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Mit TikTok und Storytelling Generation Z erreichen

Jung, wild und laut. Das ist TikTok. Besonders beliebt bei der Generation Z, die auf anderen Sozialen Kanälen eher schwerer zu erreichen ist. Für Marken ist die Kurzvideo-App deswegen die große Chance. Einige große Unternehmen haben dort bereits erfolgreiche Kampagnen geschaltet. Wir wollen dir heute zeigen, worauf es bei TikTok ankommt.

#freudichhart
Unter diesem Hashtag rief der Online-Händler Otto die User*innen zur Challenge auf. Für die Challenge wurde ein eigener Video-Filter entwickelt, der wie ein Spielautomat funktioniert. Der Spielautomat zeigte einem die Namen ungewöhnlicher Produkte, die es bei Otto zu kaufen gibt, an. Die Nutzer*innen filmten sich dabei, zeigten ihre individuelle Reaktionen und luden das Video unter dem Hashtag #freudichhart hoch. Die Aktion erzielte schnell Aufmerksamkeit. In der Laufzeit von 7 Tagen entstanden 95.000 Videos und es gab 111 Millionen Views. Diese Aufmerksamkeit war unter anderem auch den 23 TikToker*innen zu verdanken, mit denen Otto kooperierte. Außerdem wurden verschiedene Anzeigeformate genutzt, um die Challenge zu bewerben, zum Beispiel sogenannte Brand Takeovers und Infeed-Videos.
Die Aktion lief letztes Jahr kurz vor Weihnachten und sollte der jungen Zielgruppe die Marke näherbringen.
Bereits im Juni 2019 hatte Otto eine erfolgreiche Kampagne bei TikTok gestartet. Zum 70. Geburtstag führten sie eine Kampagne unter dem Hashtag #machdichzumotto durch. Die Aktion erhielt 147 Millionen Views in den ersten 4 Wochen und es wurden 59.000 Videos innerhalb von 6 Tagen hochgeladen.

#PunicaDance-Challenge
Die Fruchtsaftgetränkemarke Punica hat ebenfalls positive Erfahrungen mit TikTok gemacht. Sie starteten letzten Sommer eine Aktion, bei der die User*innen gemeinsam mit animierten Punica-Früchten tanzten. Dazu kooperierten sie mit vier bekannten Creators. Die Aktion lief eine Woche, in der 35.000 Videos hochgeladen wurden, der Hashtag erzielte über 40 Millionen Views.

Das Erfolgsgeheimnis von TikTok
Während sich bei Instagram alles um das perfekte Image dreht, lebt TikTok von Authentizität. Die Nutzer*innen wollen echte Inhalte sehen. Sie wollen dort keinen ästhetischen Content, es geht vielmehr nur um Entertainment und Schnelllebigkeit. Die ganze Plattform ist sehr dynamisch. Zu Authentizität gehört es auch Fehler zu machen, genau deswegen ist die Plattform gut dafür geeignet, Neues auszuprobieren und neue Zielgruppen zu finden.
Zudem sind die Nutzer*innen selbst sehr aktiv und werden daher auch „Creator“ genannt. Sie drehen kleine Kurzvideos und posten sie mit den passenden Hashtags. Die Hashtag-Challenges sind bei ihnen sehr beliebt, um ein Thema zu behandeln. Die User*innen werden so zur Interaktion aufgefordert und nehmen aktiv an der Kampagne teil. Statt nur mit Anzeigen befeuert zu werden sind sie selbst Teil des Storytellings.

TikTok für Business
Werbung auf TikTok zu schalten ist schon länger möglich, bisher war das allerdings eine recht mühselige Arbeit, da es keine zentrale Plattform gab, um die Anzeigenformate zu verwalten. Doch das hat sich geändert. Nun gibt es die global verfügbare Werbeplattform TikTok for Business für sämtliche Marketingformate. Außerdem gibt es einen TikTok Creator Marketplace, bei dem Marketer passende Creators zu ihren Kampagnen finden und direkt Anfragen für eine bezahlte Influencer-Kampagne stellen können. Durch den vereinfachten Prozess Werbung zu schalten, könnte das Interesse für Unternehmen an TikTok als Werbemedium, steigen.
Inzwischen gibt es die erste reine TikTok-Agentur in Deutschland. WeCreate unterstützt die Unternehmen mit Strategie, Know-How, Marktforschung und Influencer-Marketing.

 

Quellen:
Meedia.de
W&V.de

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Tipps

Wie sich Erfolg und Glück wirklich gegenseitig beeinflussen

Höher, schneller, weiter. So lautet bei den meisten die Devise in der Arbeitswelt. Wieso man, oben an der Karriereleiter angekommen, nicht unbedingt das erwartete Glücksgefühl empfindet, erklärt der Psychologe Shawn Achor in seinem TED Talk „The happy secret to better work“. Zudem gibt er Tipps, wie man seine eigene Glücksformel erstellt.

Glück ist Kopfsache
Tatsächlich können nur 10 % des Langzeitglücks einer Person vorhergesagt werden, selbst wenn ihre gesamte externe Umwelt berücksichtigt werden würde. Die Restlichen 90 % hängen allein davon ab, wie die Person ihre Umgebung verarbeitet. Zudem zeigen Achors Forschungen, dass 75 % des beruflichen Erfolgs durch das soziale Umfeld, einen positiven Umgang mit Stress und dem eigenen Optimismus bestimmt werden.

