Archiv

News

Arbeiten in den eigenen vier Wänden

Stau auf der Autobahn, die Kollegen um dich rum sind nur am Telefonieren und irgendjemand trinkt den letzten Kaffee, kocht aber keinen neuen. Zuhause ist es doch viel schöner. Immer mehr Arbeitnehmer arbeiten von zuhause aus, da es bequemer ist. Homeoffice hat aber sowohl Vorteile als auch Nachteile.

Vor allem in der Informations- und Kommunikationsbranche sowie bei wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen wird Homeoffice eingesetzt. Insgesamt bieten 40 % der Unternehmen Arbeiten von zuhause aus an. Von den deutschen Arbeitnehmern nutzt jeder fünfte dieses Angebot. In anderen EU-Ländern, wie zum Beispiel in Schweden, ist die Rate der Homeoffice-Arbeiter höher. Viele Länder sind mit der Integration von Homeoffice deutlich weiter als Deutschland.

Keine Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit
Der Fehlzeiten-Report der AOK hat gezeigt, dass Homeoffice auch zu einer psychischen Belastung beitragen kann, die sich durch Erschöpfung, Schlafstörungen und Konzentrationsprobleme zeigt. Dadurch, dass die Arbeit zuhause jederzeit wieder aufgenommen werden kann, ist sie pausenlos präsent. Jeder Fünfte der Befragten gab auch selbst an, dass er Homeoffice als Belastung empfindet. Denn dadurch lassen sich Beruf und Familie schwerer vereinbaren. Jeder Dritte gab zudem an, auch abends und am Wochenende zu arbeiten. So entsteht auch die Schwierigkeit, abends oder im Urlaub von der Arbeit abzuschalten. Die private Zeit für Erholung wird weniger und auch der Rückzugsort verschwindet. Zudem steigen durch Homeoffice die Überstunden. Um für Arbeitnehmer zusätzlichen Stress zu vermeiden, fordern auch Politiker zunehmend klare Regeln für die Arbeit im Homeoffice.

Ruhe statt Großraumbüro-Lärm
Homeoffice bietet den großen Vorteil, dass Arbeitnehmer in Ruhe arbeiten können, denn Ruhe können viele in ihrem Büro nicht finden. Oft werden mehrere Kollegen in einem Großraumbüro untergebracht, in dem die Telefonate und Gespräche der anderen stören. Gerade bei Dienstleistungsunternehmen fühlt sich jeder Zweite durch seine Kollegen beeinträchtigt.
Drei Viertel der Befragten gaben an, zuhause konzentrierter zu arbeiten, und zwei Drittel dort mehr Arbeit zu schaffen. Zudem hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung festgestellt, dass Arbeiternehmer, die auch im Homeoffice arbeiten, zufriedener sind, als Kollegen, die ausschließlich im Unternehmen arbeiten.

Fazit
Als Teil des New-Work-Ansatzes wird Arbeiten von zuhause meist ausschließlich positiv angesehen und oft als Benefit eines Unternehmens hervorgehoben. Allerdings gibt es auch einige Nachteile. Aber jeder Arbeitnehmer muss die Vor- und Nachteile für sich selbst abwägen. Generell sollten alle Arbeitnehmer, die auch im Homeoffice arbeiten, die Rahmenbedingungen mit ihrem Arbeitgeber klar definieren.

 

Quellen:
Lead-digital.de
T3n.de

...

Tipps

Welche Versicherung brauche ich als Berufsanfänger wirklich?

Jetzt mal ehrlich, wer blickt denn durch den Dschungel an Versicherungen noch durch? Gerade die ersten eigenen Versicherungen können einen ganz schön verunsichern. Aber sich nicht ausreichend zu versichern sollte keine Alternative sein. Deshalb folgen hier einige Tipps, was zu beachten ist und welche Versicherungen wirklich Sinn ergeben.

Von Anfang an
Zunächst sollten einige Grundregeln beachtet werden. Gerade zu Beginn des Berufslebens ist das Geld vermutlich etwas knapp, deshalb sollten zuerst existenzbedrohende Gefahren abgesichert werden. Wenn dann noch Geld übrigbleibt, kann man über weitere Versicherungen nachdenken.
Im Voraus solltest du verschiedene Angebote und Anbieter miteinander vergleichen. Dafür gibt es spezielle Online-Plattformen, aber auch Beratungsgespräche können dir weiterhelfen.
Bevor du jedoch einen Vertrag unterschreibst, solltest du ihn gründlich lesen. Achte dabei nicht nur auf Preise, sondern auch auf Bedingungen, Deckungssummen und Ausnahmeklauseln. Wenn du bei der Versicherungssuche Hilfe eines (unabhängigen) Beraters in Anspruch nimmst, muss der dir zusätzlich ein Protokoll aushändigen.
Kommen wir nun zurück zur oben gestellten Frage …

