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15.09.2011 Tipps

Vorsicht Fettnäpfchen! So gelingt dir der Start in die Arbeitswelt

Ein Traumstart ist leicht gesagt, doch schwer umzusetzen, denn dafür muss man all seine Kollegen und den Chef für sich gewinnen. Ein No-Go wäre das Duzen, ohne, dass es deutlich vom Chef erlaubt wurde.

Besonders nach jahrelangem Schulbesuch oder einem Studium ist das Duzen Alltag, doch in der Arbeitswelt wird in den meisten Fällen gesiezt. Also keine voreiligen Beschlüsse und keinen überheblichen Tatendrang.

Vor dem 1. Arbeitstag

  1. Man sollte sich definitiv über die Position, die Arbeitsweise und das Arbeitsklima des Unternehmens erkundigen. Zum Beispiel sollte man wissen wo die Parkplätze sind und wie man überhaupt auf das Grundstück bzw. in das Gebäude gelangt.
  1. Angemessene Kleidung ist das Must-Be, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Also zieh die Jogginhose aus und schlüpf in eine Jeans oder sogar einen Anzug, falls nötig. (Du kennst den Dress-Code nicht? Informationen findest du häufig auf der Homepage des Unternehmens, dort gibt es oftmals Abbildungen von Mitarbeitern.) Der Unternehmensberater Peter Modler aus Freiburg rät, „Erkundigen Sie sich notfalls in der Personalabteilung“. Das muss niemandem unangenehm sein, da es sogar Eigeninitiative zeigt.

Der 1. Arbeitstag

Nicht nur du bist unsicher, sondern auch der neue Chef und deine Kollegen. Er/Sie kennen dich nicht, und du kennst ihn/sie nicht. Also bleib locker, denk an den Spruch „Die haben mehr Angst vor dir, als du vor ihnen“ und sei offen für sie, sei hilfsbereit und gesteh Fehler von dir ein. Denn niemand kann einen Soloartisten gebrauchen. Natürlich kannst du auch mal Fragen an die Kollegen stellen, beispielsweise „Wie lange arbeiten Sie denn eigentlich schon im Unternehmen?“ oder „Haben Sie diesen Beruf gelernt?“. Ein wenig Interesse am Leben der Kollegen öffnet meist alle Türen. Dieser Meinung ist auch Christine Öttl, Selbstmarketing-Coach aus München. Und wenn erstmal die Kollegen von dir begeistert sind, dann ist es auch schnell der Chef, da du dann zur Zufriedenheit aller beiträgst und ein gutes Arbeitsklima schaffst. Aber denk dran, niemand braucht einen Clown im Betrieb (außer, du machst eine Ausbildung im Zirkus). Damit du bei deinen vielen neuen Kollegen und Kolleginnen nicht den Überblick verlierst, kannst du dir ja Notizen machen, niemand ist dir darum böse. Kein Mensch ist perfekt und könnte sich an einem Tag den gesamten Lebenslauf von über 60 Angestellten merken. Das braucht Zeit und Interesse. Der Name und die Aufgabe reichen für den Anfang. Es gilt, die soziale Rangordnung im Unternehmen schnell zu begreifen: Die wichtigste Stellung haben meist Mitarbeiter, die schon die längste Zeit im Unternehmen sind. „Unabhängig von der fachlichen Qualifikation muss man allein diese Tatsache würdigen“, rät Peter Modler. Diese Mitarbeiter sollte man bei Rat und Fragen einfach ansprechen und sich nicht scheuen. Denn sie haben schon viele Neueinsteiger wie dich kennengelernt und wissen selber, dass es für dich nicht leicht ist, alles zu wissen.

Zum Thema duzen

Sicherlich gibt es Unternehmen, besonders junge, hippe Start-Ups, die das Duzen erlauben und sicherlich auch pflegen, jedoch auch alt eingesessene Unternehmen, in denen man das Duzen lassen sollte. Im Gegensatz zum Duzen ist ein Handschlag nie verkehrt. Aber nicht während des Gesprächs das Desinfektionsspray benutzen, das könnte daneben gehen. „Es wäre ärgerlich, wenn man alle duzt und dann merkt, dass sich die Kollegen gegenseitig nur siezen.“, meint Branko Woischwill, Karriere-Experte aus Berlin. Trotz freundlichem und offenem Auftreten, sollte man sich am Anfang mit eigenen Ideen noch zurückhalten: „Später ist dann Schritt für Schritt mehr Reformeifer gefragt“, ergänzt Woischwill.

