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15.06.2018 Trends

Pac-Ads – Marketingtool mit ordentlich Potenzial

Täglich bestellen wir Dinge im Internet und dadurch werden jeden Tag rund 10 Millionen Sendungen verschickt. Paketbeileger spielen dabei eine wichtige Rolle. Viele Unternehmen nutzen den Überraschungsmoment des Auspackens für sich und versuchen dadurch, positive Werbebotschaften zu vermitteln.

Neue Mediengattung
Bereits Anfang 2019 könnte Nielsen neben Radio, TV, Print und Online, sogenannte „Pac-Ads“ als eigene Werbeform ausweisen, so denkt zumindest Jan Bussiek, Geschäftsführer von Pacvertise (früher Paketplus).

Wenn es nach ihm geht, sollten Pac-Ads überall als neue Mediengattung etabliert werden. So setzte Pacvertise bereits 3000 Pac-Ad-Kampagnen um. Zum Paketbeileger-Portfolio gehören neben klassischen Gutscheinen Kundenmagazine, aber auch Warenproben der Bereiche Beauty und Food. Ein Netzwerk von mehr als 4500 kleinen und mittelgroßen Onlineshops, Ebay- und Amazon-Marketplace-Händlern verteilt die Werbemittel. „Wir bieten Zugang zu einer Gesamtreichweite von monatlich 19 Millionen Menschen in Deutschland, über die sich auch spitze Zielgruppen sicher aussteuern und erreichen lassen.“, so Bussiek.

Voraussetzung für die Aufnahme in Agentur-Planungstools sind eine große Menge an zu übermittelnden Daten. Dazu zählen: Auftraggeber, beworbenes Produkt, Auflagenhöhe, Kampagnenzeitraum, Abbildung des Werbemittels sowie die Brutto-Mediaspendings. Bei Erfolg könnten Paketbeileger bald schon ihren Weg in die „Best-for-Tracking“-Studie sowie in diverse Planungstools finden.

Absendergenaue Planung
Durch eine sogenannte Brokerlogik bietet das Netzwerk außerdem die Möglichkeit, unter Tausenden Versendern die passenden auszuwählen. Das Geschäftsmodell sieht folgendermaßen aus: Zuerst müssen die E-Commerce-Händler mit der passenden Zielgruppe gefunden werden. Anhand verschiedener Kriterien wird dann überprüft, ob die angegebenen Daten der Online-Händler der Wahrheit entsprechen. Dann kann jeder Kunde eine Datei liefern, die pro Beileger mit einem festgelegten Cent-Betrag vergütet wird. Über das sogenannte „Performance Scoring“ wird anschließend noch die Zuverlässigkeit der Streuung geprüft. Das heißt: Über die Rückläufe der Rabattgutscheine kann nachvollzogen werden, wo die Beileger landen.

Fazit
Allen Unternehmen geht es darum, die Kunden nach dem Onlineshopping noch einmal zu erreichen. Die unscheinbaren Pac-Ads haben daher ordentlich Potenzial, denn sie können genau an die bestellten Produkte und somit an die Zielgruppe angepasst werden. Die Chancen, sich als eigene Werbeform zu etablieren, stehen also gut.

Quelle:
wuv.de

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15.06.2018 News

Eigenmarken: Mehr als nur Umsatzbringer

Eigenmarken haben mehr und mehr Anteil am Umsatz vieler namhafter Händler. Dabei können sie viel mehr als das. Sie erweisen sich als potenzielle Aushängeschilder der Unternehmen und Lieblingsmarke der Verbraucher. Mit entsprechendem Einsatz können sie sich zum echten Alleinstellungsmerkmal entwickeln, denn die Produkte aus eigener Hand bieten unschätzbare Vorteile.