Diese Versicherungen sind besonders wichtig

  1. Krankenversicherung
    Hierbei handelt es sich um eine Pflichtversicherung, die jeder in Deutschland haben muss. Allerdings setzen die Krankenkassen unterschiedliche Schwerpunkte, welche Leistungen sie übernehmen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich privat zu versichern. Bei der Wahl der Krankenkasse sollte man neben der Beitragshöhe darauf achten, welche Leistungen für einen persönlich wichtig sind.
  2. Haftpflichtversicherung
    Diese Versicherung ist zwar freiwillig, schützt aber bei selbstverursachten Schäden (das können auch Unfälle als Fußgänger oder Radfahrer sein). Dabei sollte man darauf achten, dass die Versicherungssumme mindestens 3 Millionen Euro beträgt und Personen- und Sachschäden abgedeckt sind.
  3. Berufsunfähigkeitsversicherung
    Die BU ist eine freiwillige Versicherung, um die eigene Arbeitskraft abzusichern. Solltest du deinen Beruf nicht mehr ausüben können, wird dir eine monatliche BU-Rente gezahlt. Allerdings gilt dies meist nicht, wenn eine Umschulung möglich ist. Achte deshalb darauf, dass deine Versicherung keine sogenannte „abstrakte Verweisung“ enthält. Alternativ kann auch eine private Unfallversicherung oder eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung in Frage kommen.

Weitere sinnvolle Versicherungen

  1. Rechtsschutzversicherungen
    Anwalts- und Gerichtskosten können sehr teuer werden, allerdings muss es im Laufe eines Lebens ja nicht zwingend zu Rechtsstreitigkeiten kommen, die nicht außergerichtlich gelöst werden können. Je nach Lebenslage muss hier individuell entschieden werden, ob diese Versicherung für einen sinnvoll ist und welchen Umfang sie abdecken soll. Dazu kannst du hier mehr lesen.
  2. Hausratsversicherung
    Egal, ob Mietwohnung oder Eigenheim, ist der Wert des Hausrates so hoch, dass eine Wiederbeschaffung kaum tragbar wäre, sollte diese Versicherung abgeschlossen werden.
  3. Zahnzusatzversicherung
    Da die gesetzliche Krankenkasse nur einen Teil der Zahnarztkosten übernimmt, ist die Versicherung meist günstiger als die Rechnungen vom Arzt. Zudem ist der Versicherungsbeitrag häufig für junge Menschen günstiger als für ältere.
  4. Private Vorsorge
    Wer die Möglichkeit hat, sollte auch schon mal ans Alter denken. Es gibt dabei viele verschiedene Angebote, es sollten aber die jeweiligen Bedingungen beachtet werden. Vielleicht unterstützt dein Arbeitgeber ja auch vermögenswirksame Leistungen, frag doch mal nach.

Die Balance ist entscheidend
Versicherungen, die als überflüssig gelten, sind z. B.: Sterbegeldversicherung, Diebstahl- und Reparaturversicherung, Autoschutzbrief, Auto-Insassenunfallversicherung oder Fahrradversicherung.
Welche Versicherung man nun abschließt, bleibt jedoch jedem selbst überlassen. Zudem sollte man immer die persönliche Lage betrachten, denn was für den einen sinnvoll ist, muss es nicht zwingend für den anderen sein. Auch sollte man sein eigenes Budget im Auge behalten, denn es müssen ja auch noch andere Dinge bezahlt werden. Am besten informierst du dich noch mal im Internet, suchst einen Berater auf oder sprichst mit älteren Vertrauenspersonen, welche Versicherungen sie abgeschlossen haben.

 

 

Quelle:
Karrierebibel.de

...

Trends

Die 7 besten nachhaltigsten Apps

Du hast bestimmt sehr viele Apps auf deinem Smartphone. Aber sind auch welche dabei, die ein nachhaltiges Leben vereinfachen sollen? Jetzt fragst du dich bestimmt, wie das funktionieren soll. Im Folgenden werden dir sieben Apps vorgestellt, die dir Hilfestellung geben können.

1. Codecheck: Lebensmittel- und Kosmetik-Scanner
Die App hilft dir, gesunde und nachhaltige Produkte zu finden. Hört sich schon mal gut an, oder?
Und es ist auch noch super einfach. Du scannst die Barcodes und die App zeigt dir Informationen zu Hersteller, Herkunft, Preis sowie Produktalternativen. Außerdem kannst du in der App einen Bewertungskreis und/oder eine Lebensmittelampel finden, die dir verraten, ob ein Produkt bedenkliche Inhaltsstoffe enthält. Falls du Allergien hast, gibt es dazu diverse andere Filtermöglichkeiten.

2. Too Good To Go: Rette gutes Essen als Take-away
Hast du dich schon mal darüber geärgert, dass viele Lebensmittel aus Restaurants oder z. B. Bäckereien einfach weggeworfen werden? Too Good To Go bietet die Lösung. Mit dieser App kannst du deinen Teil dazu beitragen, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und gleichzeitig Geld sparen.
Es werden dir teilnehmende Unternehmen in deiner Nähe angezeigt, die noch unverkaufte Ware übrig haben. Du kannst nun einen Betrieb auswählen, deine Bestellung abgeben und anschließend bezahlen. Dann kannst du zur vereinbarten Zeit dein vergünstigtes Essen abholen.