Und sonst

Sich aufzudrängen wäre in jedem Fall schlecht. Doch kann man sehr wohl fragen: „Nehmen Sie mich mit in die Kantine? – damit erkennt man an, dass einem die anderen etwas voraus haben“, sagt Modler. Und wer in der Mittagspause Abstand benötigt, um den Akku aufzuladen, sollte sich nicht von Kollegen mitschleppen lassen. „Wenn man das höflich sagt, sehen die anderen, der ist freundlich, sagt aber auch klar was er will“, erklärt Öttl. Natürlich hinterlässt ein ordentlicher Arbeitsplatz am Tagesende immer einen guten Eindruck und man kommt am folgenden Tag schneller wieder in den gestrigen Tagesrhythmus hinein. Wer einen neuen Job hat, sollte vor lauter Tatendrang nicht übermütig werden: „Mit der Unterschrift unter den Arbeitsvertrag hört die Bewerbung noch nicht auf“, sagt Branko Woischwill, Karriere-Experte aus Berlin.

 

Quellen:

Morgenweb.de

Saarbrücker Zeitung

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15.06.2011 Tipps

Marketing im Auftrag der Gesundheit

Meine Ausbildung in der VitaSol Therme Bad Salzuflen
Im Gegensatz zu einigen meiner Klassenkameraden schnuppere ich in meiner Ausbildung statt Agenturluft die gesunde Bad Salzufler Sole.

Die seit 2008 privatisierte VitaSol Therme ist mehr als 40 Jahre fester Bestandteil des Kurorts Bad Salzuflen und bietet ihren Gästen die folgenden Bereiche… ThermenLandschaft, SaunaPark, WellnessLounge, FitnessClub, PräventionsWelt und KochWerk. Nachdem ich ein neunmonatiges Praktikum im Marketingbereich der Therme absolvieren konnte, habe ich die Chance bekommen, mit der Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation ab August 2010 mein Wissen in diesem Bereich zu erweitern. Die Wirksamkeit der eingesetzten Werbeformen lässt sich hier oft direkt feststellen, da die angebotenen Leistungen zum Teil inhouse beworben und natürlich wahrgenommen und konsumiert werden. Somit bekommt man das Feedback der Kunden direkt geliefert.

Seit 2008 vollzieht das Bad einen Imagewandel, der durch bauliche Maßnahmen, mehr Serviceorientierung und Marketingaktionen geprägt wird. Die VitaSol Therme entwickelt sich vom Bewegungszentrum zu einem der Top‐Wellnessanbieter in der Region. Neben dem Relaunch des Internetauftritts schreibe ich Pressemitteilungen und Ankündigungen, versende den Newsletter, werte Clippings aus und beteilige mich an der Websitenutzung. Bei kleineren Projekten, wie zum Beispiel Poster für Event-Ankündigungen, übernehmen wir in der Marketingabteilung das Layout und den Druck selbst. Bei großen Projekten, wie zum Beispiel der Gestaltung von Image‐, Preis‐ oder Veranstaltungsflyern, übernehmen wir die Konzeption. Das fertige Konzept geben wir zur Umsetzung an die Agentur und zur Endproduktion an verschiedene Druckereien weiter.

Neben den Tätigkeiten im Büro, wirke ich auch bei den Veranstaltungen der Therme mit. Egal ob Gesundheitstage, spanische Abende beim VitaSolé oder Monatsmottos wie „Karneval der Sinne“ – überall ist Planung, Organisation und Vorbereitung gefragt. Besondere Highlights sind selbstorganisierte Fotoshootings. Hier entstehen Bilder für Image‐ und Veranstaltungswerbung, die dann auf Anzeigen, Postern und Flyern zu sehen sind. Wie beschrieben, ist die Arbeit im Marketingbereich der VitaSol Therme sehr kreativ und abwechslungsreich. Zudem ist in dieser Branche die Entspannung und Erholung der Mitarbeiter in ihrer Freizeit natürlich garantiert.

