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Tipps

Kampf dem Plastikmüll

National Geographic startete die Initiative „Planet or Plastic“ und sagt Plastik den Kampf an, mit zahlreicher prominenter Unterstützung. Die Vermeidung von Plastikmüll beschäftigt nicht nur Umweltschutzverbände und NGOs (Nichtregierungsorganisation), auch immer mehr Marken bauen auf natürliche Produkte.

Den Start der Initiative bildete eine mit Plastikmüll überfüllte Straßenbahn. Hier könnt ihr euch das Video zur Aktion anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=OJtib_O4jF8

Nach und nach folgten weitere Aktionen. Unter anderem wird National Geographic Forschungsaufträge vergeben, die versuchen zu verstehen und zu dokumentieren, wie Plastik in die Meere gelangt. 2019 soll dazu eine Expedition starten, bei der Wissenschaftler verschiedene Plastikarten sowie deren Wanderwege in die Flüsse untersuchen.
Mit dem „Planet-or-Plastic“-Projekt sollen nicht nur wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, sondern auch lokalen und nationalen Organisationen, NGOs, Unternehmen und der Öffentlichkeit Anknüpfungspunkte sowie innovative Lösungsansätze aufgezeigt werden.

Sondersendungen
In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird die Initiative von einer Medienkampagne begleitet. Produziert wurden drei Kampagnenmotive für Out-of-Home, Print und Online, dazu TV-Spots und viele Social Assets. Diese sind deutschlandweit zu sehen.

Partnerschaft und Kooperation
Mit gleich gesinnten Marken wie Hydrophil, HappyBrush oder Original Unverpackt werden Produkte sowie Alternativen zu Einweg-Plastik vorgestellt.
Unterstützt wird die Initiative auch von Promis wie Hannes Jaenicke, Karoline Herfurth und Materia.

Fazit
Informationen zur weltweiten Plastikkrise sowie Tipps und Tricks zur Vermeidung von Plastik im Alltag findet ihr auf: https://www.nationalgeographic.de/planetorplastic

 

Quelle:
wuv.de

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News

C&A greift Wettbewerber an und verkauft bald auch Bobbycars

Der neue Deutschlandchef des Bekleidungsunternehmens C&A, Mohamed Bouyaala, will sowohl der Konkurrenz aus dem Preissegment darüber als auch der aus dem darunter die Stirn bieten. Wie das mit Preissenkungen, Modernisierungen und neuen Produkten im Sortiment funktionieren soll, erfahrt ihr hier.

Marktanteile zurückgewinnen
C&A befindet sich im preislichen Mittelfeld und verspürt von unten den Preisdruck der Discounter, wie Aldi und Primark. Von oben verspürt das Unternehmen den Druck der Fashion-Anbieter, wie beispielsweise Zara. Jetzt will das Geschäft seine Kunden von diesen Anbietern zurückgewinnen, berichtet Deutschlandchef Mohamed Bouyaala.

Die Strategie
Eine der Maßnahmen, die dafür von C&A angekündigt wurden, sind Preissenkungen für ausgewählte Produkte, um mit den Discountern mithalten zu können. Bouyaala geht nämlich davon aus, dass das Niedrigpreis-Segment weiterwächst. Mit Blick auf auf die Markenanbieter soll das Sortiment erweitert werden, unter anderem mithilfe von Fremdmarken. „Wir werden viele Dinge ausprobieren und haben schon einige interessante Partner in der Pipeline.“ berichtete Bouyaala dem Fachmagazin Textilwirtschaft.

Mehr Investitionen für die Modernisierung
Sowohl in Deutschland als auch in Europa sei der Online-Bereich des Unternehmens gewachsen. Es gibt jedoch keine genauen Umsatzzahlen zu den restlichen Bereichen, daher ist unklar, wie sehr das Modeunternehmen im letzten Jahr schwächelte. Das Fachmagazin Textilwirtschaft schätzt den 2017er-Umsatz des drittgrößten Modehändlers Deutschlands auf 5,92 Milliarden Euro weltweit (2,45 Milliarden Euro in Deutschland).
Noch dieses Jahr möchte die Modekette 47 Millionen Euro in die Modernisierung einiger Filialen stecken – und nächstes Jahr nochmal so viel.