3. Buycott: Barcode Scanner Vote
Hast du dich beim Einkaufen schon mal gefragt, ob die Marke, die da gerade in deinem Einkaufswagen liegt vielleicht zu Nestlé und Co. gehört? Mit dieser App kannst du ganz einfach den Barcode des Produktes scannen und bekommst dann Informationen zum Hersteller und dessen Mutterkonzern. Außerdem kannst du hier sehen, weswegen Unternehmen in der Kritik stehen oder positiv auffallen. Möchtest du zusätzlich Kampagnen unterstützen kannst du dich dort aktiv engagieren.

4. NABU Siegel-Check
Bist du dir unsicher, was den Label-Dschungel angeht? – Dann wird dir diese App garantiert helfen. Mit NABU Siegel-Check kannst du von den Siegeln auf deinen Lebensmitteln ein Foto machen und die App zeigt dir an, ob das Produkt ökologisch empfehlenswert ist. Du kannst also direkt erkennen, ob das Produkt gut für Umwelt, Klima und Natur ist.

5. Regio App
Hast du Lust auf regionales Essen? Dann hilft dir diese App, ganz bequem regionales Essen und Lebensmittel zu finden. Über die Umkreissuche werden dir beispielsweise Restaurants, Wochenmärkte oder Dorfläden angezeigt, die regionale Produkte anbieten.
Außerdem bekommst du Informationen zu Bio-Siegeln, Öffnungszeiten und zur Produktpalette. Zusätzlich gibt es eine Navigationsfunktion.

6. Refill App
Möchtest du gerne den Verbrauch von Flaschen einstellen? So geht’s. Mit der Refill App kannst du in deiner Umgebung Refill-Stationen finden, wo du deine wiederverwendbare Flasche mit Leitungswasser nachfüllen kannst. Teilnehmende Geschäfte/Restaurants sind mit einem Sticker an der Tür gekennzeichnet. Sogar kleine Orte haben mittlerweile Nachfüll-Stationen. Dank dieser App kannst du jede Menge Plastikflaschen einsparen. Mach der Umwelt eine Freude.

7. HappyCow: Vegetarischer/veganer Restaurantführer
Hast du auch Probleme, vegetarisches oder veganes Essen zu finden? Die App hilft dir dabei, überall auf der Welt veganes, vegetarisches, gesundes und nachhaltiges Essen zu bekommen. Du kannst hiermit Restaurants, Geschäfte und mehr in deiner Nähe finden und die Ergebnisse nach deinen Bedürfnissen filtern. Außerdem findest du Bewertungen zum Angebot, Bilder, Öffnungszeiten und andere Beschreibungen.
In Deutschland gibt es bereits mehrere tausend Einträge. Diese Zahl wird aber immer weiter steigen, da jeder etwas zu der App beitragen kann.

 

Quelle:
Ecoyou.de

...

News

#FFF wirkt: Deutsche Reisende denken um

Bestimmt hast du in den letzten Monaten von ihr gehört, sei es in den Nachrichten auf deinem Smartphone oder im TV oder vielleicht sogar hautnah in deiner Stadt: Die Fridays for Future Bewegung (FFF), die rund um die Welt geht und mit Greta Thunberg an der Spitze eine hohe weltweite Aufmerksamkeit der Bevölkerung und der Politiker erreicht hat.

Die Bewegung zeigt Wirkung
Durch die mediale Aufmerksamkeit der FFF-Demonstrationen denken immer mehr Deutsche um: der Klimaschutz scheint sich langsam aber sicher in den Köpfen festzusetzten. Nimmt man das Beispiel Reisen, so stellt man fest, dass die Einsparung von CO2 durch den Verzicht auf Flugreisen eine immer zentralere Rolle einnimmt. Auch der Umstieg auf Bus oder Bahn ist in der klimabewussten Denkweise verankert, um seinen eigenen CO2- Fußabdruck gering zu halten und die Umwelt zu schonen. Hier kann also schon eine minimale Veränderung sinnvoll sein. Die Demonstrationen werden immer mehr, mittlerweile sind sie meist sehr gut organisiert und laufen im großen Umfang ab. Die Hauptkritik bleibt allerdings immer gleich: die fehlende Bereitschaft der Politiker im Hinblick auf nachhaltige, konkrete Maßnahmen und Veränderungen gegen den Klimawandel.