Attraktive Alternative
Generell lässt sich mit Eigenmarken gutes Geld verdienen. Zwar werden die Produkte günstiger verkauft als Markenprodukte, aber durch den Verzicht auf Marketingmaßnahmen kann auf Seiten des Unternehmens gespart werden. Da die Produkte direkt vom Hersteller bezogen werden, verkürzt sich die Handelskette zudem deutlich.
So entsteht eine ansprechende Alternative für die Regale. Was sie wert ist, liegt allein in der Hand des Händlers. Entscheidend für den Kunden ist lediglich, dass Eigenmarken günstiger sind als Markenprodukte. Dabei fordern 85 % der Konsumenten von Handelsmarken die gleiche Qualität wie von etablierten Marken.

Immer mehr Unternehmen führen zudem eigene Premiummarken ein. Das ist ein kluger Schachzug, denn mit ihnen lässt sich bekanntermaßen mehr verdienen. Die Zielgruppe sind in dem Fall Kunden, die sich gerne etwas gönnen, aber dennoch nicht bereit sind, besonders tief in die Tasche zu greifen.
Auch Edeka hat solch ein eigenes Premiumsortiment.

Perfekte Kombi – innovativ und erschwinglich
Die günstigen Preise lösen beim Verbraucher den Impuls aus, reuelos mehr einzupacken, als eigentlich geplant war. Doch seit langem ist nicht mehr nur der Preis ausschlaggebend.
Die Anforderungen wachsen, die Abbildung von Trends ist notwendig. Der Anspruch liegt darin, innovative Produkte auf einem erschwinglichen Preisniveau anzubieten – und das auch in Bereichen, in die große Markenvertreter bisher noch nicht vorgedrungen sind.

Eigenmarken werden zu „echten“ Marken
Eine weitere wichtige Rolle spielt die Differenzierung vom Sortiment der Konkurrenz. Die Herstellermarken sollen den Kunden direkt ansprechen und ihn einbinden. Und das kommt gut an:
41 % der Verbraucher sind überzeugt, dass es sich um außergewöhnliche Produkte handelt, die man bei bekannten Herstellern in der Form nicht vorfindet.
Diese Produkte sind erfolgreich, wenn eine echte Beziehung zum Kunden entsteht.
Der Drogeriemarkt dm beispielsweise sucht ständig direkten Kontakt zum Kunden, u. a. durch einen Balea-Wahltag, bei dem Kunden direkt nach ihrer Meinung gefragt werden.
Eigenmarken sind schon längst zu „echten“ Marken geworden, im „Trusted-Brands“-Ranking schneiden sie zwar schlechter ab als z. B. Nivea, aber besser als Dove. Viele Verbraucher haben heutzutage Probleme, eine Handelsmarke von einer Eigenmarke zu unterscheiden.

Fazit
Eine erfolgreiche Eigenmarkenstrategie bietet einem Händler die Möglichkeit, viele Alternativen im Regal zu haben und sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Dennoch ist es nicht möglich, komplett auf Industriemarken zu verzichten. Eine gesunde Mischung bietet für alle Kunden das richtige Angebot.

Quelle:
wuv.de

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15.06.2018 Tipps

Die neue „Queen of Pop“ als Marketing-Genie

Mit einem Marktwert von 350 Millionen US-Dollar ist Beyoncé Giselle Knowles-Carter eine der erfolgreichsten Frauen in der Musikbranche. Aber sie ist viel mehr als nur die neue „Queen of Pop“, sie ist auch eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Ihre gelungene Karriere basiert nicht nur auf ihrem musikalischen Talent, sondern auch auf harter Businessarbeit und strategischer Markenpositionierung. Was man von ihr für sein eigenes Marketing lernen kann, erfahrt ihr hier.

Die Beyoncé-Strategien
Die Sängerin nutzt Veranstaltungen für ihre Publicity und um das Beste aus ihrer Präsenz herauszuholen. Am 13. April 2018 eröffnete Beyoncé das Coachella Festival und legte einen perfekten und spektakulären Auftritt hin. Zunächst begann sie mit dem Gedicht „Lift Every Voice And Sing“, welches auch als Nationalhymne der Afro-Amerikaner bekannt ist. Neben ihren politischen Botschaften gegen Rassismus gab es einen Sonderauftritt mit Jay-Z und eine
Destiny‘s-Child-Wiedervereinigung. Jedes Detail des Auftrittes wurde in den sozialen Medien diskutiert.