Neue Produkte
Um Kunden wieder zurückzugewinnen, will C&A in seinen deutschen Geschäften in Zukunft mehr als nur Mode verkaufen. Laut Deutschlandchef Bouyaala soll das Sortiment um Wohnaccessoires, Spielzeug und dekorative Kosmetik erweitert werden. Derzeit testet die Handelskette in Köln eine Kooperation mit Simba Dickie, dem Bobbycar-Hersteller. Wenn diese Zusammenarbeit gut funktioniert, kann sich Bouyaala auch Schnuller, Babyzubehör, Bettwäsche, Kerzen oder Haushaltswaren im Sortiment vorstellen.

Fazit
Mit dem neuen Deutschlandchef warten auf C&A einige Umstrukturierungen. Für die Kunden der Modekette sollten sich diese jedoch durchweg positiv auswirken, da Preissenkungen, eine Sortimentserweiterung und die Modernisierung von Filialen angekündigt wurden.

 

Quelle:
wuv.de

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Trends

Trendmarken made in Germany

Deutschland als Trendsetter? Mal ehrlich, bei Stichworten wie „Neuheit“ oder „Innovation“ denken wir doch eher an namhafte Labels aus den USA oder China. Tatsächlich gibt es aber auch aus deutscher Hand zahlreiche Marken verschiedener Branchen, die neue Wege eingeschlagen und ihren Markt stark beeinflusst haben. Bis heute werden Marketer unter anderem inspiriert von …

Alnatura
In den 80er-Jahren hatte Götz Rehn die Vision, Bio-Produkte außerhalb von kleinen Ökoläden anzubieten. 1984 öffnete der erste Alnatura-Markt in Mannheim. Da es zunächst deutschlandweit keinen passenden Lieferanten gab, wurde Rehn kurzerhand selbst Lebensmittelproduzent. Dass heutzutage sogar im Discounthandel Bio-Produkte angeboten werden, ist auf die Vorarbeit des Alnatura-Gründers zurückzuführen.

Astra
Die Bavaria-Brauerei aus Hamburg setzte sich Ende der 90er gegen das Brauereisterben durch und entwickelte die Biermarke Astra. Mithilfe der Agentur Philipp & Keuntje startete „Was dagegen?“, die erste Kampagne, in der Biertrinker nicht jung und sexy, sondern authentisch dargestellt wurden. Polarisierende, provokante Werbung und der Relaunch des Logos zeichnen Astra auch weiterhin als echtes Kultbier aus.

Babbel.com
Ja, auch die weltweit am stärksten verbreitete Sprachlern-App kommt aus Deutschland. Das Start-up aus Berlin – welches mittlerweile Online-Kurse für 14 Sprachen anbietet – verteidigt seinen Status erfolgreich durch eine langfristige Markenkampagne von Wieden+Kennedy. Der Wert von Sprache wird durch immer wieder neue Geschichten vermittelt. Kein Wunder also, dass Babbel als Vorbild für andere deutsche Start-ups gilt.

Flixbus
Die Schnelligkeit, mit der sich der Bus in Deutschland als kostengünstiges Fernreisemittel durchsetzen konnte, ist beeindruckend und in großen Teilen auf das Management-Geschick der Flixbus-Gründer zurückzuführen. Flixbus hat keine eigenen Fahrzeuge, sondern kooperiert mit Sub-Unternehmen, die Reisebusse betreiben. Die Zentrale konzentriert sich somit ausschließlich auf das Streckennetz und sorgt dafür, dass Flixbus europaweit erfolgreich ist. Bald soll es auch auf die Schienen gehen – Flixtrain hat den ersten Härtetest bestanden und sucht nach weiteren Verbindungen.