Green Traveler
Die Zielgruppe, die von den Aktivisten angesprochen wird, sind mittlerweile jegliche Altersschichten. Der Trend sagt aber, dass sich die jungen Aktivisten Gedanken besonders für kurze Reisestrecken machen. Für private Reisen buchten rund 82 % der sogenannten „Green Traveler“ eine Zugfahrt, anstatt die Strecke mit dem Flugzeug zurückzulegen. Auch im Vergleich zu anderen Ländern wie Frankreich und den USA ist es den Deutschen ein Anliegen, sich besonders klimaneutral fortzubewegen. Die Green Traveler bekommen ebenfalls immer mehr Unterstützung durch Prominente oder große Organisationen, was die Reichweite noch weiter steigert. Diese FFF-Bewegung ist keine kleine mehr, sondern eine riesige Welle, die ihre Wirkung bereits voll entfaltet hat.

Der Druck auf die Politik wächst
Längst ist auch die Politik auf die jungen Aktivisten aufmerksam geworden: Viele Politiker sprechen sich dafür aus, die Umweltpolitik neu zu gestalten, um die Natur zu erhalten. Aber auch auf der städtischen Ebene findet ein Umdenken statt: Städte wie Kiel, Münster, Konstanz oder Bochum rufen einen Klimanotstand aus, um den Klimaschutz als besonders dringlich einzustufen.

Die Proteste werden nun stärker wahrgenommen als zuvor, anders als in den eher kleinen Anfängen. Das schlechte Gewissen der Menschen hinsichtlich des täglichen Umgangs mit der Umwelt nimmt zu. Sogar die Klimagipfel sind nun Ziel von Greta Thunberg und Co., in diesen Veranstaltungen zeigt sich auch der Mut der jungen Menschen gegenüber all denen, die sich gegen die Proteste negativ äußern.

Die Folgen
Es wird vermehrt auf die Aktivisten zugegangen, sei es von Bürgermeistern oder der Bundesregierung. Ein Umdenken wird versprochen, sowie konkrete Maßnahmen, um dem Klimawandel entgegenzutreten. Die Fragen, wie das in Zukunft aussehen kann und ob die Versprechungen auch eingehalten werden, bleiben. Es ist den jungen Aktivisten aber in jedem Fall gelungen, für Aufsehen zu sorgen und auf die Missstände in der Politik aufmerksam zu machen. Anfangs noch belächelt, nehmen mittlerweile zig tausend Schüler und Studenten an den Demonstrationen teil und sind auf den Straßen unterwegs–Jeden Freitag.

 

Quellen:
Wuv.de
Zdf.de
Tagesschau.de

...

Trends

Wie Marken und Medien vom Gesundheitstrend profitieren

Die Medien und Menschen denken um: Was früher noch in weiter Ferne schien, ist heute zum Standard geworden – Magazine­, die die allgemeinen Fitness-, Food- und Verbraucher Trends aufgreifen und als neue Informationsquelle dienen. Doch auch Marken und Medien profitieren gewaltig davon. Möglicherweise erkennst du dich ja auch darin wieder.

Das Wissen und Gewissen sind angesprochen
Geht es nach Trendforschern, sind besonders junge Erwachsene besonders richtig informiert, wenn es um optimale Ernährung und Bewegung geht. Das eigene Interesse an einer Balance der Ernährung zur Verbesserung der eigenen Lebensqualität ist in den letzten Jahren enorm gestiegen: Obst und Joggen sind der neue Ausgleich gegen Bier und Fastfood vom Wochenende. Themen wie globale Erwärmung, Plastikmüll in unseren Meeren oder Chemieunfälle beschäftigen die Gesellschaft und sorgen auch dafür, dass jeder, der sich mit diesen negativen Naturereignissen befasst, auch über mögliche Verbesserungen in seinem persönlichen Kaufverhalten nachdenkt.

Die Medien richten sich auf das Konsumverhalten aus
Das neu ausgerufene „Lifestylegefühl“ findet auch in den Medien Gehör. Je nach Nachfrage und Konsum wird der jeweilige Lebensbereich angesprochen. Ob Ernährung, Fitness, Mode oder Nachhaltigkeit, die Käufer werden da abgeholt, wo ihre persönlichen Wünsche, Bedürfnisse und Vorlieben liegen. Qualitätsmerkmale wie Bio- oder Gütesiegel, aber auch regionale Zertifizierungen unterstützen die Kaufkraft und geben Sicherheit beim Kauf – Stichwort „eigenes Gewissen“. Die Marken DNA entscheidet auch über unsere Herangehensweise an die Trends, die für uns noch neu sind. Ist dir beim Einkaufen auch schon aufgefallen, wie viele Label sich auf den Verpackungen befinden? Mittlerweile sind das einige.

Lebensqualität als oberstes Gut
Aktuellen Studien zufolge sind Schlafmangel und Nikotinsucht bereits stark eingedämmt, was daran liegt, dass die Menschen nun mehr als zuvor auf ausreichend Schlaf achten und sich lieber bewegen und Sport treiben, anstatt eine Zigarette zu rauchen oder ein Bier am Abend zu trinken.