Im Jahr 2016 nutzte sie den Super Bowl, um ihre neue Tour zu bewerben. Außerdem performte sie unter anderem ihren Song „Formation“, welchen sie erst 24 Stunden zuvor mit passendem Musikvideo überraschend veröffentlicht hatte. Das Resultat: Das Internet im Stadion brach direkt nach Tournee-Ankündigung zusammen.

Diesen Überraschungseffekt nutzte die Sängerin schon einmal. Ihr Album „Beyoncé“ veröffentlichte sie 2013 mitten in der Nacht. Nur ein einziger Post bei Instagram, der „Überraschung“ hieß, kündigte das neue Album der Künstlerin an. Die Werbung machten ihre Follower in den sozialen Medien für sie. Durch Mundpropaganda verbreitete sich die Ankündigung des Albums und es verkaufte sich in den ersten drei Tagen 830.000 Mal. Beyoncé wollte selbst ankündigen, wann ihre Platte fertig ist und damit direkt an ihre Fans und Follower gehen. Dadurch erschafft sie eine zwischenmenschliche Beziehung und erzeugt ein Gefühl der Loyalität. Außerdem zeigt sie auf ihrem Instagram-Profil oft private Momente und lässt ihre Follower an ihren Gedanken teilhaben. So entsteht eine Art „VIP“- Gefühl, man fühlt sich ihr ganz nah.

bey

Fazit
Was heißt das nun für Unternehmen?
Man sollte Veranstaltungen und die damit einhergehende Aufmerksamkeit nutzen, um sich bestmöglich zu präsentieren. Hin und wieder kann man Standard-Marketingmaßnahmen verwerfen und mit Überraschungsmomenten überzeugen. Es müssen nicht immer langgezogene Ankündigungen sein. Zudem sollten sich nicht nur Beyoncés Fans wie VIPs fühlen, sondern auch Kunden. Mitgliedschaften, spezielle Angebote oder ein früherer Zugang zu neuen Produkten erzeugen bei Kunden dieses Exklusivitäts-Gefühl.

Quelle:
Absatzwirtschaft.de

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15.06.2018 Trends

Flauschige Vierbeiner im Büro

Sie haaren manchmal und haben vielleicht keine Ahnung von Zahlen, es ist jedoch bewiesen, dass Hunde im Büro nicht nur das Betriebsklima verbessern, sondern auch den Blutdruck senken, Stress mindern und Burn-outs verhindern. Also holt die Hunde ins Büro!

Mehr Hunde statt Gehaltserhöhung
Vor 18 Jahren gab es bundesweit ca. fünf Millionen Hunde, im letzten Jahr waren es schon 8,4 Millionen. Die Zahlen sprechen für sich, immer mehr Menschen in Deutschland halten Hunde. Zu all diesen Hundebesitzern zählen natürlich auch viele Vollbeschäftigte, die es schaffen müssen, Arbeit und Haustier unter einen Hut zu bekommen. Dieser hohe Zuwachs an Hunden und die hohe Arbeitsauslastung ihrer Herrchen spricht schon dafür, die Vierbeiner im Büroalltag mit einzubeziehen. Hinzu kommt, dass jeder zweite Angestellte auf eine Gehaltserhöhung verzichten würde, wenn er seinen Hund mit ins Büro nehmen könnte. Sogar jeder dritte wäre dazu bereit, zu einem Unternehmen zu wechseln, in dem Bürohunde erlaubt sind, so berichtet die FAZ.

Was Bürohunde für Vorteile mit sich bringen
Bei vielen ist das Bedürfnis nach einer Hundemitnahme ins Büro deutlich gestiegen. Was genau ein Unternehmen davon hat, wenn es eine solche erlaubt, hat der Bundesverband Bürohund e. V. zusammengefasst:

  • motiviertere und zufriedenere Mitarbeiter
  • Imageverbesserung: Hundefreundliche Unternehmen sind im Kommen
  • erhöhte Bindung zwischen den Mitarbeitern
  • Verminderung der Burn-out-Gefahr
  • Abnahme von weiteren psychischen Erkrankungen (Dauerstress etc.)