Jodel
Bei der Entstehung von sozialen Netzwerken haben deutsche Unternehmen es versäumt, rechtzeitig auf den Zug aufzuspringen. Zur Kommunikation mit Kunden nutzen sie vorrangig Plattformen aus den USA. Einzige Ausnahme ist da die Jodel-App. Besonders beliebt bei Studenten hat sie sich mittlerweile zum europaweitem Phänomen entwickelt – und das alles komplett werbefrei.

True Fruits
Auch das True-Fruits-Team hatte wie viele andere Start-ups zu Beginn kein Geld. Da Werbeflächen teuer sind, landete die Werbung kurzweg auf den eigenen Flaschen. Was als günstige Maßnahme begonnen wurde, entwickelte sich schnell zum echten Mehrwert. True Fruits punktet bei seinen Käufern nicht nur durch hochwertige Säfte, sondern auch durch humorvolle und oft provokante Botschaften auf den Flaschen.

Zalando
„Schrei vor Glück“ – mit dieser Markenkampagne machte Zalando auf sich aufmerksam und somit den Online-Einkauf von Schuhen und später auch Bekleidung populär. Ursprünglich ruhte der Erfolg auf der bedingungslosen Retouremöglichkeit. Heute macht das Berliner Unternehmen Schlagzeilen durch Kooperationen mit Modeikonen wie Cara Delevigne, Live-Events und intelligentem daten- und contentgetriebenem Marketing.

 

Quelle:
horizont.net

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Trends

Shopping-Apps als Verkaufskanal

Das Technologieunternehmen Criteo zeigt mit dem Global Commerce Review die Trends 2018 zum Online-Einkaufsverhalten. Eines der wichtigsten Ergebnisse: In-App-Transaktionen werden immer zahlreicher, daher sollten Händler verstärkt auf Apps als Verkaufskanal setzten.

Erkenntnisse aus dem Global Commerce Review
Transaktionen im Internet über Smartphones werden immer wichtiger, dafür sinkt die Nutzung über Laptops und Tablets. Die mobilen Transaktionen tragen in vielen Ländern mehr als die Hälfte aller Online-Transaktionen, ganz vorne liegen dabei Norwegen und Schweden mit 60 Prozent, in Deutschland sind es genau 50 Prozent.

Shopping-Apps lohnen sich vor allem, wenn Händler diese auch bewerben und bekannt machen. Criteo stellte einen Zuwachs an In-App-Transaktionen von rund 30 Prozent fest, wenn diese aktiv beworben wurden. Gerade reine Online-Händler können mit der richtigen Bewerbung enorm hohe Transaktionsraten in der App erzielen. Laut dem Report stammen bei ihnen 31 Prozent der Transaktionen ausschließlich aus der App, bei Crosschannel-Händlern sind es dagegen nur 21 Prozent.

Ein weiterer positiver Grund für eine App als Verkaufskanal, ist die erhöhte Konversationsrate bei Shopping-Apps, diese ist in etwa dreimal so hoch wie im mobilen Web.

Die beliebtesten Shopping-Apps
Amazon als Online-Riese wird vor allem mit dem Smartphone genutzt und zählt damit zu einer der beliebtesten Apps, genauso wie eBay und eBay Kleinanzeigen. Aber an der Spitze steht, sowohl in Deutschland wie auch in England und Amerika, die App Wish, eine Shopping-App, die gegenüber dem Einzelhandel besonders günstige Preise bietet.

 

Quelle:
wuv.de

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Tipps

Kreativer werden durch metaphorische Gesten

Wir finden Metaphern in allen Lebensbereichen. Manchmal werden Menschen sogar gefragt, ob sie ihr Leben mit einer Metapher beschreiben können. Häufig wird hier genannt, dass das Leben wie eine Reise sei oder wie ein Kampf. Auch wenn wir Denkprozesse erklären wollen, nutzen wir zur Verdeutlichung oft metaphorische Gesten. Das wirkt sich positiv aus, denn wer mit Händen spricht, wird kreativer.

