf einige spannende Werbeauftritte freuen.

 

 

Quellen:

wuv.de
horizont.net
wikipedia.org

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21.03.2019 Tipps

Leitfaden für Unternehmen im Social Web

Immer wieder hört man Schlechtes zu Social Media und vergleichbaren Medien in den Nachrichten.
Durch große Datendiebstähle und Sicherheitslücken, die an die Öffentlichkeit gelangen, verschwindet das Vertrauen der Nutzer zugehend. Die logische Konsequenz und gleichzeitig einer der wichtigsten Trends für 2019 ist also, das Vertrauen der Nutzer wiederherzustellen.

Die Wiederherstellung
Es ist selbstverständlich, dass man als Unternehmen Seriosität ausstrahlen sollte, jedoch ist es heute deutlich wichtiger, authentisch zu wirken. Der Content eines Unternehmens sollte nicht nur relevant und trendig sein, sondern auch zum Unternehmen passen, damit kein Misstrauen oder Verwirrung unter den Nutzern entsteht. Da Nutzer immer mehr darauf achten, mit wem sie in sozialen Medien interagieren, sind die sogenannten „Love Brands“ ein guter Anhaltspunkt.

Was sind „Love Brands“?
Dazu gehören Marken/Unternehmen, die eine sehr hohe Anziehungskraft auf Konsumenten und Nutzer haben. Beispiele dafür sind Oreo, Nutella, Apple oder Haribo. Kunden sind diesen Unternehmen/Produkten oft ein Leben lang treu, was auf der Basis des Vertrauens von „Fan“ zu Unternehmen beruht. Denn Transparenz und Verlässlichkeit einer Marke sind  unwahrscheinlich wichtig für die Zufriedenheit und das Vertrauen von Kunden.  Weiterhin zeichnen sich „Love Brands“ dadurch aus, dass sie die Erwartungen des Kunden übertreffen und dass man mit ihnen ein bestimmtes Markenerlebnis verbindet.

Nah am Nutzer
Während das Vertrauen der Nutzer dieses Jahr wohl im Mittelpunkt der Unternehmen liegt,
sollte man die anderen Trends nicht gänzlich ausblenden. Anbieter von Produkten können sich freuen,
denn 2019 wird das Jahr des E-Commerce. Shoppen über soziale Netzwerke ist der nächste große Schritt, was man besonders gut auf Instagram sehen kann. Die neuen Kaufoptionen sind schnell und nah am Nutzer. Auch gern gesehen bei Nutzern ist die Möglichkeit, über einen Messaging-Dienst mit einem Unternehmen zu interagieren, denn das ist für viele sehr komfortabel, und gute Erreichbarkeit eines Unternehmens ist vertrauensbildend im Gegensatz zu einer E-Mail.

Storifying
Snapchat hat es damals eingeführt und groß gemacht. Nach und nach fügte nahezu jedes soziale Netzwerk die beliebte Story-Funktion hinzu: Ein Bild oder Video, was für 24 Stunden sichtbar ist –mehr braucht es nicht, um aktuellen Content zu liefern, der immer ganz oben in einer separaten Leiste angezeigt wird. Unternehmen haben so die Möglichkeit, zeitnah relevante Inhalte an den Nutzer zu bringen und für sich zu werben.

Alles in allem
Es war abzusehen, dass Social Media und die immer neuen Anwendungsmöglichkeiten weiterhin der Spitzenreiter bleiben, was Werbung und Marketing angeht. Unternehmen bekommen so immer bessere Möglichkeiten, nah und zielgerichtet an den Nutzer zu treten – was für viele ganz neue Möglichkeiten bietet. Im Auge behalten sollte man aber Dienste wie Facebook Messenger,
Whatsapp oder Wechat, die für das Vertrauen und die Kundenbindung 2019 noch größere Bedeutung bekommen. Ob dies gut oder schlecht ausgeht, heißt es abwarten.

 

 

Quelle:

wuv.de

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21.03.2019 Tipps

Richtiger Umgang im Unternehmen

Der richtige Umgangston ist zum einen wichtig für das Betriebsklima aber zum anderen auch für die eigene Karriere sehr hilfreich. Häufig ist ein respektvoller Tonfall aber keine Selbstverständlichkeit. Hier erfahrt ihr unter anderem, wie ihr euch trotzdem das Arbeitsleben erleichtern könnt.