Jugendliche fallen nicht mehr in diese Muster, sondern legen Wert auf die eigene Gesundheit. Schonung der Umwelt, Low-Carb-Diät sind die neuen Prioritäten. Die jugendliche Zielgruppe verbindet also gleiche Werte, Einstellungen und Ziele. Das Anspruchsdenken an das eigene Leben ist also ebenfalls gestiegen.

Auch Berufstätige als Zielgruppe mit Wohfühlfaktor
Doch längst sind die beschriebenen Trends auch bei den Berufstätigen angekommen. Essen „to go“ und „to come“ ist einer davon, der in deutschen Büros angekommen ist. Der geringere Aufwand soll für Leistungsfähigkeit sorgen und Psyche und Physis fördern. Dabei soll gesunde Ernährung aber keinesfalls Verzicht bedeuten, sondern für ein positives Gefühl und Spaß stehen. Es gibt sogar gemeinsame Workshops für gesundes Kochen in einigen Firmen, wie zum Beispiel bei Burda. Marken schaffen also immer mehr neue Inspirationen, Natürlichkeit steht an erster Stelle.

Auch in Zukunft werden wir also auf Ratgeber in digitaler und analoger Form reagieren und agieren, ob wir wollen oder nicht. Wir wünschen dir, dass du im Alltag und Beruf deinen persönlichen Wohlfühlfaktor ausleben kannst!

 

 

Quelle:
W&v.de

...

Tipps

Kognitive Verzerrungen bei Geschäftsprozessen – Teil 2

Im September haben wir in einem Artikel bereits über wichtige Cognitive Bias (kognitive
Verzerrungen) berichtet, das Wissen über diese Verzerrung kann euch sowohl im Alltag als auch im Berufsleben weiterhelfen. Kennengelernt habt ihr dabei bereits den Ankereffekt, den Ambiguitätseffekt und den Mitläufereffekt. Macht euch bereit für weitere spannende psychologische Effekte …

Der IKEA-Effekt
Produkten wird ein höherer emotionaler Wert zugeschrieben, sobald der Konsument in den Herstellungsprozess miteinbezogen ist und Zeit, Mühe und Anstrengung in diesen investiert hat. Diese gesteigerte Wertschätzung für Selbstgemachtes wird auch als IKEA-Effekt bezeichnet. Schrauben wir ein Möbelstück selbst zusammen, ist es für uns wertvoller als das bereits fertig montierte Pendant.
Dieses Prinzip kann auch auf Verkaufsprozesse angewendet werden. Haben Kunden von Anfang an die Chance, ein individuelles Angebot gemeinsam mit dem Verkäufer zu erarbeiten, steigt ihre Wertschätzung für die Offerte deutlich.

Der Bestätigungseffekt
Entscheidungsträger ziehen ein Verkaufsangebot nicht nur wegen seiner eigenen Vorzüge in Erwägung, sondern gleichen dieses auch mit ihren individuellen Vorurteilen ab. Ein Beispiel ist die sogenannte Filterblase – wir nehmen die meist emotionalen Themen der sozialen Medien als angenehm war, weil wir unsere Meinung bestätigt sehen. Vertriebsmitarbeiter sollten deshalb potenziellen Käufern besonders große Aufmerksamkeit schenken um ihre Vorlieben, einschätzen
zu können und zu verstehen, was diese brauchen.

Der Heiligenscheineffekt
Dieser Effekt beschreibt – grob gesagt – den ersten Eindruck. Ein simples „Wie geht es Ihnen?“ zu Beginn eines Verkaufsgesprächs bewirkt wahre Wunder und kann die Erfolgswahrscheinlichkeit um über das Sechsfache steigern.
Der direkte Draht zum potenziellen Kunden ist entscheidend, damit der Heiligenscheineffekt Wirkung erzielt. In den ersten Sekunden eines Gesprächs entscheidet sich, ob eine persönliche Bindung aufgebaut und das Vertrauen des Kunden gewonnen werden kann. Der Fokus bei Gesprächsbeginn sollte also stets auf dem Aufbau einer Beziehung zum Kunden liegen.

Eskalierendes Commitment
Ähnlich funktioniert auch das eskalierende Commitment. Investieren Menschen Zeit, Mühe oder Geld in ein Projekt, bauen Sie eine starke Bindung zu diesem auf. Dadurch halten Betroffene oft zu lange – und irrational – an Beziehungen, Produkten oder Dienstleistungen fest. Nach allem, was sie „geopfert“ haben, wollen sie nicht so schnell aufgeben. Das macht Bestandskunden so wertvoll. Gute Verkäufer sorgen dafür, dass dieses Commitment der Kunden nie enttäuscht wird.
Dieses Verhaltensmuster steht Vertriebsteams neuer Produkte im Weg, denn es wird deutlich schwieriger, potenzielle Käufer für eine neue Lösung zu gewinnen. Wichtig ist, dass der Kunde Zeit in das Angebot investiert, das erschwert es ihm, dieses Angebot abzulehnen.

