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30.11.2018 Tipps

Kreativer werden durch metaphorische Gesten

Wir finden Metaphern in allen Lebensbereichen. Manchmal werden Menschen sogar gefragt, ob sie ihr Leben mit einer Metapher beschreiben können. Häufig wird hier genannt, dass das Leben wie eine Reise sei oder wie ein Kampf. Auch wenn wir Denkprozesse erklären wollen, nutzen wir zur Verdeutlichung oft metaphorische Gesten. Das wirkt sich positiv aus, denn wer mit Händen spricht, wird kreativer.

 

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In einem Gemeinschaftsprojekt der Singapore Management Universität und einigen weiteren Hochschulen, wurde untersucht, ob Metaphern nur Sprachbilder sind oder sogar einen sprichwörtlichen Kern besitzen. Sie stellten fest, metaphorische Gesten beeinflussen unser Denken enorm.

Anhand verschiedener Redewendungen lässt sich feststellen, dass es zu dialektischen Denken ein physisches Pendant gibt. Eine oft verwendete Redewendung, die auch körperlich dargestellt werden kann, ist zum Beispiel „einerseits …, andererseits“ (Englisch: „on one hand … on the other hand“). Dadurch wird ein Problem von zwei Seiten betrachtet und die Denkweise auf mehrere Blickwinkel erweitert.
Das Prinzip hinter dieser Redewendung lässt sich zudem auch buchstäblich und körpersprachlich nutzen, denn wer den Gegenstand eines Problems physisch erst in die eine und dann in die andere Hand nimmt, neigt dazu, Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Diese einfachen Gesten führen also tatsächlich zu mehr Ideen und Kreativität.

Fazit
Metaphorische Gesten lassen uns kreativer werden, da sie unser Denken enorm beeinflussen und uns zu neuen Denkweisen anregen. Also fleißig gestikulieren!

 

Quelle:
karrierebibel.de

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30.11.2018 News

Amazon führt Onlineshop für kleine Unternehmen ein

Für kleine und mittelgroße Händler hat Amazon seit September eine neue Plattform an den Start gebracht. Über die sogenannten Storefronts können diese Unternehmen nun in Deutschland, den USA und Großbritannien ihre Waren anbieten und verkaufen.
„Vor fast zwei Jahrzehnten lud Amazon erstmals Unternehmen ein, über Amazon zu verkaufen und heute sind kleine und mittlere Unternehmen ein wichtiger Teil von Amazons Produktauswahl und Kundenorientierung.“, sagt Ralf Kleber, Country Manager Amazon.de.

Storefonts
Familienunternehmen, Start-ups, Kunsthandwerker … all diese kleineren Unternehmen machen nach Angaben des Unternehmens mittlerweile fast die Hälfte aller auf Amazon verkauften Produkte aus. Deutsche Kleinhändler, die ihre Produkte über den bisherigen Marketplace verkaufen, haben so im vergangenen Jahr Umsätze im Export von mehr als 2,1 Milliarden Euro erzielt.
Auf der neuen Plattform sollen die Verkäufer nun für sich werben und an Sichtbarkeit gewinnen. Unternehmen können sich direkt über die Website registrieren und ihre Produkte anbieten. Der Kunde findet diese Händler nun in 25 Kategorien, wie beispielsweise „von Frauen geführte Unternehmen“, „nachhaltige Unternehmen“ oder „Produktinnovationen“, sortiert. Über das jeweilige Bundesland lassen sich zudem regionale Produkte finden. Zum Start von Amazon Storefronts sind nach eigenen Angaben ca. 100.000 Artikel von tausenden deutschen Händlern mit dabei.