Entspannte Grüße aus Bad Salzuflen,

Frederike Diekmann

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15.06.2011 Trends

Junge Männer: Digitale Werbung hat gute Chancen!

Wenn meine Werbung junge Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren ansprechen soll, muss ich mir heutzutage ganz schön was einfallen lassen! Klassische Werbung hat kaum noch Chancen. Wer also junge Männer erreichen will, sollte sich an die digitalen Medien halten.

Zeitschriften kommen bei den Männchen schon lange nicht mehr so gut an wie bei den Weibchen.  Auch Publikumszeitschriften sind kein passendes Medium mehr. Und die Fernsehwerbung wird auch immer schwieriger: Männer zwischen 20 und 29 Jahren gelten als eine der teuersten Zielgruppen und sind sehr schwer zu erreichen!

Das Interessenspektrum der Männer hat sich in den letzten zehn Jahren sehr verengt. Für Themen wie Politik, Wirtschaft und Finanzen wird, anders als bei jungen Frauen, immer weniger Interesse aufgebracht. Die Umfrage des Online-Vermarkters Fantastic Zero ermittelte die Weihnachtswünsche der Männer zwischen 18 und 34 Jahren, dabei stehen Computerspiele (68 %), DVDs/Blue-Rays

(54 %) und Hardware (41 %) ganz oben auf der Liste. „Lesestoff“ dagegen liegt mit 36 % weit zurück!

Hauptsächlich beschäftigen sie sich mit dem Ausprobieren und Testen der digitalen Technik. Was neue Medien angeht, sind Männer viel experimentierfreudiger als Frauen. Wo auch immer sie sich befinden, surfen sie im Internet. Die Zielgruppe „junge Männer“ ist in diesen Dingen unberechenbar und auch sehr viel ungeduldiger als noch vor einigen Jahren! Was keinen direkten Zusatznutzen bringt, wird sofort ausgeblendet. So können natürlich keine tiefer gehenden Informationen aufgenommen werden.

Viele Werbetreibende haben noch nicht realisiert, dass sie große Teile ihres Mediamixes auf die digitalen Medien umschichten müssen. Sie sollten einen Weg finden, die Werbebotschaft schnell auf den Punkt zu bringen und Zusatznutzen präsentieren, um die Aufmerksamkeit dieser schwierigen Zielgruppe zu erhalten.

Die letzte Kampagne von Axe war eine erfrischende Ausnahme.

Botschaft: Engel fallen auf die Erde um einen gut riechenden Mann zu treffen, denn: „Axe führt selbst Engel in Versuchung!“ Außerdem können iPhone-Besitzer zusätzlich Apps runterladen, den aktuellen Spot ansehen, den Kampagnen-Song bei iTunes kaufen und Engel-Wallpaper runterladen.

 

Hier geht’s zum Spot.

Quellen:

wuv.de

fantasticzero.com

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15.06.2011 News

Ein Besuch bei TNS Infratest

Am 23. Mai 2011 fuhr die MK002 mit Herrn Klein und der Referendarin Frau Lips nach Bielefeld zur Erkundung des Marktforschungsinstituts TNS Infratest. Dort angekommen, schoss Herr Klein noch schnell ein Gruppenfoto von uns und dann konnte es losgehen.

Uns empfingen zwei freundliche Mitarbeiterinnen des TNS und gaben uns eine Einführung in die Marktforschung. Anschließend stellten sie ihr Unternehmen vor: Unter allen Markforschungsinstituten belegt TNS Infratest in Deutschland den zweiten und weltweit den dritten Platz. TNS arbeitet ausschließlich auftragsbezogen. Über 4.000 Interviewer betreiben vor allem Meinungsforschung, Sozialforschung und Konsumentenforschung. Es werden jährlich über 1.000 verschiedene Fragebögen erstellt und mehr als 5 Millionen Interviews geführt.