Was zählt als guter Umgangston?
Die Definition des richtigen Umgangs variiert je nach Gesellschaft oder Peer-Gruppe (Gruppe von Menschen mit gemeinsamen Interessen, Alter, Herkunft oder sozialem Status). So, wie sich die Mehrheit einer sozialen Gruppe wünscht, in einer bestimmten Situation behandelt zu werden, wird allgemein die Definition eines guten Umgangstons gewertet.

Vor allem die richtige Erziehung sorgt dafür, dass wir die nötigen Eigenschaften entwickeln können, um ein gutes Benehmen an den Tag zu legen. So sind beispielsweise Taktgefühl, Respekt und Einfühlungsvermögen sehr hilfreich, um in einer Situation die richtige Ausdrucksweise bestimmen zu können.

Wie kann ein guter Wortlaut hilfreich sein?
Unternehmen, in denen ein wertschätzender Umgang gepflegt wird, haben deutlich zufriedenere Mitarbeiter. Wer selbst respektvoll zu seinen Kollegen und seinen Vorgesetzten ist, kann beruflich davon profitieren. Denn ein Teamplayer kommt immer besser an, besonders wenn Zusammenarbeit gefordert ist. Das sehen auch Vorgesetzte gerne, gerade wenn es um Personalentscheidungen geht.

Auch wenn wichtige Präsentationen oder repräsentative Aufgaben anstehen, werden Mitarbeiter bevorzugt, deren Benehmen in der Vergangenheit für Vertrauen gesorgt haben. Zudem wird das Verhalten gegenüber anderen oft ebenfalls mit in die Bewertung für Gehaltserhöhungen oder Beförderungen genommen. Aber um überhaupt einen Job zu bekommen, muss man sich zunächst in einem Vorstellungsgespräch als sympathische Person mit einer guten Umgangsform präsentieren.

Gerade wenn es dann um Kundenkontakt geht, kann der falsche Ton ein Grund für eine Absage sein. Denn hier ist freundliches Auftreten das Allerwichtigste. Wenn sich Kunden beschweren, kann es einen auch schnell mal den Job kosten.

Wie mit schlechten Umgangsformen umgehen?
Herrscht jedoch mal ein rauer Tonfall, ist das noch längst kein Mobbing. Als Mobbing zählt das Angreifen der eigenen Würde. Deswegen muss man auch manchmal mit einem schroffen Ton umgehen können, was gerade für sensible Menschen nicht ganz einfach ist. Aber schon ein paar Tricks können dabei helfen.

Eine respektlose Person ist grundsätzlich zu jedem so, deswegen solltest du unfreundliche Bemerkungen dieser Person nicht zu sehr an dich heranlassen. Solche Bemerkungen haben nichts mit dir persönlich zu tun, sondern einfach mit der Art des Kollegen.

Mach dir nicht zu viele Gedanken über unhöfliches Verhalten dir gegenüber. Oft kommen dann Selbstzweifel auf und du fragt dich, was du falsch machst, doch die Grübelei macht nur unglücklich und führt zu keinem Ergebnis. Wenn es dir schwer fällt, das Verhalten der anderen nicht weiter zu hinterfragen, kannst du das Nachdenken auch zeitlich begrenzen. Versuche nur in wenigen und zeitlich eingeschränkten Momenten darüber nachzudenken und konzentriere dich mehr auf positives Verhalten dir gegenüber.

Es kann aber auch helfen, eigene Schwächen durch Selbstbeobachtung herauszufinden. Mithilfe eines Tagebuchs kannst du festhalten, welches deine wunden Punkte sind. Notiere einfach wann und über was du dich geärgert hast. Nach einiger Zeit ergibt das einen guten Überblick, auf welche Dinge du empfindlich reagierst. Um langfristig im Arbeitsalltag besser mit einem schroffen Umgangston umgehen zu können, kann es helfen, sich auf solche Situationen vorzubereiten.