Hunde im Büro bieten also einige Vorteile für das gesamte Unternehmen. Laut einer Untersuchung der Universität New York aus dem Jahr 2001 senkt sich durch den Kontakt mit Hunden sowohl unser Blutdruck als auch unser Stresslevel. Das ist auf das Hormon Oxytocin zurückzuführen, das zum Beispiel bei Eltern beim Umarmen ihrer Kinder ausgeschüttet wird. Bei tierischen Streicheleinheiten wird es genauso freigesetzt. Da Mitarbeiter in den Pausen mit ihren Hunden Gassi gehen und so gezwungenermaßen frische Luft schnappen, wird ihre Gesundheit zusätzlich gefördert. Natürlich kannst du deinen Hund nicht einfach so mit zur Arbeit nehmen. Es ist wichtig, dass du dich vorher mit deinem Chef absprichst, ob eine Hundemitnahme erlaubt ist.

Fazit
Bürohunde sind auf jeden Fall ein Zukunftsmodell! Die treuen Begleiter sind bereits in vielen Unternehmen fester Bestandteil des Alltags. Nicht nur in großen Unternehmen wie Amazon oder Google, auch in der deutschen Digitalbranche lassen sich immer häufiger tierische Arbeitsalltagsbegleiter finden. Und da es außer Allergien oder einzelnen Ängsten kaum Gegenargumente gibt, werden wohl noch viele Bürohunde folgen.

Wie ein Hund als Kollege aussehen kann, seht ihr hier.

Quelle:
Onlinemarketing.de

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15.06.2018 News

Das digitale 8x4-Festival

Bei der Plattform Musical.ly dreht sich alles ums Singen und Tanzen. Insbesondere die junge Zielgruppe hat so viel Freude daran, dass Marken neben einer großen Reichweite auch sehr viel Engagement der Follower erreichen können.
Das wollte auch Beiersdorf nutzen und startete eine Zusammenarbeit mit Musical.ly und Snapchat. Für die Marke 8×4 wurden fünf erfolgreiche Influencer engagiert, die auf Instagram insgesamt fast 3,5 Millionen Follower haben. Das Ergebnis waren knapp 700.000 Interaktionen auf Musical.ly und Snapchat. Brandmanager Michael Fuchs erfreute sich an über 64 Prozent mehr Verkäufen und einer vorübergehenden Verdoppelung des Marktanteils. Der Ablauf sah folgendermaßen aus:

Tanzen wie ein Influencer
Die Aufnahme in Zeitlupe ist das Markenzeichen von Musical.ly, dabei lassen sich auch kompliziertere Songs lippensynchron nachsingen und schwierige Tanzmuster einspielen, um anschließend die Videos in den sozialen Medien zu teilen. Die fünf Influencer, unter anderem Ossi.Glossy als einziger Junge, sollten für 8×4 einen so genannten Signature Move entwickeln. Die Fans der Influencer wurden anschließend aufgefordert, die Moves ihrer Stars nachzuahmen. Häufig wurden dabei auch 8×4-Dosen gekauft, um dem Original noch näher zu kommen.
Die Kampagne lief letzten Sommer unter „#sprayandplaychallenge“ und wurde mit einem sehr schrillen Design ausgestattet, um den Vorlieben der jungen Zielgruppe gerecht zu werden. Insgesamt wurden 6500 Videos aufgenommen, mehr als erwartet.
Hier geht es zu den Gewinnern der Challenge, die von den Influencern ernannt wurden.