Präsentation der Händler
Jeder Verkäufer hinterlegt ein Video oder kurzes Portrait über sein Unternehmen, um dem Kunden „die Gesichter hinter dem Produkt“ zu zeigen. Zudem wird jede Woche auf der deutschen Plattform ein deutscher Amazon-Shop besonders hervorgehoben. Als erster sogenannter Storefront der Woche präsentiert sich der Shop von Manufaktur Liebevoll, der auch im Mittelpunkt des bundesweiten TV-Spots zur Einführung im September stand:

https://www.youtube.com/watch?v=Km6m1LlJlfc   und

https://www.youtube.com/watch?v=dLFbjiZLfH4

In ihrem Video stellen sich die Gründerinnen Anja und Yvi vor und erzählen die Entstehungsgeschichte ihres Unternehmens. An der Tür ihres Geschäftes hängt nun, statt dem Geschlossen-Schild, eines mit der Aufschrift: „Auf amazon.de 24 Stunden geöffnet“.
Im Werbevideo wird außerdem dokumentiert, wie der E-Commerce-Riese den Unternehmen hilft, ihre Produkte zu verkaufen. Zum Ende des Spots formt eine Vielzahl der Firmenlogos das sogenannte „Amazon-Lächeln“, um zu verdeutlichen, dass der E-Commerce-Riese aus vielen kleinen Anbietern besteht.

 

Quellen:
wuv.de
amazon.de

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31.08.2018 Tipps

Exnovation: Zeit, sich von Altem zu verabschieden

Unser Alltag ist geprägt von Kurzlebigkeit. Das Alte muss weg und schnellstmöglich durch etwas Neues, Besseres ersetzt werden – dabei sprechen wir dann von Innovation. Es ist selbstverständlich wichtig, nach neuen Wegen zu forschen. Aber genauso wichtig ist es, eine Sache richtig zu beenden. Um diesen Prozess geht es bei Exnovation. Wie Exnovation auch dir im Beruf und Privatleben helfen kann …

Antonym zu Innovation
Exnovation ist die „Abschaffung vom Altem“. Dieses Alte kann alles Mögliche sein – überholte Technologien, Praktiken, Prozesse und auch Produkte, die nicht mehr angemessen erscheinen. Die Gründe können darin liegen, dass sie nicht mehr zeitgemäß oder schlichtweg unpraktisch geworden sind, z. B. die Videokassette als Speichermedium für Filme oder der klassische Webstuhl.
Die Nachhaltigkeitsforschung sieht in Exnovation kein punktuelles Ereignis, sondern vielmehr einen Prozess, der sich sogar über Jahre hinweg ziehen kann, wie beim Atom- und Kohleausstieg.
Der Begriff wird auf den amerikanischen Wirtschaftssoziologen John R. Kimberly zurückgeführt, der 1981 Exnovation als die „Ausführung des Alten“ bezeichnete.

Exnovation im Unternehmen
Manchmal ist eine Innovation, eine Weiterentwicklung, nicht möglich. Das Produkt oder der Prozess hat mit dem Ende seines Lebenszyklus die Exnovation erreicht. Bei einigen Unternehmen ist dies der Anhaltspunkt, um ihre Organisation zu verbessern. Erfolgreich angewandt wurde das bereits bei General Electric, Ford Motor Company und American Airlines.
So hat Exnovation nicht nur die Aufgabe, etwas stumpf zu beenden. Alte Praktiken lassen sich auf den Prüfstand stellen um zu untersuchen, ob sie noch sinnvoll sind. Das gibt die Chance, Überflüssiges zu verbannen und Platz für Neues zu schaffen.

Auch mal loslassen können
Fast jeder Mensch verspürt regelmäßig den Wunsch, etwas Neues zu haben – Kleidung, Möbel oder ein Auto. Diese Dinge lassen sich für eine gewisse Zeit einfach anschaffen. Irgendwann sind allerdings Grenzen erreicht. Der Kleiderschrank ist voll mit Kleidung, die nicht mehr getragen wird, das alte Sofa blockiert Platz im Keller und wo soll eigentlich das alte Auto hin? Der Zeitpunkt ist da, es muss aussortiert werden.
Dieses Prinzip gilt nicht nur für Materielles. Man muss auch mal loslassen können: den langjährigen Partner, mit dem man sich auseinander gelebt hat, langgehegte Träume, deren Realisierung immer unwahrscheinlicher wird. Denn diese alten Vorstellungen können Ballast für die Gedanken werden.
Viele Menschen haben ganz einfach Angst vor Veränderungen und halten an Altem fest, aus Nostalgie, weil sie viel Zeit und Geld investiert haben oder dem Neuen einfach nicht trauen.