 

via GIPHY

In einem Gemeinschaftsprojekt der Singapore Management Universität und einigen weiteren Hochschulen, wurde untersucht, ob Metaphern nur Sprachbilder sind oder sogar einen sprichwörtlichen Kern besitzen. Sie stellten fest, metaphorische Gesten beeinflussen unser Denken enorm.

Anhand verschiedener Redewendungen lässt sich feststellen, dass es zu dialektischen Denken ein physisches Pendant gibt. Eine oft verwendete Redewendung, die auch körperlich dargestellt werden kann, ist zum Beispiel „einerseits …, andererseits“ (Englisch: „on one hand … on the other hand“). Dadurch wird ein Problem von zwei Seiten betrachtet und die Denkweise auf mehrere Blickwinkel erweitert.
Das Prinzip hinter dieser Redewendung lässt sich zudem auch buchstäblich und körpersprachlich nutzen, denn wer den Gegenstand eines Problems physisch erst in die eine und dann in die andere Hand nimmt, neigt dazu, Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Diese einfachen Gesten führen also tatsächlich zu mehr Ideen und Kreativität.

Fazit
Metaphorische Gesten lassen uns kreativer werden, da sie unser Denken enorm beeinflussen und uns zu neuen Denkweisen anregen. Also fleißig gestikulieren!

 

Quelle:
karrierebibel.de

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News

Amazon führt Onlineshop für kleine Unternehmen ein

Für kleine und mittelgroße Händler hat Amazon seit September eine neue Plattform an den Start gebracht. Über die sogenannten Storefronts können diese Unternehmen nun in Deutschland, den USA und Großbritannien ihre Waren anbieten und verkaufen.
„Vor fast zwei Jahrzehnten lud Amazon erstmals Unternehmen ein, über Amazon zu verkaufen und heute sind kleine und mittlere Unternehmen ein wichtiger Teil von Amazons Produktauswahl und Kundenorientierung.“, sagt Ralf Kleber, Country Manager Amazon.de.

Storefonts
Familienunternehmen, Start-ups, Kunsthandwerker … all diese kleineren Unternehmen machen nach Angaben des Unternehmens mittlerweile fast die Hälfte aller auf Amazon verkauften Produkte aus. Deutsche Kleinhändler, die ihre Produkte über den bisherigen Marketplace verkaufen, haben so im vergangenen Jahr Umsätze im Export von mehr als 2,1 Milliarden Euro erzielt.
Auf der neuen Plattform sollen die Verkäufer nun für sich werben und an Sichtbarkeit gewinnen. Unternehmen können sich direkt über die Website registrieren und ihre Produkte anbieten. Der Kunde findet diese Händler nun in 25 Kategorien, wie beispielsweise „von Frauen geführte Unternehmen“, „nachhaltige Unternehmen“ oder „Produktinnovationen“, sortiert. Über das jeweilige Bundesland lassen sich zudem regionale Produkte finden. Zum Start von Amazon Storefronts sind nach eigenen Angaben ca. 100.000 Artikel von tausenden deutschen Händlern mit dabei.

Präsentation der Händler
Jeder Verkäufer hinterlegt ein Video oder kurzes Portrait über sein Unternehmen, um dem Kunden „die Gesichter hinter dem Produkt“ zu zeigen. Zudem wird jede Woche auf der deutschen Plattform ein deutscher Amazon-Shop besonders hervorgehoben. Als erster sogenannter Storefront der Woche präsentiert sich der Shop von Manufaktur Liebevoll, der auch im Mittelpunkt des bundesweiten TV-Spots zur Einführung im September stand:

https://www.youtube.com/watch?v=Km6m1LlJlfc   und

https://www.youtube.com/watch?v=dLFbjiZLfH4

In ihrem Video stellen sich die Gründerinnen Anja und Yvi vor und erzählen die Entstehungsgeschichte ihres Unternehmens. An der Tür ihres Geschäftes hängt nun, statt dem Geschlossen-Schild, eines mit der Aufschrift: „Auf amazon.de 24 Stunden geöffnet“.
Im Werbevideo wird außerdem dokumentiert, wie der E-Commerce-Riese den Unternehmen hilft, ihre Produkte zu verkaufen. Zum Ende des Spots formt eine Vielzahl der Firmenlogos das sogenannte „Amazon-Lächeln“, um zu verdeutlichen, dass der E-Commerce-Riese aus vielen kleinen Anbietern besteht.