Wir erfuhren, wie ein Projekt durchgeführt wird:

Als erstes erstellt TNS Infratest ein Angebot und eine grobe Preiskalkulation. Wenn der Kunde auf das Angebot eingeht, wird der Fragebogen aufgebaut. Anschließend wird er programmiert, geprüft und getestet. Nachdem alles für die Befragung vorbereitet ist, kommen die Interviewer ins Spiel. Zufällig ausgewählte Personen werden angerufen und am Telefon befragt. Danach bereitet das Institut eine Auswertung aller abgegebenen Daten auf, die dem Kunden in Form einer Präsentation vorgelegt wird. Falls erwünscht, arbeitet TNS zusätzlich noch eine Empfehlung aus.

Was muss ich bei der allgemeinen Fragebogenerstellung beachten?

1.)        Keine zu langen Fragen!

Zu lange Fragen führen oft zum „Lesefrust“, sodass die Fragen nicht richtig durchgelesen werden und eine willkürliche Antwort abgegeben wird. Und die verfälscht das Ergebnis!

2.)        Keine Vorgaben zu den Antworten geben!

Beispiel: „Was ist Ihre Lieblingsfarbe? Rot oder blau?“

Vielleicht ist die Lieblingsfarbe des Befragten grün oder gelb, doch diese Auswahl wird dem Befragten nicht gegeben.

3.)        Kein Wissen der Befragten voraussetzen!

Die Fragen dürfen keine Informationen voraussetzen. Die Interviewten sind schließlich keine Experten! Wenn der Befragte die Informationen nicht hat, fühlt er sich eventuell wie in einer Prüfung und bricht die Befragung im schlimmsten Fall sogar ab.

4.)        Keine zeitlichen Bezüge verwenden!

Beispiel: „Wie oft haben Sie in letzter Zeit in Ihrer Fernsehzeitung gelesen?“

Jeder interpretiert zeitliche Bezüge anders.

5.)        Mehrere Fragen in einer Fragestellung vermeiden!

Beispiel: „Wie stehen Sie zu der CDU/CSU? Und denken Sie, dass Westerwelle ein guter Außenminister ist?“

6.)        Keine doppelte Verneinung verwenden!

Beispiel: „Stimmen Sie dieser Aussage nicht zu: Möchten Sie keine weiteren Sportplätze in Ihrem Umkreis und Ihrer Umgebung?“

Fragen mit doppelter Verneinung sind oft schwer zu verstehen.

 

Gegen Mittag durften wir kurz verschnaufen, um die vielen Informationen sacken zu lassen und schnell noch mal ins Brötchen zu beißen. Dann ging es schon wieder weiter…

Ab ins Telefonstudio!

Wie läuft eine Befragung eigentlich ab? Als erstes begrüßt der Interviewer die Person am anderen Ende des Telefons und erklärt den Grund des Anrufes. Ist die Person bereit, an der Befragung teil zu nehmen, kann sie starten. Alle Antworten werden elektronisch erfasst. Bei geschlossenen Fragen (Fragen, bei denen zwischen vorhandenen Antwortmöglichkeiten gewählt wird) markiert der Interviewer die Aussage in einer Liste vorgegebener Antworten. Bei offenen Fragen, wie zum Beispiel: „Was haben Sie letztes Wochenende erlebt?“, muss der Interviewer die Antworten schnell mittippen. Nachdem das Interview beendet ist, wird der Fragebogen auf den Server geschickt. Gleichzeitig trennt das System den Namen bzw. die Telefonnummer von dem Fragebogen, sodass die Antworten dem Befragten nicht mehr zugeordnet werden können. Gegen 13.30 Uhr ist es dann geschafft! Und es geht Richtung Heimat. Es war ein interessanter Tag, an dem wir viel Neues zum Thema Marktforschung und speziell zum Thema CATI-Befragung (Computer Assisted Telephone Interviewing) gehört und gesehen haben. Ein bisschen weniger Theorie und dafür mehr Praxis wäre ganz schön gewesen, da die Präsentation mit vielen Ausdrücken bestückt war, die schwer zu verstehen waren oder erst erklärt werden mussten.