Quelle:
karrierebibel.de

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31.08.2018 News

Wenn Social Media unglücklich macht

Jeder Mensch neigt dazu, sich mit seinen Mitmenschen zu vergleichen. Das ist völlig normal und sorgt für Orientierung. Social Media jedoch verdreht dieses Verhalten ins Absurde und sorgt häufig dafür, dass seine Nutzer unglücklich werden. Damit Marken nicht zu Helfern dieses digitalen Unglücks werden, müssen sie dem entgegenwirken und eine nachhaltige Kommunikation vorantreiben.

Die Schattenseiten von Facebook und Co.
Durch Technologien wie künstliche Intelligenz und Plattformen drängt sich diese Frage 2018 stärker in den Vordergrund als jemals zuvor. Plötzlich sind alle miteinander vernetzt und jederzeit erreichbar. Dieser Einfluss auf die Gesellschaft ist zum einen wünschenswert, da viele Kommunikationsbarrieren aus dem Weg geräumt werden. Zum anderen droht mit der Chance, sich mit jedem zu vergleichen, auch der Neid. Das eigene Leben erscheint plötzlich langweilig und der Eindruck, dass alle anderen es besser haben, macht sich breit. Dieses Gefühl kann sich schlimmstenfalls zur Depression entwickeln.
Der Grund liegt darin, dass die User sich nun nicht mehr nur mit Personen aus ihrem näheren Umfeld vergleichen, sondern auch mit z. B. Millionären, zu denen es sonst keine Berührungspunkte geben würde.

Freundschaftskult lässt Grenzen verschwimmen
Konsumenten erkennen leicht, dass die fröhliche Scheinwelt in Werbespots nicht der Realität entspricht und können sich daher leicht von ihnen distanzieren.
Die Abgrenzung in den sozialen Medien ist komplizierter, denn Marken, die mit ihren Followern kommunizieren, behandeln sie wie Freunde. Dieser „Kult der Freundschaft“ wird auch von Influencern gepflegt. Die scheinbare Nähe verhindert, dass der User Grenzen ziehen kann.
Ganz vorne mit dabei ist Instagram. Fotos aus traumhaften Urlaubsgegenden, die letzte Ausbeute vom Shoppingtrip oder auch das neue Auto suggerieren den perfekten Lifestyle. Häufig präsentiert von Influencern, die mit Marken zusammenarbeiten. Der Follower kann dieses unfaire Vergleichsspiel nicht gewinnen.

Den negativen Einfluss umkehren

Der Kontakt zu den sozialen Netzwerken lässt sich nicht verhindern. Es wäre aber sinnvoll, die negativen Folgen ins Gegenteil zu verwandeln. Wie geht das?
Der User sollte seine Werte hinterfragen und sich lieber mit realen Freunden auf Facebook und Instagram verbinden. Mit einem echten Freundeskreis echte Momente zu teilen wirkt sich positiv auf die Stimmung aus.
Die Pflicht der sozialen Plattformen ist es, Aspekte, die unglücklich machen, zu eliminieren. Es könnte beispielsweise eine Art Frühwarnsystem eingeführt werden, das erkennt, wenn der User unglücklich ist. Marken, die Influencer mit Reisen und Produkten ausstatten, sollten sich fragen, ob sie potenzielle Kunden wirklich mit Neid aktivieren oder sie glücklich machen wollen. Dem Unternehmen Airbnb gelingt das bisher gut. Der Wohnungsvermittler verfolgt ein konkretes Thema mit einem Zweck, um das die Community kreist.

Fazit
In Zeiten der digitalen Transformation ist es besonders wichtig, sich und andere zu schützen. Trends sind kurzlebig, aber Zufriedenheit und Glück sollten stets im Mittelpunkt stehen.