 

Quellen:
wuv.de
amazon.de

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31.08.2018 Tipps

Exnovation: Zeit, sich von Altem zu verabschieden

Unser Alltag ist geprägt von Kurzlebigkeit. Das Alte muss weg und schnellstmöglich durch etwas Neues, Besseres ersetzt werden – dabei sprechen wir dann von Innovation. Es ist selbstverständlich wichtig, nach neuen Wegen zu forschen. Aber genauso wichtig ist es, eine Sache richtig zu beenden. Um diesen Prozess geht es bei Exnovation. Wie Exnovation auch dir im Beruf und Privatleben helfen kann …

Antonym zu Innovation
Exnovation ist die „Abschaffung vom Altem“. Dieses Alte kann alles Mögliche sein – überholte Technologien, Praktiken, Prozesse und auch Produkte, die nicht mehr angemessen erscheinen. Die Gründe können darin liegen, dass sie nicht mehr zeitgemäß oder schlichtweg unpraktisch geworden sind, z. B. die Videokassette als Speichermedium für Filme oder der klassische Webstuhl.
Die Nachhaltigkeitsforschung sieht in Exnovation kein punktuelles Ereignis, sondern vielmehr einen Prozess, der sich sogar über Jahre hinweg ziehen kann, wie beim Atom- und Kohleausstieg.
Der Begriff wird auf den amerikanischen Wirtschaftssoziologen John R. Kimberly zurückgeführt, der 1981 Exnovation als die „Ausführung des Alten“ bezeichnete.

Exnovation im Unternehmen
Manchmal ist eine Innovation, eine Weiterentwicklung, nicht möglich. Das Produkt oder der Prozess hat mit dem Ende seines Lebenszyklus die Exnovation erreicht. Bei einigen Unternehmen ist dies der Anhaltspunkt, um ihre Organisation zu verbessern. Erfolgreich angewandt wurde das bereits bei General Electric, Ford Motor Company und American Airlines.
So hat Exnovation nicht nur die Aufgabe, etwas stumpf zu beenden. Alte Praktiken lassen sich auf den Prüfstand stellen um zu untersuchen, ob sie noch sinnvoll sind. Das gibt die Chance, Überflüssiges zu verbannen und Platz für Neues zu schaffen.

Auch mal loslassen können
Fast jeder Mensch verspürt regelmäßig den Wunsch, etwas Neues zu haben – Kleidung, Möbel oder ein Auto. Diese Dinge lassen sich für eine gewisse Zeit einfach anschaffen. Irgendwann sind allerdings Grenzen erreicht. Der Kleiderschrank ist voll mit Kleidung, die nicht mehr getragen wird, das alte Sofa blockiert Platz im Keller und wo soll eigentlich das alte Auto hin? Der Zeitpunkt ist da, es muss aussortiert werden.
Dieses Prinzip gilt nicht nur für Materielles. Man muss auch mal loslassen können: den langjährigen Partner, mit dem man sich auseinander gelebt hat, langgehegte Träume, deren Realisierung immer unwahrscheinlicher wird. Denn diese alten Vorstellungen können Ballast für die Gedanken werden.
Viele Menschen haben ganz einfach Angst vor Veränderungen und halten an Altem fest, aus Nostalgie, weil sie viel Zeit und Geld investiert haben oder dem Neuen einfach nicht trauen.

Quelle:
karrierebibel.de

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31.08.2018 News

Wenn Social Media unglücklich macht

Jeder Mensch neigt dazu, sich mit seinen Mitmenschen zu vergleichen. Das ist völlig normal und sorgt für Orientierung. Social Media jedoch verdreht dieses Verhalten ins Absurde und sorgt häufig dafür, dass seine Nutzer unglücklich werden. Damit Marken nicht zu Helfern dieses digitalen Unglücks werden, müssen sie dem entgegenwirken und eine nachhaltige Kommunikation vorantreiben.