Besonders schön war die Besichtigung des Telefonstudios. Alles in allem war es ein interessanter Tag und bringt uns, für unsere Ausbildung zur Kauffrau/Kaufmann für Marketingkommunikation, bestimmt einiges!

Gerne mehr Ausflüge in dieser Richtung!

Alena und Charlene

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15.06.2011 Trends

Social Media – die Werbeform der Zukunft?

Mit dieser Frage beschäftigen sich zurzeit viele Unternehmen und besonders Werbeagenturen, denn Social-Media-Marketing steckt noch in den Kinderschuhen. Die Skepsis ist enorm. Die Berichte über facebook – besonders die schlechte Aufklärung seitens facebook gegenüber Usern (Privatsphäre-Einstellungen) – verstärken diese Meinung erheblich.

Die Aussage „Ich bin sehr vorsichtig, welche Bilder und Informationen ich veröffentliche“, die zu

42,9 % bejaht wurde, zeigt, wie wichtig den Deutschen ihre Privatsphäre ist.

Dazu kommt, dass Deutschland generell sehr misstrauisch gegenüber technischen Neuerungen ist. Das zeigte die „I-Consumer 2010/11“-Studie von McKinsey. Der Großteil der Unternehmen und besonders Werbeagenturen bestätigen das Ergebnis. Diese fragen sich, was für eine Rolle Social Media in ihrem Mediamix spielen soll und ob überhaupt. Und wenn, wieviel ihres Werbebudgets sie dafür opfern sollten. Schließlich sei ein „Gefällt mir“-Button schnell gedrückt, aber sage in dem Moment noch nicht viel über das wirkliche Interesse des Users aus. Und schon gar nicht über den wirtschaftlichen Erfolg. So auch der OWM-Vorstand Uwe Becker: „Es ist fraglich, ob Postings oder die Anzahl der Fans das richtige Maß für Erfolg sind.“.

Immer am Ball bleiben.

Trotz allem haben sich schon einige Unternehmen mit der neuen Werbeform auseinandergesetzt und sind aktiv und erfolgreich in Sozialen Netzwerken wie facebook, der VZ-Gruppe oder Twitter vertreten.

Mit ein wenig Zeit, Kreativität und vor allem Durchhaltevermögen kann Social Media funktionieren. Wichtig dabei ist jedoch, dass man am Ball bleibt und die Social-Media-Aktion nicht einfach so laufen lässt. Ganz nach dem Motto „Weil wir jetzt auf facebook vertreten sind, sind wir bekannter und erfolgreicher als vorher“.

So einfach ist es dann doch wieder nicht. Denn Fragen auf der Pinnwand von Verbrauchern bzw. Fans sollten (schnell) beantwortet werden und nicht nur die Pinnwand füllen. Coca Cola macht’s falsch vor: hier bleiben 89 % der Benachrichtigungen auf dem facebook-Profil unbeantwortet. Wenn den Kunden mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden würde, dann wäre der Begriff „Fehlinvestition“ im Bereich Social Media deutlich seltener zu hören als es momentan der Fall ist.

Produkt und Zielgruppe müssen passen.

Die Zukunft der Informationsverbreitung liegt deutlich im Internet und auf Seiten wie Facebook, Twitter oder der VZ-Gruppe. Aufgrund dieser Zukunftseinschätzung ist es sinnvoll, in Social Media zu investieren. Natürlich muss bei der Auswahl des Sozialen Netzwerks immer das Unternehmen, die Marke, das Produkt und die Zielgruppe berücksichtigt werden. Die Komponenten sollten miteinander harmonieren.

Wer wagt nun – neben uns von pro+azubi – den nächsten Schritt in das neue Werbezeitalter? Wir dürfen gespannt sein.