Quelle:
lead-digital.de

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31.08.2018 Trends

TV – Mehr als Remakes, Spin-Offs und Revivals

Heute bieten Streamingdienste wie Netflix und Amazon Prime überwiegend US-Serien, die einst als Quotengaranten vieler Fernsehsender galten, an. Als Vorteil gilt es, Pausen und Anzahl der zu schauenden Folgen selbst zu bestimmen. Das lockt viele Zuschauer, sodass das klassische Fernsehen unattraktiver für die junge, technikaffine Zielgruppe wird.

Doch die Sender kämpfen gegen den Zuschauermangel an, indem sie in den nächsten Monaten neue Shows und Serien ins Fernsehprogramm aufnehmen wollen. Das Tagesprogramm von RTL soll komplett umgekrempelt werden. Schluss mit Betrugsfällen, die seit Jahren die Zeit vom Mittag zum Abend überbrücken. Auffälliger Trend: Eigenproduktionen. Anfang des Jahres schaltete RTL-Konkurrent Pro Sieben die Serie „Young Sheldon“, wodurch zum Auftakt ein Millionenpublikum erreicht wurde.

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„Unser Kerngeschäft möchten wir 2018 mit zahlreichen Eigenproduktionen weiter stärken.“, so Thomas Wagner, Geschäftsführer des Pro-Sieben-Sat-1-Vermarkters Sevenone Media. Denn Selbstproduktionen verschaffen ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber der TV-Konkurrenz und Streamingdiensten.

Bewährtes steht im Vordergrund
Es wird auf alte Formate und Stoffe vertraut, die das Publikum kennt und schätzt. Experimente verboten. Zwei Jahre ist es mittlerweile her, dass die ARD ihren Vorabend neu sortierte und mit Quizshows und familientauglichen Serien einen Erfolg verbuchen konnte. Die Marktanteile der 14- bis 49-jährigen Zuschauer stiegen um bis zu 70 Prozent. Schon bald kehrt die altbekannte Rateshow „Dingsda“ aus den 1980ern und 1990ern zurück, „In aller Freundschaft“ erhält Zuwachs und es gibt einen Ableger von „Die jungen Ärzte“. „Es ist der Anspruch des Ersten, mit seinem Programmangebot ein breites Zielgruppen-Setting zu erreichen.“, sagt Uwe Esser. In den USA sollen Produzenten seit Jahren die Archive nach einstigen Erfolgsserien durchstöbern, die sich fürs Heute adaptieren lassen. Doch nicht immer gelingt es, den Witz und Charme vergangener Serienhits wiederzubeleben. Eines jedoch ist den Remakes sicher: die öffentliche Aufmerksamkeit.

Der Nachschub kommt

Der Bezahlsender Sky will mit seiner Eigenproduktion „Babylon Berlin“ und einer Fortsetzung des ARD-Klassikers „Das Boot“ über seine Stammabonnenten (Durchschnittsalter: 48 Jahre, zu 70 Prozent männlich) hinaus, neue Zielgruppen ansprechen. Mit Sky Go und Sky Q wird die Zuschauerschaft geködert, die sich nicht an feste Sendezeiten und -orte halten will. Aufgrund dessen arbeiten die Free-TV-Sender an ihren Mediatheken. So wird zusätzliche Reichweite erzielt und das junge Publikum angesprochen. ProSiebenSat.1 Media launchte im Mai ihre erste eigene Webserie „Let‘s Face Reality“, wo einstige Publikumslieblinge oder Siegerinnen von Germany‘s Next Topmodel aus ihrem Leben erzählen. „Auf diese Weise generieren wir auch im Digitalbereich attraktive Werbeumfelder, in diesem Fall für Beauty, Lifestyle und Fashion“, so Sevenone-Chef Thomas Wagner. „Das können wir uns für alle unsere Marken vorstellen.“ 7TV hingegen versucht sich mit dem Gegenstück zu Germany‘s Next Topmodel „Goldrausch am Yukon“, – zwölf Herren versuchen in der Wildnis Kanadas Gold zu schürfen.