Fazit
Du siehst, nur weil jemand etwas schroffer mit dir spricht, ist das noch lange nicht persönlich gemeint. Vor allem sensible Personen können mit verschiedenen Tricks lernen, mit solchen Situationen umzugehen.

 

 

Quelle:

karrierebibel.de

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21.03.2019 News

Vielfältiges Team – gern, aber wie?!

Diversität und Inklusion werden auch in Deutschland ein immer größeres Thema in der Arbeitswelt.
Beispielsweise ist es erst seit kurzem möglich, im Geburtenregister „divers“ als drittes Geschlecht eintragen zu lassen, was auch in Stellenanzeigen übernommen wurde.
Doch was das genau heißt, wie man das umsetzen kann, und welche Vorteile Unternehmen daraus ziehen können, wissen nur wenige.

Mehr als nur der Anteil von Männern und Frauen
Zu Diversität und Inklusion gehört nicht nur ein ausgeglichenerer Anteil aller Geschlechter im Unternehmen, sondern z. B. auch Personen mit einem anderen kulturellen oder ethnischen Hintergrund, verschiedenen beruflichen Schwerpunkten oder einer körperlichen bzw. geistigen Einschränkung.
Diversität beschreibt dabei die Vielfältigkeit von Gruppen, etwa bezogen auf Herkunft, Religion, sexuelle Orientierung, Alter und Geschlecht. Inklusion zielt darauf ab, strukturelle Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Personen mit benachteiligten Ausgangslagen diese ausgleichen können. Insbesondere werden dabei Möglichkeiten zum Aufstieg im Unternehmen, die Zusammenstellung von Teams und die Einstellungskriterien beachtet. Dabei sollten sich alle Mitarbeiter in ihrem Arbeitsumfeld aufgenommen fühlen und die gleichen Chancen erhalten.

Welche Vorteile bringt ein vielfältiges Team?
Durch die unterschiedlichen Hintergründe ergeben sich verschiedene Persönlichkeits- und Kommunikationsmuster. Kombiniert man diese miteinander, lassen sich häufig neue Blickwinkel entdecken. Gerade wenn andere Perspektiven oder neue Ideen gefragt sind, bietet sich ein Team mit unterschiedlichen Erfahrungen und Meinungen an. Durch die Zusammenarbeit von Personen mit diversen beruflichen Schwerpunkten lassen sich zudem Projekte meist effizienter planen und später auch umsetzen.
Außerdem eröffnet man durch einen angepassten Einstellungsprozess weitaus mehr Menschen die Chance, ihre Karriereziele zu verwirklichen.

Welche Maßnahmen können Unternehmen ergreifen?
Zunächst ist es wichtig, ein Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen; ein Verhaltenskodex für Mitarbeiter und die Offenlegung der sogenannten Diversity-Zahlen können dazu beitragen.
Um den Bewerbungsprozess gerechter gestalten zu können, sollten Mitarbeiter, die in den Einstellungsprozess involviert sind, gezielte Bewerbungstrainings absolvieren.
Zudem kann es hilfreich sein, regelmäßige Befragungen bei Mitarbeitern durchzuführen bzw. sie zu einem offenen Austausch über die Unternehmenskultur zu ermutigen. Daraufhin kann man die Zufriedenheitswerte miteinander vergleichen und Maßnahmen zum Abbau der Unterschiede leichter abstimmen.

Welche Probleme stellen sich deutschen Unternehmen im Vergleich zu US-Unternehmen?
„In Deutschland wird noch viel zu häufig über das Ob gestritten, in Amerika fast ausschließlich über das Wie.“, sagt Katharina Borchert (Chief Innovation Officer bei Mozilla). Sie kritisiert zudem, dass die stark männerdominierten Strukturen, die „Das haben wir schon immer so gemacht“-Mentalität und mangelnde Offenheit der nötigen Veränderung im Wege stehen.

„So wird immer wieder der gleiche Typ eingestellt, der möglichst wenig Unruhe in den Laden bringt und sich gut in die bestehende Kultur einpasst.“
Bei Mozilla gäbe es ganz klare Regeln, wie die Diversity-Jahresziele erreicht werden sollen und wie zum Beispiel auch mit Vergehen umgegangen wird. Selbst Veranstaltungen werden nur noch von dem Unternehmen unterstützt, wenn diese ebenfalls mit den Zielen übereinstimmen.
Katharina Borchert fordert des Weiteren, dass Unternehmen ihre fest gefahrenen Vorstellungen (z. B. ein guter Uniabschluss als Einstellungskriterium) ad acta legen und mehr in ihre Kandidaten investieren.

Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass ein vielfältiges Team durchaus Vorteile mit sich bringt. Außerdem gibt es bereits viele Ansätze und Vorbilder, die bei der Umsetzung der Diversity-Ziele helfen können. Das muss scheinbar nur noch bei den deutschen Führungskräften ankommen.

 

Quelle:
lead-digital.de

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21.03.2019 Trends

Bereit für die (verrückte) Technologie von morgen?

Der Fortschritt der Technologie ist unübersehbar und ihre Entwicklung nicht mehr zu stoppen. Was vor wenigen Jahren noch unmöglich erschien, ist heute nichts Ungewöhnliches mehr. Von der Tiger-DNA im Weltall bis zu lebensrettenden Armbändern – wir zeigen euch, was derzeit schon möglich ist und morgen bereits zum Alltag wird.

Gesichter von Menschen, die nicht existieren
Echte menschliche Gesichter zeichnen sich durch ihre Ecken und Kanten aus. Dank künstlicher Intelligenz (KI) ist es jetzt möglich, diese Gesichter mit all ihren Makeln zu generieren. Wie funktioniert das?
Eine Gruppe von Entwicklern des Chip-Herstellers Nvidia aus Kalifornien verbrachte eine Woche mit dem Training ihrer KI. Das Ergebnis ist beeindruckend: absolut echt wirkende Portraits von Menschen, die es gar nicht gibt. Der Algorithmus, der sich hinter der KI verbirgt, setzt Merkmale passend zusammen. So entsteht ein authentisches Gesicht. Schon bald dürfte also z. B. Stockfotografie ohne menschliche Models auskommen. Animatoren und Grafiker können davon enorm profitieren, jedoch können täuschend echte Fälschungen auch großen Schaden anrichten, wie im Falle der Deepfakes, bei denen Gesichter von Prominenten in pornografische Videos eingefügt werden.

Armband schafft neue Hoffnung
In den USA verloren im Jahr 2018 täglich 115 Drogenabhängige aufgrund einer Überdosis ihr Leben, meistens ohne konkrete Suizidabsicht. Lebensretter im Falle einer Überdosis soll ein neues Accessoire sein. Studenten aus Pittsburgh, Pennsylvania, arbeiten an einem Armband mit Notfallknopf und Biosensor. Ein Laser misst die Sauerstoffsättigung im Blut. Sollte diese zu niedrig sein – was auf eine Überdosis hindeutet – beobachtet das Gerät die Situation für 10 Sekunden.
Bleibt die Lebensgefahr bestehen, schlägt es Alarm. Mit einem Warnton, rotem Licht und einer SMS-Nachricht, die den Standort enthält, wird auf den Patienten aufmerksam gemacht. Das Projekt mit dem Namen „HopeBand“ wurde ausgezeichnet und soll für den Endkonsumenten 16 bis 20 US-Dollar (etwa 12 bis 17 Euro) kosten, wenn die Testlaufzeit beendet ist.

Tiger-DNA auf Weltraumreise
Laut China Daily haben chinesische Wissenschaftler die getrocknete und pulverisierte DNA eines Tigers ins All geschossen. Die Großkatze heißt Kang Kang und lebt im Zoo von Guangzhou. Seine Gene kreisen um die Erde, um als Sicherheits-Backup zu dienen, sollte seine Spezies irgendwann aussterben. Den Südchinesischen Tiger findet man nicht mehr in freier Wildbahn, er ist extrem bedroht.
Übrigens – wer seine DNA ebenfalls ins Universum schicken möchte, kann sich an die chinesische Firma „Endless Door“ wenden. Diese hat sich darauf spezialisiert, passende Behälter für getrocknetes DNA-Pulver herzustellen.