 

Quelle:
T3n.de

...

Trends

Lohnt es sich, eine Kreativagentur zu gründen?

Eine Kreativagentur zu gründen, ist ein großer Schritt, und es gibt auf dem Markt viel Konkurrenz. Doch sechs ehemalige Studenten aus Würzburg haben trotzdem diesen Schritt gewagt und das Start-up Bungalow gegründet. Mit welchen Problemen Agenturen in der heutigen Zeit zu kämpfen haben und wie sie trotzdem erfolgreich sein können, liest du hier.

Bungalow

Die Kreativagentur Bungalow in Würzburg wurde von sechs Studenten gegründet um an ihrer Freundschaft festzuhalten, und weil sie Freiheit und flache Hierarchien anstrebten.

Alle studierten gemeinsam Kommunikationsdesign. Heute sind sie gleichberechtigte Teilhaber einer Agentur. Anstatt jedoch in die hippen Großstädte zu ziehen, wollten sie lieber in ihrer Heimat, dem fränkischen Würzburg, bleiben, um den lokalen Bezug zu ihrem Unternehmen nicht zu verlieren.

Kreativagentur? Werbeagentur? Wo ist eigentlich der Unterschied?

Eine Kreativagentur ist nicht dasselbe wie eine Werbeagentur. In einer Kreativagentur geht es darum, gemeinsam eine Marke aufzubauen. Dazu gehören viele Aufgaben, unter anderem, die Zielgruppe zu bestimmen, Strategien und Konzepte auf die Zielgruppe passend zu entwickeln und umzusetzen oder die Brand Identity zu erarbeiten.
Eine Werbeagentur hingegen kümmert sich hauptsächlich um Planung, Konzeption und Umsetzung verschiedener Werbemaßnahmen. Allerdings gibt es auch viele Mischformen bei Agenturen oder Unternehmen, die sich spezialisiert haben.

Von fehlenden Kunden und Konkurrenzdruck

Viele Unternehmen übernehmen inzwischen Leistungen selbst, für die sie vorher eine Agentur beauftragt hätten. Oftmals, weil sie sparen müssen. Mithilfe digitaler Programme können z. B. Werbeanzeigen automatisch platziert werden. Aus diesem Grund steigern Agenturen ihre Einnahmen durchschnittlich langsamer als Unternehmen aus anderen Branchen.

Ein weiteres Problem ist der enorme Konkurrenzdruck. Viele große Agenturen gab es schon lange vor Social Media. Einige dieser Unternehmen, beispielsweise Serviceplan, Jung von Matt oder Fischer Appelt, erwirtschaften einen Umsatz von mehr als 100.000 Euro pro Mitarbeiter. Kleine Start-ups müssen sich gegen solche Branchenriesen erst einmal durchsetzen.

Laut eigenen Angaben hat die Agentur Bungalow von Beginn an Gewinn erzielt. Am Anfang habe noch jeder selbst die Ausstattung, wie Computer und Kameras, mitgebracht, und die Stadt Würzburg unterstützte sie, indem sie dem Start-up für die erste Zeit einen preiswerten Coworking-Space vermietete. Inzwischen haben sie monatliche Kosten von rund 4.000 bis 5.000 Euro, hauptsächlich für Miete und Technik. Über den Umsatz wollen sie keine Angaben machen.

Der Wert von Design

Die Hauptaufgabe einer Kreativagentur ist, dem Kunden den Wert von gutem Design zu verdeutlichen. Denn bei der Bewertung von Design spielt subjektive Wahrnehmung eine wesentliche Rolle. Mithilfe von Kundenfeedback, Follower-Anzahlen, Likes und Reaktionen in den sozialen Netzwerken ist es aber möglich, den Erfolg von Kampagnen zu messen.

Eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey zeigt, dass Firmen mit einem besonders guten Design mehr Umsatz machen und diesen auch schneller steigern.

Fazit

Als Agentur muss man immer aktiv bleiben und kann nicht einfach nur auf Aufträge warten. Trotz vieler automatischer Programme und Hilfsmittel ist Kreativität für Unternehmen noch extrem wichtig. Neben Kreativität ist eine gute Beratung aber ebenso wichtig. Wer sich in der digitalisierten Welt auskennt, und Fähigkeiten wie z. B. Anpassungsfähigkeit und Innovationsgeist mitbringt, kann auch heutzutage noch erfolgreich eine Kreativagentur gründen.

 

 

Quelle:
Orange.handelsblatt.de

...

Tipps

Wie werden wir in Zukunft arbeiten?

Neben der Digitalisierung gibt es weitere Aspekte, die unsere Arbeit in Zukunft verändern werden.  Immer mehr Unternehmen bieten ihren Angestellten eine gute Work-Life-Balance, flache Hierarchien und Home-Office an. Hier erfährst du, was wirklich dahinter steckt, wie Betriebe das umsetzen und inwieweit sich das in Zukunft durchsetzen wird.