Fazit
Werden Serien und Shows in Eigenregie produziert, so liegen sämtliche Nutzungsrechte in eigener Hand. Das bedeutet, dass Sendezeiträume, ausstrahlende Kanäle sowie die Entscheidung, ob auf einer Streamingplattform oder im TV ausgestrahlt wird, selbst bestimmt werden können. Es können Zusatzeinnahmen verbucht werden, da die Möglichkeit besteht, Werbespots um Onlinevideos zu schalten. In Zukunft werden wir im TV also einen Mix aus Remakes, Spinn-Offs, Revivals und Eigenproduktionen zu sehen bekommen.

Quelle:
wuv.de

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31.08.2018 Trends

Stationäre Filialen sollten sich aufpäppeln

Trotz des digitalen Zeitalters geht die Generation Z gerne Bummeln und bringt dadurch eine enorme Kaufkraft mit. Von der deutschen Bevölkerung gehören zehn Prozent zu der jungen Generation (Jahrgang circa 1995 bis 2010), das macht acht Millionen potenzielle Käufer.

Criteo (Technologieunternehmen für Commerce Marketing) hat das Kaufverhalten der Heranwachsenden untersucht. Dieser Gen-Z-Report basiert auf der Criteo Shopper Story 2017. Es wurden 940 Personen aus Deutschland, den USA, Frankreich, Großbritannien, Japan und Brasilien befragt.

Ladenbummeln wieder interessanter

Die Studie lieferte ein wichtiges Ergebnis für stationäre Händler: neben E-Commerce schätzt die junge Generation auch den Ladenbummel. Händler sollten deswegen auch in ihre Filialen investieren, um die Generation Z dort passend anzusprechen. Denn neben der für sie schon selbstverständlichen Technologie lieben sie auch die Haptik und wollen Produkte erleben und fühlen, bevor sie sich zum Kauf entscheiden. Schließlich ist diese Generation jung und mobil und will immer Neues entdecken und Erfahrungen sammeln. Dies gilt auch beim Einkaufen.
Um ihre Loyalität zu gewinnen, muss man sie mit personalisierten Erlebnissen ansprechen, zum Beispiel mit auffälligen Stores, die ihre Produkte perfekt in Szene setzten. In stationären Geschäften muss deswegen Präsentation und Design auf das nächste Level gehoben werden, beispielsweise durch concept Stores wie das vom Audio-Unterhaltungselektronikhersteller Sonos.

Webrooming vs. Showrooming
Mit 11 Stunden durchschnittlicher Online-Zeit pro Woche verbringt „Z“ von allen Generationen am meisten Zeit an ihren mobilen Geräten. Häufig genutzt werden dabei vor allem soziale Netzwerke. Auch Fernsehserien und Filme werden hauptsächlich nur noch im Internet gestreamt.
Doch trotz dieser großen Online-Präsenz gaben 80 Prozent der Befragten an, immer noch gerne im stationären Handel einzukaufen.
Vor allem das Showrooming ist bei ihnen sehr beliebt, 34 Prozent der Befragten betreiben diese Art des Shoppings. Zuerst informiert man sich im Internet über ein Produkt kauft dieses später dann im Laden. Webrooming betreiben dagegen nur 23 Prozent. Dabei wird die im Laden gesehene Ware später online gekauft.
Wer den vollständigen Criteo Gen Z Report lesen möchte, findet diesen hier (Download).

Quelle:
wuv.de

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31.08.2018 Tipps

Wie kennzeichnest du Werbung richtig?

Es ist zurzeit ein großes Thema: die Kennzeichnung von Werbung. Seit der neuen DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) haben besonders Influencer damit zu kämpfen. Wir haben jetzt fünf Tipps für euch Internet-Stars, wie ihr Werbung richtig kennzeichnet.

1. Klar erkennbare Werbung
Die am häufigsten gestellte Frage ist vermutlich: Muss ein Influencer nur bezahlte Postings kennzeichnen oder auch persönliche Empfehlungen? Die Antwort darauf lautet: Sobald ein Post eine werbliche Sprache, eine deutliche Kaufempfehlung oder Produktslogans aufweist, handelt es sich um Werbung. Ebenso können Verlinkungen auf Unternehmen, Personen oder Orte Werbung sein. Diese müssen auf jeden Fall gekennzeichnet werden, unabhängig davon, ob der Influencer das Produkt gesponsert bekommt oder selbst gekauft hat.