Ausweitung auf Snapchat
Da bei Influencer-Aktionen meist auch nur die Influencer im Vordergrund stehen, wurde die Kampagne auf Snapchat ausgeweitet. Diesmal sollte der Fokus mehr auf den Deos von 8×4 liegen. Also wurden diese kurzerhand zur virtuellen Eintrittskarte:
Auf die Dosen wurde das Snapchat-Logo aufgedruckt. Das Einscannen des Snap-Codes schaltete spezielle Filter frei, die sich mit Hilfe von Augmented Reality über das Bild des Nutzers legten, sodass dieser dann z. B. das Horn eines Einhorns auf der Stirn trug. Das Bild oder auch Video konnte an Freunde geschickt werden.

Diese Filter wurden von der Hamburger Agentur Boom erzeugt und an die unterschiedlichen Charaktere auf den Dosen angepasst: das Einhorn, den Pinguin, den Papagei, das Lama, den Dino und den Hula-Vogel, der erst ab Juli bei Aldi erscheinen soll.

Die Snaps der Teilnehmer sollten mit „#8x4festival“ versehen werden, die „Belohnung“ war die Eintrittskarte für das virtuelle Festival. Dadurch erlangten die Nutzer Zugang zu digitalen Inhalten der Influencer, die sonst nirgendwo zu sehen waren. Von Ende März an wurde jede Woche ein Thema von je einem Influencer behandelt.

Fazit
In Kooperation mit Musical.ly und Snapchat gelang Beiersdorf eine gute Kampagne. Insbesondere das farbenfrohe Design und der Auftritt beliebter Influencer weckten gezielt das Interesse der Teenager.

Quelle:
absatzwirtschaft.de

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29.03.2018 Trends

Wettkampf der gepflegten Unternehmen

Die beiden Drogerie-Giganten Rossmann und dm liefern ihn sich, einen Wettstreit darum, wer die besten Standorte hat, wer die günstigsten Produkte anbietet und vor allem, wer die Kundschaft überzeugt. Eine große Rolle spielen dabei die Lifestyle-Events, auf denen sich beide Unternehmen präsentieren sowie die bekannten Gesichter, die für das Unternehmen im Bereich Social Media werben.

Rossmann vs. dm
Wer sich erinnert, Drogerien, das waren doch diese kleinen Läden für Putzmittel und hygienische Bedarfsartikel könnte man meinen. Heute ist jedenfalls nicht mehr viel davon übrig. Heute sind es Milliarden-Unternehmen, die mit einem riesen Sortiment alles rund um Pflege und Beauty verkaufen. Die größten Kontrahenten auf dem deutschen Markt sind dabei Rossmann und dm, dort treffen sich nachmittags besonders oft weibliche Teenager, um sich über die besten Produkte auszutauschen.

Beide Unternehmen sind fast auf Augenhöhe, jedoch zeigt ein Vergleich, dass dm zurzeit noch die Nase vorn hat. Rossmann machte 2017 einen Umsatz von ca. 8,4 Mrd. Euro, dm kann dagegen mit 9,7 Mrd. Euro vorlegen. Auch im Bereich Social Media zieht dm an Rossmann vorbei. Da wäre zum Beispiel Instagram, wo dm 1,3 Millionen Follower aufweisen kann, und Rossmann gerade mal 380000. Anderes Beispiel: bei Facebook hat dm 2,4 Millionen Follower und Rossmann 1,5 Millionen. Diese Zahlen zeigen nicht nur die enormen Größen beider Unternehmen, sondern auch die Wichtigkeit von Social Media, um die Zielgruppe zeitgemäß anzusprechen.

Events und Onlinebusiness
Diese Popularität kommt aber nicht von ungefähr, die genannten Unternehmen investieren sehr viel Geld in ihre Social-Media-Kanäle, Events, um Produkte zu präsentieren, oder die Instandhaltung eines Onlineshops. Die klassische Werbung auf Social Media sieht dabei so aus, dass ein Influencer ein Produkt des Herstellers testet oder einfach nur in einem Video zeigt.