 

Quelle:

wuv.de

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15.03.2011 Tipps

Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation bei meineLinse

„meineLinse?“ „Was ist das denn? Stellst du Linsen her?“ Solche oder ähnliche Fragen höre ich oft, wenn ich von meinem Ausbildungsbetrieb erzähle. Ich schmunzle dann und sage: „Nein, wir verkaufen Kontaktlinsen über das Internet.“

Die meisten meiner Mitschüler arbeiten in einer Werbeagentur, ich bei einem Online-Versandhandel. Trotz der unterschiedlichen Unternehmen lernen wir alle die gleichen Inhalte, die für die Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation wichtig sind.

meineLinse wurde 2003 von den drei Geschäftsführern Paul Rottler, Andreas Korsus und Mark Baukmann gegründet. Der Hauptsitz befindet sich Arnsberg, wo Logistik, Verwaltung und Kundenservice ihren Platz haben. Anders als in Werbeagenturen, bekomme ich hier unter anderem Einsicht in den Versand sowie in den Warenfluss von Kontaktlinsen und Zubehör.

Mein Einsatzbereich ist aber hauptsächlich die Marketingabteilung in Paderborn. Hier arbeiten wir mit sechs Mitarbeitern, die für Marketing, Design und IT verantwortlich sind. In unserem kleinen Team herrscht eine angenehme Atmosphäre, was das Arbeiten sehr erleichtert. Bei Fragen und Problemen helfen mir meine Kollegen jederzeit weiter.

Ein weiterer Vorteil meiner Ausbildung ist das selbstständige Arbeiten in eigenverantwortlichen Bereichen. Ich kümmere mich zum Beispiel um unseren Internetauftritt in sozialen Medien wie Facebook und Twitter. Hier halte ich unsere Fans nicht nur über Kontaktlinsenneuheiten auf dem Laufenden, sondern informiere sie auch über regelmäßige Angebote und Aktionen.

Eine besondere Aktion bei Facebook war der Fotowettbewerb vergangenen Herbst. Jeder konnte auf der Pinnwand von unserem Unternehmensprofil sein schönstes Sommererlebnis in Form eines Fotos einstellen. Das Foto mit den meisten „Gefällt mir“-Stimmen am Ende der Aktion gewann. Der Gewinner erhielt eine Digitalkamera von Canon, der Zweit- und Drittplatzierte jeweils einen Einkaufsgutschein im Wert von 150 Euro für unseren Online-Shop. Durch diese Aktion konnten wir stolze 800 Fans gewinnen.

Bald steht unser Shop-Relaunch an, wobei ich zurzeit fleißig mithelfe. Für die neue Homepage optimiere ich Kontaktlinsen- und Pflegemitteltexte. Damit gestalten wir unseren Kunden den Kontaktlinsen-Einkauf noch einfacher als bisher. Neben neuen Texten finden die User bald auch einen Kontaktlinsen- sowie Pflegemittelberater auf der neuen Website. Diese helfen den

Kunden, die passenden Kontaktlinsen für sie zu finden.

Die ganzen Aufgaben machen meine Ausbildung bei meineLinse sehr abwechslungsreich und herausfordernd – gleichzeitig motivieren sie mich aber auch und machen mir Spaß.

Viele Grüße

Julia Funke

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15.03.2011 News

Ahoi Matrose! Logbuch einer Insassin

Donnerstag, 10. Februar, 8:32 Uhr
Es ist noch früh, das Rot des Sonnenaufgangs verschwindet gerade am Horizont und trotzdem sitzen wir – die MK901 und die MK902 mit unseren beiden Kapitänen Klein und Götting – im Bus zur zweitätigen Klassenfahrt. Unser Ziel ist der Hafen…um genauer zu sein: die Hansestadt Hamburg.

Donnerstag, 10. Februar, 9:04 Uhr

Die Stimmung ist ausgelassen. Es wird geredet, gelacht und auf vielen Gesichtern kann ich die freudige Erwartung der bevorstehenden Klassenfahrt sehen. Mal sehen was sie bringt…

Donnerstag, 10 Februar, 10:06 Uhr

Endlich Pause! Blasen leeren, Mägen füllen, Beine vertreten und die frische Luft einatmen.

Gleich geht’s weiter. Alle Mann an Bord!

Donnerstag, 10. Februar, 12:23 Uhr

Wir sind da! Unser Quartier für die Nacht: das A&O Hostel an der Amsinckstraße. Schnell Zimmerkarten entgegennehmen, Zimmer in Beschlag nehmen und kurz frisch machen,

um 13 Uhr geht’s weiter.