Die Schattenseiten von Facebook und Co.
Durch Technologien wie künstliche Intelligenz und Plattformen drängt sich diese Frage 2018 stärker in den Vordergrund als jemals zuvor. Plötzlich sind alle miteinander vernetzt und jederzeit erreichbar. Dieser Einfluss auf die Gesellschaft ist zum einen wünschenswert, da viele Kommunikationsbarrieren aus dem Weg geräumt werden. Zum anderen droht mit der Chance, sich mit jedem zu vergleichen, auch der Neid. Das eigene Leben erscheint plötzlich langweilig und der Eindruck, dass alle anderen es besser haben, macht sich breit. Dieses Gefühl kann sich schlimmstenfalls zur Depression entwickeln.
Der Grund liegt darin, dass die User sich nun nicht mehr nur mit Personen aus ihrem näheren Umfeld vergleichen, sondern auch mit z. B. Millionären, zu denen es sonst keine Berührungspunkte geben würde.

Freundschaftskult lässt Grenzen verschwimmen
Konsumenten erkennen leicht, dass die fröhliche Scheinwelt in Werbespots nicht der Realität entspricht und können sich daher leicht von ihnen distanzieren.
Die Abgrenzung in den sozialen Medien ist komplizierter, denn Marken, die mit ihren Followern kommunizieren, behandeln sie wie Freunde. Dieser „Kult der Freundschaft“ wird auch von Influencern gepflegt. Die scheinbare Nähe verhindert, dass der User Grenzen ziehen kann.
Ganz vorne mit dabei ist Instagram. Fotos aus traumhaften Urlaubsgegenden, die letzte Ausbeute vom Shoppingtrip oder auch das neue Auto suggerieren den perfekten Lifestyle. Häufig präsentiert von Influencern, die mit Marken zusammenarbeiten. Der Follower kann dieses unfaire Vergleichsspiel nicht gewinnen.

Den negativen Einfluss umkehren

Der Kontakt zu den sozialen Netzwerken lässt sich nicht verhindern. Es wäre aber sinnvoll, die negativen Folgen ins Gegenteil zu verwandeln. Wie geht das?
Der User sollte seine Werte hinterfragen und sich lieber mit realen Freunden auf Facebook und Instagram verbinden. Mit einem echten Freundeskreis echte Momente zu teilen wirkt sich positiv auf die Stimmung aus.
Die Pflicht der sozialen Plattformen ist es, Aspekte, die unglücklich machen, zu eliminieren. Es könnte beispielsweise eine Art Frühwarnsystem eingeführt werden, das erkennt, wenn der User unglücklich ist. Marken, die Influencer mit Reisen und Produkten ausstatten, sollten sich fragen, ob sie potenzielle Kunden wirklich mit Neid aktivieren oder sie glücklich machen wollen. Dem Unternehmen Airbnb gelingt das bisher gut. Der Wohnungsvermittler verfolgt ein konkretes Thema mit einem Zweck, um das die Community kreist.

Fazit
In Zeiten der digitalen Transformation ist es besonders wichtig, sich und andere zu schützen. Trends sind kurzlebig, aber Zufriedenheit und Glück sollten stets im Mittelpunkt stehen.

Quelle:
lead-digital.de

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31.08.2018 Trends

TV – Mehr als Remakes, Spin-Offs und Revivals

Heute bieten Streamingdienste wie Netflix und Amazon Prime überwiegend US-Serien, die einst als Quotengaranten vieler Fernsehsender galten, an. Als Vorteil gilt es, Pausen und Anzahl der zu schauenden Folgen selbst zu bestimmen. Das lockt viele Zuschauer, sodass das klassische Fernsehen unattraktiver für die junge, technikaffine Zielgruppe wird.