Bürokratie goes digital
Estlands 1,3 Millionen Einwohner haben die Möglichkeit, fast alles vom Arztrezept bis zur Geburtsurkunde online zu beantragen. Um lästige Schlangen in Bürgerämtern zu umgehen, und um Transparenz und sogar das Wirtschaftswachstum zu fördern, wurde eine Online-Plattform entwickelt. Basis ist die Software „X-Road“, ein dezentralisierter Server, der alle Daten verschlüsselt und authentifiziert.
Die Bürger haben nicht nur Einblick in ihre Daten, sie sehen auch, ob z. B. die Regierung diese Daten nutzt. Da die Bürokratie so ohne Anwesenheitspflicht funktioniert, können digitale Nomaden ihre Geschäfte beispielsweise auch von Bali aus regeln.

Fazit
Diese vielfältigen Innovationen zeigen, wie viel technisch bereits möglich ist. Hierbei handelt es sich nicht nur um extravagante Entwicklungen, die für Endverbraucher unbezahlbar sind, sondern auch um ganz alltägliche Dinge, wie z. B. die digitale Bürokratie, die in Zukunft in weiteren Ländern genutzt werden könnte.

 

 

 

Quelle:

lead-digital.de

futurezone.at

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30.11.2018 Tipps

Kampf dem Plastikmüll

National Geographic startete die Initiative „Planet or Plastic“ und sagt Plastik den Kampf an, mit zahlreicher prominenter Unterstützung. Die Vermeidung von Plastikmüll beschäftigt nicht nur Umweltschutzverbände und NGOs (Nichtregierungsorganisation), auch immer mehr Marken bauen auf natürliche Produkte.

Den Start der Initiative bildete eine mit Plastikmüll überfüllte Straßenbahn. Hier könnt ihr euch das Video zur Aktion anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=OJtib_O4jF8

Nach und nach folgten weitere Aktionen. Unter anderem wird National Geographic Forschungsaufträge vergeben, die versuchen zu verstehen und zu dokumentieren, wie Plastik in die Meere gelangt. 2019 soll dazu eine Expedition starten, bei der Wissenschaftler verschiedene Plastikarten sowie deren Wanderwege in die Flüsse untersuchen.
Mit dem „Planet-or-Plastic“-Projekt sollen nicht nur wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, sondern auch lokalen und nationalen Organisationen, NGOs, Unternehmen und der Öffentlichkeit Anknüpfungspunkte sowie innovative Lösungsansätze aufgezeigt werden.

Sondersendungen
In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird die Initiative von einer Medienkampagne begleitet. Produziert wurden drei Kampagnenmotive für Out-of-Home, Print und Online, dazu TV-Spots und viele Social Assets. Diese sind deutschlandweit zu sehen.

Partnerschaft und Kooperation
Mit gleich gesinnten Marken wie Hydrophil, HappyBrush oder Original Unverpackt werden Produkte sowie Alternativen zu Einweg-Plastik vorgestellt.
Unterstützt wird die Initiative auch von Promis wie Hannes Jaenicke, Karoline Herfurth und Materia.

Fazit
Informationen zur weltweiten Plastikkrise sowie Tipps und Tricks zur Vermeidung von Plastik im Alltag findet ihr auf: https://www.nationalgeographic.de/planetorplastic

 

Quelle:
wuv.de

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30.11.2018 News

C&A greift Wettbewerber an und verkauft bald auch Bobbycars

Der neue Deutschlandchef des Bekleidungsunternehmens C&A, Mohamed Bouyaala, will sowohl der Konkurrenz aus dem Preissegment darüber als auch der aus dem darunter die Stirn bieten. Wie das mit Preissenkungen, Modernisierungen und neuen Produkten im Sortiment funktionieren soll, erfahrt ihr hier.

Marktanteile zurückgewinnen
C&A befindet sich im preislichen Mittelfeld und verspürt von unten den Preisdruck der Discounter, wie Aldi und Primark. Von oben verspürt das Unternehmen den Druck der Fashion-Anbieter, wie beispielsweise Zara. Jetzt will das Geschäft seine Kunden von diesen Anbietern zurückgewinnen, berichtet Deutschlandchef Mohamed Bouyaala.