Donnerstag, 10. Februar, 13:01 Uhr

Der wichtigste Termin unseres Tagesplans wartet in der Weischer Mediengruppe auf uns:

hier ist unser Gastgeber, die Mediaagentur Jost von Brandis zu Hause.

Donnerstag, 10. Februar, 13:32 Uhr

Bei den Landesbrücken stärken wir uns noch kurz mit einem Imbiss und nach einer viertel Stunde fahren wir schon weiter zum Sitz von Jost von Brandis.

Donnerstag, 10. Februar, 14:11

Brrr, kalt! Wir warten noch darauf, dass uns die Türen geöffnet werden. Unterdessen macht Herr Klein – wie jedes Jahr – noch schnell ein Gruppenbild von uns.

Donnerstag, 10. Februar, 14:47

In einem Konferenzraum, der fast nur aus Glaswänden besteht, erfahren wir viel über eine Agentur, die sich auf das Medium Plakat spezialisiert hat.

Donnerstag, 10. Februar, 16:36 Uhr

Das war ein interessanter Vortrag und echt coole Kampagnen. Schaut sie euch doch auch an! Hier geht’s zu den Beispielen.

Donnerstag, 10. Februar, 16:44 Uhr

Der Bus hält, wir strömen heraus und die Shoppingwelt erwartet uns in der Hamburger Innenstadt. Doch viel Zeit bleibt nicht, denn wir stehen auf der Gästeliste der China-Lounge und das lassen wir uns auf keinen Fall entgehen.

Donnerstag, 10. Februar, 20:17 Uhr

Wir sind wieder auf unserem Zimmer, doch jetzt heißt es „schnell, schnell!“, denn wir müssen uns noch alle schick machen für den Abend.

Donnerstag, 10. Februar, 21:30 Uhr

Entgegen allen Klischees haben wir Mädels es geschafft, pünktlich fertig zu werden – und das bei drei Spiegeln für vier Personen. Hamburger Nachtleben, wir kommen – wir sind bereit für die       Reeperbahn!

Donnerstag, 10. Februar, 22:16 Uhr

Wir Mädels sitzen in einer Cocktailbar und freuen uns alle auf die China-Lounge. Bald ist Einlass!

Auf der Reeperbahn nachts um  00:30 Uhr:

Gute Musik, tolle Location und wir feiern die ganze Nacht…

Freitag, 11. Februar, 08:02 Uhr

Der Wecker klingelt nach gefühlten 5 Minuten Schlaf. Doch um 10 Uhr soll es schon wieder weiter zum Planetarium gehen. Planetarium? Tagsüber in die Sterne schauen? Ja, das haben wir uns auch gefragt, aber nach einer kurzen Info, dass es dort sehr bequeme Sessel gibt, waren wir alle sofort dabei!

Freitag, 11. Februar, 10:32 Uhr

Ein ehemaliger Wasserturm im Hamburger Stadtpark stellt sich vor uns auf: das Planetarium. Dessen Sternensaal ermöglicht einen verblüffenden Blick auf den Planeten Erde und das Weltall. Herr Klein macht noch ein Gruppenfoto von uns.

Freitag, 11. Februar, 11:00 Uhr

Endlich sitzen wir in den versprochenen Sesseln! Ein bisschen Dösen, ein bisschen Staunen und dann ist es auch schon wieder vorbei.

Freitag, 11. Februar, 12:03 Uhr

Die Rückreise beginnt.

Freitag, 11. Februar, 14:00 Uhr

Leise Gespräche – begründet durch die immer noch anhaltende Müdigkeit – Musik aus MP3-Playern und vor allem viel Dösen mit plattgedrückten Wangen an den Fensterscheiben begleitet die Heimfahrt.

Freitag, 11. Februar,16:32 Uhr

Müde und total ausgelaugt – endlich zu Hause! Dennoch hätte die Klassenfahrt auch noch länger dauern können.  Wir hatten viel Spaß und haben viel Neues dazugelernt.