2. Affiliate-Links
Dabei handelt es sich um Links zu einem Produkt in einem Online-Shop. Diese werden meistens mit Hilfe der sogenannten „Swipe ups“ verlinkt und gelten als Kaufempfehlung und müssen also klar gekennzeichnet werden.

3. Bezahlte Posts und PR-Samples
Hier hat sich eigentlich nicht allzu viel verändert. Nach wie vor muss ein Influencer, wenn er ein Testprodukt oder ähnliches vom Unternehmen erhält und in seine Beiträge werblich mit einbindet, diese als Werbung ausweisen. Die Follower müssen bei Testprodukten unterscheiden können, ob sie selbst gekauft oder eben gesponsert wurden. Vor allem hierbei ist die Gefahr eines Vorwurfs der Schleichwerbung groß.

4. Sonderfall: Selbstgekauftes
Für Social-Media-Berühmtheiten ist es besonders bei selbstgekauften Produkten sehr schwierig, eine Grenze zu ziehen. Ab wann ist es nicht mehr einfach nur die eigene Meinung, sondern schon Werbung? Eine positive Äußerung zu einem Produkt ist nicht immer gleich Werbung, die kenntlich gemacht werden muss. Es gilt wieder: Eine klare Kaufempfehlung muss erkenntlich gemacht werden, das Erwähnen des Produkts zählt jedoch nicht als Werbung.

5. Verlinkungen – eigentlich kein Problem
Oftmals werden Marken in Instagram-Posts verlinkt, das ist eigentlich auch kein Problem, solange der Text nicht werblich klingt. Wer beispielsweise ein Foto von seinem Outfit postet und dazu schreibt „Schöner Sommertag“, wirbt laut Medienanwälten nicht. Wenn jedoch ein kaufanreizender Text mit ins Spiel gebracht wird, muss die Verlinkung sichtbar gekennzeichnet sein.

Fazit
Durch die neue DSGVO hat sich einiges getan, besonders im Bereich Social-Media. Viele User sind von den ganzen Verlinkungen und Kennzeichnungen einfach nur genervt, vor allem diejenigen, die diese Beiträge erstellen. Aber an diesem Aufwand führt demnächst kein Weg vorbei. Es gilt die Devise: Lieber einmal zu viel als zu wenig markieren.

Da einige die neue Grundverordnung auch gerne mal etwas auf die Schippe nehmen, zeigen wir euch hier noch ein kleines Video zum Thema:

DSGVO Wahnsinn: So absurd wird es WIRKLICH, wenn man sich daran hält | RA Christian Solmecke (Kanzlei WBS)

Quelle:
lead-digital.de

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31.08.2018 News

Neuer deutscher Werbeblocker für Edge

Ab sofort wird die Mobilversion des Microsoft-Browsers Edge (früher: Internet Explorer) standardmäßig mit Adblock Plus ausgestattet. Adblock Plus filtert gravierend mehr Inhalte heraus als z. B. der Werbefilter von Chrome. Für Microsoft scheint dies eine sinnvolle Änderung zu sein, aber welche Auswirkungen hat das auf die Werbebranche?

Partnerschaft als aktuelle Strategie
Die Glanzzeiten des Microsoft Browsers Internet Explorer sind lange vorbei. Obwohl Googles Chrome und Mozillas Firefox bei den Usern heutzutage angesehener sind, strebt Microsoft weiterhin danach, seinen Browser zu verbessern. Der neueste Höhepunkt ist dabei eine Partnerschaft mit Adblock Plus.
Künftig wird der Werbeblocker des deutschen Unternehmen Eyeo direkt in der mobilen Version des Edge-Browsers zu finden sein. Das gilt sowohl für das Android- als auch für das iOS-Betriebssystem. Das bedeutet also, dass Werbeanzeigen im mobilen Edge-Browser konstant unterdrückt werden, ohne dass eine zusätzliche Anwendung installiert werden muss. Nutzer müssen den Adblocker allerdings explizit in den Einstellungen aktivieren.