Die Strategie
Eine der Maßnahmen, die dafür von C&A angekündigt wurden, sind Preissenkungen für ausgewählte Produkte, um mit den Discountern mithalten zu können. Bouyaala geht nämlich davon aus, dass das Niedrigpreis-Segment weiterwächst. Mit Blick auf auf die Markenanbieter soll das Sortiment erweitert werden, unter anderem mithilfe von Fremdmarken. „Wir werden viele Dinge ausprobieren und haben schon einige interessante Partner in der Pipeline.“ berichtete Bouyaala dem Fachmagazin Textilwirtschaft.

Mehr Investitionen für die Modernisierung
Sowohl in Deutschland als auch in Europa sei der Online-Bereich des Unternehmens gewachsen. Es gibt jedoch keine genauen Umsatzzahlen zu den restlichen Bereichen, daher ist unklar, wie sehr das Modeunternehmen im letzten Jahr schwächelte. Das Fachmagazin Textilwirtschaft schätzt den 2017er-Umsatz des drittgrößten Modehändlers Deutschlands auf 5,92 Milliarden Euro weltweit (2,45 Milliarden Euro in Deutschland).
Noch dieses Jahr möchte die Modekette 47 Millionen Euro in die Modernisierung einiger Filialen stecken – und nächstes Jahr nochmal so viel.

Neue Produkte
Um Kunden wieder zurückzugewinnen, will C&A in seinen deutschen Geschäften in Zukunft mehr als nur Mode verkaufen. Laut Deutschlandchef Bouyaala soll das Sortiment um Wohnaccessoires, Spielzeug und dekorative Kosmetik erweitert werden. Derzeit testet die Handelskette in Köln eine Kooperation mit Simba Dickie, dem Bobbycar-Hersteller. Wenn diese Zusammenarbeit gut funktioniert, kann sich Bouyaala auch Schnuller, Babyzubehör, Bettwäsche, Kerzen oder Haushaltswaren im Sortiment vorstellen.

Fazit
Mit dem neuen Deutschlandchef warten auf C&A einige Umstrukturierungen. Für die Kunden der Modekette sollten sich diese jedoch durchweg positiv auswirken, da Preissenkungen, eine Sortimentserweiterung und die Modernisierung von Filialen angekündigt wurden.

 

Quelle:
wuv.de

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30.11.2018 Trends

Trendmarken made in Germany

Deutschland als Trendsetter? Mal ehrlich, bei Stichworten wie „Neuheit“ oder „Innovation“ denken wir doch eher an namhafte Labels aus den USA oder China. Tatsächlich gibt es aber auch aus deutscher Hand zahlreiche Marken verschiedener Branchen, die neue Wege eingeschlagen und ihren Markt stark beeinflusst haben. Bis heute werden Marketer unter anderem inspiriert von …

Alnatura
In den 80er-Jahren hatte Götz Rehn die Vision, Bio-Produkte außerhalb von kleinen Ökoläden anzubieten. 1984 öffnete der erste Alnatura-Markt in Mannheim. Da es zunächst deutschlandweit keinen passenden Lieferanten gab, wurde Rehn kurzerhand selbst Lebensmittelproduzent. Dass heutzutage sogar im Discounthandel Bio-Produkte angeboten werden, ist auf die Vorarbeit des Alnatura-Gründers zurückzuführen.

Astra
Die Bavaria-Brauerei aus Hamburg setzte sich Ende der 90er gegen das Brauereisterben durch und entwickelte die Biermarke Astra. Mithilfe der Agentur Philipp & Keuntje startete „Was dagegen?“, die erste Kampagne, in der Biertrinker nicht jung und sexy, sondern authentisch dargestellt wurden. Polarisierende, provokante Werbung und der Relaunch des Logos zeichnen Astra auch weiterhin als echtes Kultbier aus.

Babbel.com
Ja, auch die weltweit am stärksten verbreitete Sprachlern-App kommt aus Deutschland. Das Start-up aus Berlin – welches mittlerweile Online-Kurse für 14 Sprachen anbietet – verteidigt seinen Status erfolgreich durch eine langfristige Markenkampagne von Wieden+Kennedy. Der Wert von Sprache wird durch immer wieder neue Geschichten vermittelt. Kein Wunder also, dass Babbel als Vorbild für andere deutsche Start-ups gilt.