Bei Events geht das ganze noch einen Schritt weiter, hier treffen sich eine Vielzahl von Influencern und deren Fans, um auf den Werbeveranstaltungen ganz nah dabei zu sein. Eine der größten solcher Veranstaltungen ist die GLOW, welche jedes Jahr in Berlin stattfindet, die Besucherzahl von rund 12000 spricht dabei für sich.
Fazit
Was Werbung und Vermarktung angeht, sind Rossmann und dm ganz vorne dabei und der Wettstreit untereinander ist wie ein zusätzlicher Antrieb, der beide immer wieder zu neuen Strategien herausfordert. Darüber hinaus sind Rossmann und dm zwei Unternehmen, die den Lebensstil einer ganzen Generation beeinflussen und definieren.

Quelle:
W&V

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29.03.2018 Trends

Wie beeinflusst Nachhaltigkeit das Kaufverhalten?

Es ist eindeutig, der Anteil der Verbraucher, die auf ein „sauberes“ Image von Marken achten, steigt stets an. Seit 2011 untersuchen Facit Research und Serviceplan, welche Unternehmen von Konsumenten als „nachhaltig“ eingestuft werden. Dabei gehen die Meinungen auseinander.

Bioprodukte in der Küche, SUV in der Garage
Knapp 59 % der Bevölkerung haben zu Nachhaltigkeit eine gespaltene Meinung. Sie sind unentschlossen. Viele von ihnen kaufen bewusst Produkte mit Bio-Siegel, können sich aber nicht von ihrem geliebten SUV trennen. Lediglich 31 % geben an, dass das Thema für sie bei der Kaufentscheidung irrelevant wäre.
Die restlichen 10 % sind „Überzeugungstäter“. Nachhaltigkeit ist für sie bei jedem Einkauf ein entscheidender Faktor. Diese Gruppe bietet für Hersteller und Werbende ein großes Marktpotenzial und kurbelt neue Geschäftsmodelle an.

Newcomer Bier und Körperpflege bereits an der Spitze

Im Laufe des Jahres 2017 lief eine Onlinebefragung, die SIS (Sustainability Image Score). Hier wurde insbesondere das Image etlicher Unternehmen aus allen Bereichen analysiert. Im letzten Jahr waren dies 109 Marken aus 15 Branchen. Die Newcomer-Branchen waren Bier und Körperpflege. Diese legten einen Senkrechtstart hin und erkämpften sich ihren Platz unter den Top-5-Unternehmen – Miele, Erdinger, Radeberger, Landliebe und Kneipp.
Interessant sind auch die Bottom 10. Auf den letzten Plätzen landeten vor allem Fast-Food-Anbieter, Textil-Discounter, Autohersteller und Banken. Die Deutsche Bank steht auf dem letzten Platz.

Ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit
Die Onlinebefragung von mehr als 18000 Verbrauchern legte dar, dass die Konsumenten nicht etwa nur die Branchen, sondern auch die Unternehmenskultur, unterteilt in ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit, wahrnehmen.
Die langfristige Verfolgung einer vor allem glaubwürdigen Nachhaltigkeitsstrategie ist das A und O – und das auf allen Unternehmensebenen. Corporate Responsibility soll nicht vorgespielt, sondern „gelebt“ und kommuniziert werden – intern sowie extern. Dass innerhalb einer Branche die Bewertung verschiedener Unternehmen weit auseinanderdriften kann, zeigt die Automobilbranche. VW und Audi standen im letzten Jahr am hinteren Ende, BMW auf Platz 10 des Rankings. Dazu gesellten sich Fast-Food-Anbieter, wie McDonald’s und Burger King, die sich trotz großer Kommunikationsversuche nicht in einem nachhaltigen Licht präsentieren konnten.

Auszeichnung für Nachhaltigkeit

Auch die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises bezieht sich auf den SIS.
Am 8. Dezember 2017 wurde dieser Award in Düsseldorf bereits zum zehnten Mal in den verschiedensten Kategorien (Unternehmen, Produkte, Bauen, Forschung etc.) vergeben. Vertreten waren unter anderem der Schokoladenhersteller Alfred Ritter, sowie Frosta Tiefkühlkost und die Deutsche Telekom.