Doch die Sender kämpfen gegen den Zuschauermangel an, indem sie in den nächsten Monaten neue Shows und Serien ins Fernsehprogramm aufnehmen wollen. Das Tagesprogramm von RTL soll komplett umgekrempelt werden. Schluss mit Betrugsfällen, die seit Jahren die Zeit vom Mittag zum Abend überbrücken. Auffälliger Trend: Eigenproduktionen. Anfang des Jahres schaltete RTL-Konkurrent Pro Sieben die Serie „Young Sheldon“, wodurch zum Auftakt ein Millionenpublikum erreicht wurde.

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„Unser Kerngeschäft möchten wir 2018 mit zahlreichen Eigenproduktionen weiter stärken.“, so Thomas Wagner, Geschäftsführer des Pro-Sieben-Sat-1-Vermarkters Sevenone Media. Denn Selbstproduktionen verschaffen ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber der TV-Konkurrenz und Streamingdiensten.

Bewährtes steht im Vordergrund
Es wird auf alte Formate und Stoffe vertraut, die das Publikum kennt und schätzt. Experimente verboten. Zwei Jahre ist es mittlerweile her, dass die ARD ihren Vorabend neu sortierte und mit Quizshows und familientauglichen Serien einen Erfolg verbuchen konnte. Die Marktanteile der 14- bis 49-jährigen Zuschauer stiegen um bis zu 70 Prozent. Schon bald kehrt die altbekannte Rateshow „Dingsda“ aus den 1980ern und 1990ern zurück, „In aller Freundschaft“ erhält Zuwachs und es gibt einen Ableger von „Die jungen Ärzte“. „Es ist der Anspruch des Ersten, mit seinem Programmangebot ein breites Zielgruppen-Setting zu erreichen.“, sagt Uwe Esser. In den USA sollen Produzenten seit Jahren die Archive nach einstigen Erfolgsserien durchstöbern, die sich fürs Heute adaptieren lassen. Doch nicht immer gelingt es, den Witz und Charme vergangener Serienhits wiederzubeleben. Eines jedoch ist den Remakes sicher: die öffentliche Aufmerksamkeit.

Der Nachschub kommt

Der Bezahlsender Sky will mit seiner Eigenproduktion „Babylon Berlin“ und einer Fortsetzung des ARD-Klassikers „Das Boot“ über seine Stammabonnenten (Durchschnittsalter: 48 Jahre, zu 70 Prozent männlich) hinaus, neue Zielgruppen ansprechen. Mit Sky Go und Sky Q wird die Zuschauerschaft geködert, die sich nicht an feste Sendezeiten und -orte halten will. Aufgrund dessen arbeiten die Free-TV-Sender an ihren Mediatheken. So wird zusätzliche Reichweite erzielt und das junge Publikum angesprochen. ProSiebenSat.1 Media launchte im Mai ihre erste eigene Webserie „Let‘s Face Reality“, wo einstige Publikumslieblinge oder Siegerinnen von Germany‘s Next Topmodel aus ihrem Leben erzählen. „Auf diese Weise generieren wir auch im Digitalbereich attraktive Werbeumfelder, in diesem Fall für Beauty, Lifestyle und Fashion“, so Sevenone-Chef Thomas Wagner. „Das können wir uns für alle unsere Marken vorstellen.“ 7TV hingegen versucht sich mit dem Gegenstück zu Germany‘s Next Topmodel „Goldrausch am Yukon“, – zwölf Herren versuchen in der Wildnis Kanadas Gold zu schürfen.

Fazit
Werden Serien und Shows in Eigenregie produziert, so liegen sämtliche Nutzungsrechte in eigener Hand. Das bedeutet, dass Sendezeiträume, ausstrahlende Kanäle sowie die Entscheidung, ob auf einer Streamingplattform oder im TV ausgestrahlt wird, selbst bestimmt werden können. Es können Zusatzeinnahmen verbucht werden, da die Möglichkeit besteht, Werbespots um Onlinevideos zu schalten. In Zukunft werden wir im TV also einen Mix aus Remakes, Spinn-Offs, Revivals und Eigenproduktionen zu sehen bekommen.

Quelle:
wuv.de

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