Die Prinzipien hinter New Work

Im Branchenvergleich der Otto Group werden dazu 6 gängige Faktoren beschrieben:

  1. Flexibilität: Dazu zählen zum Beispiel Teil- und Gleitzeitmodelle oder die Möglichkeit zum Home-Office. Insgesamt soll dadurch die Work-Life-Balance gefördert werden.
  2. Flache Hierarchien: Hierbei soll Mitarbeitern mehr Verantwortung und Selbstständigkeit übertragen werden, um Entscheidungswege zu vereinfachen.
  3. Agilität beschreibt die schnelle Anpassung an Veränderungen und das Lernen aus Fehlern.
  4. Digitalisierung: Um sinnvoll mit neuen Techniken arbeiten zu können, müssen Mitarbeiter geschult werden.
  5. Individualität: Dazu gehört nicht nur Toleranz, sondern auch Wertschätzung verschiedener Ansichten und Fähigkeiten.
  6. Neue Bürokonzepte: Keiner möchte gerne in einer dunklen Abstellkammer arbeiten, darunter leidet auch die Qualität der Arbeit.

Wohlbefinden der Mitarbeiter

Ein Großteil der Bevölkerung arbeitet am Schreibtisch im Büro und verbringt dabei etwa 7,5 Stunden im Sitzen. Das kann schwere gesundheitliche Folgen mit sich bringen. Viele Unternehmen setzen deshalb verstärkt auf eine Gesundheitsförderung ihrer Mitarbeiter. Und dieser Ansatz ist nicht neu. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts haben vor allem Öl-, Kohle- und Stahlwerke in Gesundheitsvorsorge investiert, um Krankheitsfälle zu vermeiden und die Produktivität ihrer Angestellten zu steigern, berichtet Ralf Aigner von Gympass Deutschland. Daraus entstanden zum Beispiel viele deutsche Fußballclubs.
Neben, vom Arbeitgeber finanzierten, Sportangeboten wie Gympass, gibt es auch viele kleine Veränderungen in Unternehmen, die das Wohlbefinden der Mitarbeiter steigern können. Wie wäre es zum Beispiel das nächste Meeting einfach mal im Stehen abzuhalten? Auch ein Angebot an Obst und Getränken im Betrieb kann zu einer gesünderen Ernährung und damit zum Wohlbefinden beitragen. Zudem können höhenverstellbare Schreibtische, ergonomische Stühle und die passende Beleuchtung Rückenproblemen, Kopfschmerzen und Konzentrationsverlust vorbeugen.

Es gibt noch sehr viel mehr Möglichkeiten, das Wohlbefinden von Mitarbeitern zu steigern. Und das zahlt sich am Ende aus. Nicht nur die Produktivität steigt und Krankheitsfälle werden seltener, sondern Mitarbeiter arbeiten so lieber bei einem Unternehmen und transportieren dies auch nach außen. Gerade junge Angestellte sind oft bereit, das Unternehmen zu wechseln, sollte ihr Wohlbefinden woanders besser unterstützt werden.

New Work in Deutschland noch nicht angekommen?

Der Branchenvergleich der Otto Group zeigt, dass es bei vielen Unternehmen noch an der Umsetzung hapert, denn gerade Führungskräfte müssen sich zunächst anpassen. Oft werde eine ausgeglichene Work-Life-Balance mit Faulheit verwechselt, und flache Hierarchien lösen die Angst aus, Macht zu verlieren.
In Sachen Digitalisierung ist Deutschland zwar gut aufgestellt, aber gerade bei den anderen Aspekten von New Work hängen wir noch hinterher. Zudem gibt es noch klare Unterschiede zwischen den Branchen.

Und wie sieht die Zukunft aus?

„Unsere Arbeitskultur wird sich radikal verändern“, prophezeit der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler Prof. Gerald Lembke und kritisiert gleichzeitig, dass an der zukünftigen Arbeitsrealität vorbei ausgebildet wird.

Gerade von der Generation Z und den darauffolgenden werden New-Work-Ansätze in Zukunft stärker gefordert. Gleichzeitig entsteht ein großes Defizit im kognitiven Bereich, da in Schule und Universität immer mehr Lernen in kürzerer Zeit gefordert wird. Auch die geringe Eigenständigkeit beim Lernen wird von Prof. Lembke kritisiert. Heutige Aufgaben seien immer noch nach den traditionellen Wertemustern der früheren Generationen ausgelegt: Wie funktioniere ich in einem klassischen Projekt, wo ein Chef mir sagt, was ich wann, wie, wo zu tun habe.
Dabei können Entscheidungsträger laut Lembke viel von ihren neuen und zukünftigen Arbeitnehmern lernen. In einem Interview mit der W&V sagt er dazu: „Wir können von den jungen Leuten lernen, dass dieses Wachstumsparadigma nicht dazu führt, dass man happy wird. […] Dass das Folgen von Autoritäten Blödsinn ist und schon immer war. Dass Wissen eben nicht dadurch entsteht, indem es einen Schlauen gibt und 1.000 Doofe. Und dass die Wertschöpfung wirklich in der Kooperation liegt und nicht mehr im Einzelkämpfertum.“

New Work und die Förderung des Wohlbefindens sind also wichtige Ansätze für die Arbeitswelt von morgen. Bei den Jüngeren ist das auch bereits angekommen, die Entscheidungsträger in Deutschland müssen es nur noch umsetzen.