Schüler der Klasse MK901

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15.03.2011 News

POINT-Azubis entwickeln Erfolgs-Formel

Wie in den vergangenen Jahren zuvor, erarbeiteten die POINT-Azubis ein Mailing, welches Sie an die Ausbildungsbetriebe ihrer Mitschüler verschickten. Seit 2003 wird so um eine Spende in Höhe von 50 Euro pro Azubi und Schuljahr gebeten. Die Nachwuchs-Werber haben damit die Möglichkeit ein Projekt von Anfang bis Ende eigenständig zu entwickeln und zu betreuen.

Alle Mailing-Empfänger sollen sich in der Pflicht sehen, jungen Menschen die Chance auf eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Neben der Aufbesserung der technischen Ausstattung können durch das gespendete Geld auch Fachliteratur, Messebesuche und Klassenfahrten finanziert werden.

Dieses Jahr kreierten die angehenden POINT-Werber ein Tafel-Mailing mit der Formel für hundertprozentige Leistung der Azubis. Das Schreibmittel aus vergangenen Zeiten, eine Schiefertafel mit passendem Schwamm und einem gehäkelten Läppchen, sollte die aktuellen Verhältnisse auf dem Carl-Severing-Berufskolleg widerspiegeln. Denn dort mangelt es gerade an Fachliteratur.

Die Formel Ax 50S = 100 %, die „zeitgemäß“ mit Kreide und Griffel auf die Tafel geschrieben wurde, sieht auf den ersten Blick unschlüssig aus. Doch das beiliegende Anschreiben erläutert die Formel, sodass sie für den Empfänger einen Sinn ergibt: durch nur 50 Euro pro Azubi haben Berufseinsteiger die Chance auf eine solide Ausbildung und können dadurch 100 % Leistung erbringen. Das Mailing erzielte bis Ende Dezember 2010 eine Spendenquote von 19,6 Prozent und 900 Euro.

Innerhalb weniger Jahre ist es pro+azubi gelungen, die Schulausstattung im Bereich Kaufleute für Marketingkommunikation auf ein zukunftssicheres Niveau zu bringen. Außerdem bekommen die POINT-Youngster mit diesem jährlichen Mailing-Projekt wertvolles Basis-Wissen und Lust auf kreatives und effektives Dialogmarketing – was fast genauso wichtig ist wie das Spendenergebnis.

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15.11.2010 Trends

Weihnachtseinkäufe 2010 – Deutsche und Schweden in Geberlaune

Wir Deutschen waren dieses Jahr wohl besonders artig. Unser Einzelhandel setzt in diesem Weihnachtsgeschäft schätzungsweise 64,5 Milliarden Euro um – 1,9 Prozent mehr als 2009. Online-Shops dürfen sich am meisten über die Großzügigkeit freuen:

Mit 8,2 Milliarden Euro hat das Online-Geschäft einen Anteil von 12,7 Prozent am gesamten Weihnachtsumsatz im Einzelhandel (Steigerungsrate zu 2009: 17,3 %). Europaweit ist er nur in Großbritannien höher. Hier fließen nämlich 16,8 Prozent des Weihnachtsgeldes in die Taschen der Online-Anbieter. Spanier und Italiener bevorzugen traditionelle Einkäufe und shoppen lieber im Geschäft. In Spanien macht der Online-Handel nur 2 Prozent des Weihnachts-Umsatzes aus. In Italien gerade mal 1,5 Prozent.

Aber Weihnachten ist nicht nur für die Konsumenten die schönste Zeit des Jahres. Auch die Einzelhändler freuen sich jedes Jahr wie die Schneekönige drauf. Denn ein Viertel des Jahres-Gesamtumsatzes wird allein in der Zeit von Anfang November bis Ende Dezember erzielt. Dass in diesem Jahr mehr geschenkt wird, ist übrigens kein europaweiter Trend. Neben den Deutschen rüsten die Schweden dieses Jahr auf (plus 4,3 Prozent). Dänen, Italiener, Spanier und Norweger werden ihre Ausgaben zurückfahren.

 

Quellen:

focus.de

kelkoo.de

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