Quelle:
HORIZONT 50/2017

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29.03.2018 Trends

Wie Künstliche Intelligenz unser Leben erleichtert

Mithilfe von künstlicher Intelligenz, kurz KI, eröffnet sich eine ganz neue digitale Welt für uns. So können wir mit KI-Smartphones unser Smart Home steuern und über Spracherkennung mit unseren Geräten sprechen. Wie das ganze unser Leben beeinflusst und erleichtert, erfahrt ihr jetzt.

SmartHome
In Zukunft reden wir mit unseren Haushaltsgeräten, Überwachungskameras oder unseren Lampen. Alles dank intelligenter Verknüpfung durch Smart-Home-Systeme und den smarten Speakern zum Beispiel von Amazon oder Google. Sie treiben den Trend einer computergetriebenen Haussteuerung enorm an. Im Sommer des letzten Jahres wurden fünf Millionen des Amazon Echo weltweit verkauft und immerhin fast zwei Millionen Google-Home-Geräte.

Durch die Sprachboxen wird das Smart Home noch bequemer. Mit Systemen, wie zum Beispiel „Smart Home“ von der Telekom, lassen sich schon viele Dinge per Smartphone oder Tablet steuern, von jedem beliebigen Ort. Per Funk kommunizieren alle Geräte mit der zentralen Schnittstelle, der „Home Base“. So kann man bequem vom Sofa oder auch schon von unterwegs sein Zuhause steuern.

So lässt sich zum Beispiel die Heizung per Handy-App steuern. Es lassen sich Temperaturen für verschiedene Zeiten festlegen und die Heizung wird automatisch reguliert, wenn man das Haus verlässt. Dies merkt die App anhand der GPS-Daten. Nähert man sich seinem Haus, dreht die Heizung automatisch wieder auf. Ebenfalls per App steuern lässt sich die Beleuchtung. Mit dem Hue-System von Philips können LED-Lampen verschiedene Lichtstimmungen wie „Lesen“, „Fernsehen“ oder „Abendessen“ erzeugen.

Die Nutzen eines KI-Smartphones

Die künstliche Intelligenz zieht nun auch in unseren alltäglichen Begleiter und erleichtert damit unser Leben. Zum einen sammeln Smartphones eine Menge Daten über uns, aus denen sie Nutzerprofile erstellen. Dies ist zwar ein enormer Eingriff in unsere Privatsphäre, kann aber auch sehr nützlich sein. Das Handy kann uns Aufgaben abnehmen, wie zum Beispiel ein Foto ganz nach unseren Wunschvorstellungen zu machen. Anhand unserer persönlichen und ästhetischen Vorlieben produziert unsere Kamera das perfekte Foto für uns.
Zum anderen erkennt die KI unser Nutzungsverhalten mit dem Smartphone und unsere Lieblings-Apps. Diese werden mit mehr Datenvolumen und Strom versorgt im Gegensatz zu, für uns, weniger wichtigen Apps. So sollen Datenvolumen und Strom gespart und damit auch der Akku weniger strapaziert werden.

Des weiteren gibt es immer mehr Funktionen mit Augmented Reality. Dabei können virtuelle Inhalte in die Realität gebracht werden. Die Ikea-App bietet solch eine Funktion an. Dort kann man einen Bereich seiner Wohnung mit dem Handy scannen und sich dann aus dem virtuellen Katalog ein passendes Möbelstück aussuchen und einfügen. So kann man feststellen, ob das Möbelstück in die Wohnung passt. Allerdings kann sich aus Augmented Reality auch ein medizinischer Nutzen ergeben. Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, per AR-App Anzeichen von Hautkrebs zu diagnostizieren.

Sicherheit
Mit künstlicher Intelligenz verbessert sich auch unsere Sicherheit. Zum einen gibt es viele digitale Sicherheitsmaßnahmen im Smart Home. Es gibt Überwachungskameras für innen und außen, welche sich per Smartphone steuern lassen und nur dann aufnehmen, wenn sie unbekannte Personen entdecken. Rauchmelder können Warn-SMS senden und Sensoren vor Schimmelgefahr warnen, indem sie Wasserschäden orten.
Unser Smartphone selbst kommt in Sachen Sicherheit bald ohne Passwort aus. Künftig wird das Handy uns an der Bedienung oder dem Druck, den wir auf das Display ausüben, erkennen.