 

Quellen:
Wuv.de
Lead-digital.de
Onlinemarketing.de

...

Tipps

Kognitive Verzerrungen bei Geschäftsprozessen

„Hör auf dein Bauchgefühl“, „Folge deinem Herzen“ – solche Sprüche hat wohl jeder schon einmal gehört. Und sie sind nicht weit von der Wahrheit entfernt, denn der Mensch ist ein irrationales Wesen und lässt sich somit nicht nur durch seinen Verstand leiten. Unsere Entscheidungen werden viel mehr beeinflusst durch Emotionen und Vorurteile, positiv sowie negativ. Warum das kein Nachteil sein muss, und wie clevere Vertriebsmitarbeiter davon profitieren können, erfahrt ihr hier bei uns.

Emotio statt Ratio
Klassische ökonomische Theorien legen nahe, dass der Mensch allein Logik und Objektivität als Grundlage seiner Entscheidungen nutzt. Gesteuert von Vernunft, geleitet von Rationalität. Doch so ein Wesen existiert nur fernab der Realität. In der Praxis gewinnen oft Emotionen, Vorurteile und äußere Einflüsse die Oberhand über unsere Entscheidungsfindung. Diese Faktoren verfälschen unser Urteilsvermögen und lassen uns irrationale Urteile fällen, die wir oft noch wiederholen. In der Verhaltensökonomik spricht man hier von Cognitive Bias (kognitiven Verzerrungen).

Verzerrungen dieser Art kann man überall beobachten, wo Entscheidungen getroffen werden müssen – auch im Unternehmensalltag. Vertriebsmitarbeiter aller Branchen stehen regelmäßig vor der Aufgabe, ein Gegenüber zu überzeugen, dass sich für kein Argument zugänglich zeigt. Doch der Umgang mit unserer selektiven und verzerrten Wahrnehmung ist erlernbar. Die folgenden kognitiven Verzerrungen sind beispielhaft für psychologische Auswirkungen auf den Verkaufsprozess – und lassen sich beeinflussen.

Der Ankereffekt
Die erste Information, die wir aufnehmen, ist unser Anker, sie hat mehr Gewicht als alle anderen nachfolgenden Informationen. Besonders Zahlen bleiben oft als Anker hängen. Der Einzelhandel ist deshalb ein perfektes Beispiel für diese kognitive Verzerrung: Ein einmaliger Rabatt bleibt dem Kunden im Gedächtnis. Sieht er ein Produkt bei einem Anbieter für 39 Euro, wird dieses zu seinem Anker. Wenn er zu einem späteren Zeitpunkt ein ähnliches Produkt zu einem höheren Preis sieht, ist er kaum bereit, diesen zu zahlen.
Aus demselben Grund werden in der Werbung ähnliche Produkte von unterschiedlichen Anbietern oft um eine teure Marke herum platziert. Die teure Marke setzt den Preis als Anker und alle anderen Produkte werden als günstiger wahrgenommen.

Der Ambiguitätseffekt
Dieser Effekt weckt den Zweifel im Menschen. Ein Produkt, dessen Leistung wir kennen, wird bevorzugt. Das unbekannte Produkt, dessen Eigenschaften wir nicht kennen, wird ignoriert.
Kunden wählen durch diese kognitive Verzerrung sogar dann die vertraute Variante, wenn sie mit der Leistung nicht gänzlich zufrieden sind.
Der Ambiguitätseffekt ist begründet durch einen Mangel an Informationen. An dieser Stelle müssen Vertriebsteams ansetzen und ihr Produkt möglichst vereinfacht präsentieren und dem Kunden dadurch Transparenz zeigen. Das Informationsdefizit des Kunden muss reduziert und sein Vertrauen geweckt werden.

Der Mitläufereffekt
Menschen verlassen sich häufig auf die Meinung und Erfahrung anderer bei einer Kaufentscheidung. Sogar dann, wenn sie eigentlich anderer Überzeugung sind oder andere Vorstellungen und Wünsche haben.
Der soziale Beweis – der Mitläufereffekt – ist für den Vertrieb von hoher Bedeutung. Hier kann er am effektivsten genutzt werden, indem Verkäufer soziale Beweise wie „bereits X zufriedene Kunden“ oder „am meisten gekauft“, gemeinsam mit einem Call-to-Action platzieren.

Mehr zu kognitiven Verzerrungen und wie sie euch nutzen können erfahrt ihr in unserem nächsten Newsletter im November.

 

Quelle:
T3n.de

...