Browser-Werbeblocker eigentlich ein alter Hut
Auch Chrome, Firefox und Safari sind bereits mit ähnlichen Tools ausgestattet. Die Lösung von Abdlock Plus gilt dennoch als rabiater. Laut einer Untersuchung von Eyeo werden 93 Prozent aller Werbeeinblendungen unterbunden, bei Chrome sind es 16 Prozent. Die mobile Version von Firefox arbeitet mit einem passiveren Werbeblocker, der nur in privaten Tabs aktiv ist.
Es scheint, als wolle Microsoft den Abstand zur Konkurrenz verringern und seine Nutzer vor schlechter und nerviger Onlinewerbung schützen – ein sinnvoller und durchdachter Schachzug.

Auswirkung auf die Werbeindustrie
Das Unternehmen Eyeo war in der Vergangenheit bereits oft umstritten. Zahlreiche Verlage und Medienhäuser lieferten einen erbitterten juristischen Kampf gegen das für sie fragwürdige Geschäftsmodell. Im Angebot von Eyeo wurde jedoch vor Gericht kein unlauterer Wettbewerb und auch keine rechtswidrige aggressive Geschäftspraxis erkannt.
Die Partnerschaft zwischen Microsoft und Adblock Plus stellt für die Werbebranche jedoch keine akute Bedrohung da. Schließlich ist Edge auf gerade einmal 5 Millionen Geräten installiert und beeinflusst den Gesamtmarkt somit nur gering. Firefox kommt vergleichsweise auf rund 100 Millionen Geräte und Chrome sogar auf über eine Milliarde.
Sollten Microsofts Wettbewerber aber nachziehen und auch Gefallen an dem aggressiveren Adblocker finden, könnte die Werbebranche tatsächliche Probleme bekommen.

Quellen:
horizont.net
t3n.de

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15.06.2018 Tipps

Mittelständler und die „jungen Freigeister“

Der digitale Umschwung ist heute scheinbar nur noch ein Problem der mittelständischen Unternehmen, denn was der jungen Generation praktisch in die Wiege gelegt wurde, ist etwas, womit Mittelständler noch zu kämpfen haben. Also Grund genug, sich eine Scheibe von den „jungen Freigeistern“ der Start-ups abzuschneiden.

Ein Schritt in Richtung Zukunft
Neue Technologien sparen nicht nur Kosten, sondern können Unternehmen gegenüber Mitbewerbern auch Vorteile verschaffen, wenn diese im digitalen Bereich einen Schritt voraus sind. Start-ups haben das verstanden und wissen, dass Traditionsunternehmen sich meist in dem Bereich noch etwas schwertun.

Ein anderes Denken
Was genau macht Start-ups denn so besonders? Die Herangehens- und Denkweise von Start-ups unterscheidet sich von der alteingesessener Firmen deutlich. Da Start-ups in der Regel noch nicht lange existieren, haben sie meist auch noch nicht viele Mitarbeiter, besonders flache Hierarchien und eine weniger stark ausgeprägte Bürokratie. Sie können schneller auf Kundenwünsche reagieren als „träge Traditionsunternehmen“ das in der Regel können.

Wer jetzt denkt, dadurch lastet großer Druck auf den „jungen Freigeistern“, hat wohl zum Teil recht aber das bringt uns auch zu einem weiteren wichtigen Punkt – Fehler sind erlaubt. Bei all den Plänen, die Welt zu verändern, können Fehler entstehen. Kein Problem für Start-ups, denn Fehler sind eine Chance zum Lernen, Ausprobieren und Optimieren.

Voneinander lernen
Klingt fast, als wären die jungen Freigeister den Mittelständlern total überlegen, das ist aber eher nicht der Fall. Mittelständler verfügen über Erfahrung, einen etablierten Kundenstamm, Know-how und funktionierende Geschäftsmodelle. Punkte, bei denen Start-ups oft in die Röhre schauen. Eine Zusammenarbeit wäre hier die Lösung, damit Start-ups und Mittelständler voneinander lernen können, um das Beste aus zwei Welten zu kombinieren.

Quelle:
wuv.de

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