Flixbus
Die Schnelligkeit, mit der sich der Bus in Deutschland als kostengünstiges Fernreisemittel durchsetzen konnte, ist beeindruckend und in großen Teilen auf das Management-Geschick der Flixbus-Gründer zurückzuführen. Flixbus hat keine eigenen Fahrzeuge, sondern kooperiert mit Sub-Unternehmen, die Reisebusse betreiben. Die Zentrale konzentriert sich somit ausschließlich auf das Streckennetz und sorgt dafür, dass Flixbus europaweit erfolgreich ist. Bald soll es auch auf die Schienen gehen – Flixtrain hat den ersten Härtetest bestanden und sucht nach weiteren Verbindungen.

Jodel
Bei der Entstehung von sozialen Netzwerken haben deutsche Unternehmen es versäumt, rechtzeitig auf den Zug aufzuspringen. Zur Kommunikation mit Kunden nutzen sie vorrangig Plattformen aus den USA. Einzige Ausnahme ist da die Jodel-App. Besonders beliebt bei Studenten hat sie sich mittlerweile zum europaweitem Phänomen entwickelt – und das alles komplett werbefrei.

True Fruits
Auch das True-Fruits-Team hatte wie viele andere Start-ups zu Beginn kein Geld. Da Werbeflächen teuer sind, landete die Werbung kurzweg auf den eigenen Flaschen. Was als günstige Maßnahme begonnen wurde, entwickelte sich schnell zum echten Mehrwert. True Fruits punktet bei seinen Käufern nicht nur durch hochwertige Säfte, sondern auch durch humorvolle und oft provokante Botschaften auf den Flaschen.

Zalando
„Schrei vor Glück“ – mit dieser Markenkampagne machte Zalando auf sich aufmerksam und somit den Online-Einkauf von Schuhen und später auch Bekleidung populär. Ursprünglich ruhte der Erfolg auf der bedingungslosen Retouremöglichkeit. Heute macht das Berliner Unternehmen Schlagzeilen durch Kooperationen mit Modeikonen wie Cara Delevigne, Live-Events und intelligentem daten- und contentgetriebenem Marketing.

 

Quelle:
horizont.net

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30.11.2018 Trends

Shopping-Apps als Verkaufskanal

Das Technologieunternehmen Criteo zeigt mit dem Global Commerce Review die Trends 2018 zum Online-Einkaufsverhalten. Eines der wichtigsten Ergebnisse: In-App-Transaktionen werden immer zahlreicher, daher sollten Händler verstärkt auf Apps als Verkaufskanal setzten.

Erkenntnisse aus dem Global Commerce Review
Transaktionen im Internet über Smartphones werden immer wichtiger, dafür sinkt die Nutzung über Laptops und Tablets. Die mobilen Transaktionen tragen in vielen Ländern mehr als die Hälfte aller Online-Transaktionen, ganz vorne liegen dabei Norwegen und Schweden mit 60 Prozent, in Deutschland sind es genau 50 Prozent.

Shopping-Apps lohnen sich vor allem, wenn Händler diese auch bewerben und bekannt machen. Criteo stellte einen Zuwachs an In-App-Transaktionen von rund 30 Prozent fest, wenn diese aktiv beworben wurden. Gerade reine Online-Händler können mit der richtigen Bewerbung enorm hohe Transaktionsraten in der App erzielen. Laut dem Report stammen bei ihnen 31 Prozent der Transaktionen ausschließlich aus der App, bei Crosschannel-Händlern sind es dagegen nur 21 Prozent.

Ein weiterer positiver Grund für eine App als Verkaufskanal, ist die erhöhte Konversationsrate bei Shopping-Apps, diese ist in etwa dreimal so hoch wie im mobilen Web.

Die beliebtesten Shopping-Apps
Amazon als Online-Riese wird vor allem mit dem Smartphone genutzt und zählt damit zu einer der beliebtesten Apps, genauso wie eBay und eBay Kleinanzeigen. Aber an der Spitze steht, sowohl in Deutschland wie auch in England und Amerika, die App Wish, eine Shopping-App, die gegenüber dem Einzelhandel besonders günstige Preise bietet.

 

Quelle:
wuv.de

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