Quelle:
Lead-digital.de
t-online.de

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29.03.2018 News

Experiment: Bedingungsloses Grundeinkommen

Anfang des letzten Jahres startete die finnische Regierung einen Praxistest. 2000 Arbeitslose erhalten monatlich jeweils 560 Euro. Der Unterschied zu den vorherigen Sozialleistungen: Mit dem Geld sind keine Pflichten verbunden, es muss also zum Beispiel kein Jobangebot angenommen werden. Wie der Test bisher funktioniert hat, erfahrt ihr jetzt.

Zwischenstand

Für das Experiment wurde insgesamt ein Zeitrahmen von zwei Jahren angesetzt. Die bisherigen Zwischenergebnisse sind durchaus vielversprechend. Nach Ablauf des Experiments wird sich die finnische Regierung noch konkreter zu den Ergebnissen äußern. Allerdings hat die finnische Presse bereits erste Beobachtungen veröffentlicht:

1. Vor allem das Stresslevel der beteiligten Personen ist stark gesunken. Dazu haben besonders zwei Gründe beigetragen: Zum einen können sie fest mit der monatlichen Zahlung rechnen, zum anderen müssen sie keine Angst mehr vor Druck von Seiten des Arbeitsamts haben. Dadurch verbessert sich auch die mentale Gesundheit der Teilnehmer.

2. Sinnvolle Tätigkeiten werden ermöglicht. So gibt es den Fall, dass eine Frau die Sicherheit der monatlichen Überweisung nutzt, um die eigenen Eltern zu pflegen. Des weiteren werden zahlreiche andere ehrenamtliche Tätigkeiten durch das bedingungslose Einkommen gefördert.

3. Der Einstieg in den Arbeitsmarkt wird erleichtert. Da ein gewisses Einkommen garantiert ist, ist es für die Probanden leichter, Teilzeitjobs, schlecht bezahlte Tätigkeiten oder Praktika anzunehmen. Wie bei dem Finnen Mika Rusuunen. Er konnte in der Tech-Branche (zunächst) als Praktikant einsteigen und hat jetzt eine voll bezahlte Stelle.

Kombination Grundeinkommen und Niedriglohnsektor

Ob der zuletzt genannte Punkt jedoch wirklich erstrebenswert ist, darüber sind die Experten verschiedener Meinungen. Der Fall von Rusuunen ist wohl eher die Ausnahme von der Regel. Vielmehr wird befürchtet, dass viele Menschen ihr bedingungsloses Grundeinkommen mit einem Mini-Job kombinieren könnten und so der Niedriglohnsektor verfälscht wird. Das gut gemeinte Projekt würde dann dazu führen, dass schlecht bezahlte Jobs durch den Staat unterstützt werden. Diese Frage kann jedoch nach den aktuellen Zwischenergebnissen noch nicht abschließend beurteilt werden. Zukünftig folgen weitere Daten aus Schottland. Dort wird in mehreren Städten ein ähnliches Experiment starten.

Wie sieht die Lage in Deutschland aus?

Auch hier in Deutschland wurde das Thema schon diskutiert. Umfragen dazu ergaben, dass die Mehrheit der Deutschen (ca. 75 %) trotz des bedingungslosen Grundeinkommens ihrer Arbeit noch nachgehen würden. Ob dieses Experiment jedoch auch bei uns startet, steht noch in den Sternen.

An den USA ist das bedingungslose Grundeinkommen scheinbar auch nicht vorbeigegangen. Denn dort wurde sogar ein passender Kinofilm gedreht. Der Film heißt „Free Lunch Society“ und läuft seit dem 01.02. im Kino. Hier findet ihr den Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=EyhFoKd7F8I

Quelle:
Trendsderzukunft.de
Focus.de

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