Gängige Erfolgsformeln sind falsch herum
Die meisten Erfolgsformeln und die daraus resultierenden Management-Methoden beruhen auf der Annahme „Wenn ich mehr arbeite, bin ich erfolgreicher. Wenn ich erfolgreicher bin, bin ich glücklicher.“ Wissenschaftlich betrachtet ist das genau falsch herum. Der Maßstab für Erfolg wird mit den erreichten Zielen immer wieder erhöht. Hast du in einer Klausur beispielsweise die Note 2 bekommen, fühlt sich die nächste 2 nicht mehr wie ein Erfolg an. So kommt dein Gehirn langfristig gesehen nie am Erfolgs-Ziel an.
Des Weiteren erlangt unser Gehirn im positiven Gemütszustand den sogenannten Glücks-Vorteil. Je glücklicher wir sind, desto höhere Leistungen können wir erbringen – wir sind sogar 31 % produktiver. Erfolg macht also nicht glücklich, sondern Glück macht erfolgreich.

Trainingsplan zum Glück
Laut Achor kann man sein Gehirn, ebenso wie einen Muskel, dazu trainieren glücklicher zu werden.
Seine Methode dabei: „In jeder einzelnen Firma, mit der ich gearbeitet habe, sollten die drei neue Dinge, für die sie dankbar sind, aufschreiben. 21 Tage hintereinander, drei neue Dinge pro Tag. Am Ende dieser Zeit verbleibt im Gehirn ein Muster, mit dem es die Welt nicht zuerst nach Negativem, sondern Positivem abtastet.“
Zudem kannst du auch ein Erfolgstagebuch führen, durch das dir bewusst wird, wie oft du erfolgreich bist, ohne es zu merken. Das kann tatsächlich schon bei kleinen Dingen anfangen, beispielsweise, wenn du etwas Leckeres gekocht hast.
Verstärken kann man die Effekte der Tagebücher noch, indem man darüber mit anderen spricht.

Und natürlich gilt: Keep smiling!

 

Quellen:
Kununu.com
Ted.com

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Trends

Der wachsende Podcast-Markt und seine Möglichkeiten

Der Podcast-Markt boomt: Laut aktueller Studien hören sie zwischen 26 bis 30 Prozent der Deutschen regelmäßig – Tendenz steigend. Und das Angebot ist riesig. Ob aktuelle News, Politik, Unterhaltung, oder Dokus – es ist für jede Altersgruppe etwas Passendes dabei. Die klassischen Medien wie Print, Fernsehen und Radio haben den Trend erkannt und bieten zum Teil selbst Podcasts an, oft mit hoher Resonanz der Hörer*innen. Doch was macht den Erfolg aus?

Das Angebot wird immer vielfältiger
Der wachsende Podcast-Markt hat vor allem Auswirkungen auf den Konkurrenzkampf der einzelnen Anbieter. Apple, Google, Deezer oder auch der schwedische Streaming-Dienst Spotify – sie alle investieren zurzeit eine Menge in das eigene Podcast-Geschäft. Die Flexibilität, die der Podcast-Markt bietet, ist ein großes Plus. Ein Vorteil der Podcasts ist, dass man sie zeitunabhängig und folgenunabhängig anhören kann, eine zeitliche Begrenzung ist nicht gegeben. Man hat das Gefühl, quasi im Gespräch beteiligt zu sein, obwohl man nur zuhört. Den positiven Trend haben auch die Anbieter erkannt. Sie werben um Neukunden.

Die Öffentlich-Rechtlichen ziehen nach
Die rasante Entwicklung im Podcast-Markt ist schon seit längerer Zeit auch bei den öffentlich-rechtlichen Sendern zu sehen. Hierbei steht vor allem der hohe und seriöse Informationsgehalt an erster Stelle, der für viele Zuhörer*innen gerade in dieser Zeit sehr wichtig ist. Aktuell zur Coronakrise bieten der NDR und der MDR Podcasts zur aktuellen Lage jeweils „Coronavirus-Updates“ mit Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité, bzw. Alexander Kekulé, Inhaber des Lehrstuhls für Medizinische Mikrobiologie und Virologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, an, die Montags bis Freitags Updates zur Situation liefern. Mit großem Erfolg, wie man an den Klickzahlen sehen kann: Besonders zu Beginn der Pandemie lagen die Klickzahlen regelmäßig bei über 500.000.

Gerade deutsche Podcasts liegen im Trend
Das Erfolgsgeheimnis der deutschen Podcasts liegt klar auf der Hand: Die Moderatoren und die Gäste, die in diese Talks eingeladen werden, sind den Hörern*innen oft bekannt, es gibt jedoch auch unbekannte Gäste, die ihre Geschichte erzählen. Bestes Beispiel ist der Podcast „Fest und Flauschig“ von Jan Böhmermann und Olli Schulz. Darin reden sie meist ein bis zwei Stunden über alles, was ihnen einfällt – mal ernsthaft, mal völlig übertrieben. Genau das packt die Konsumenten*innen der Podcasts. Auch Pro7 hat sich mit „Baywatch Berlin“ am Podcast-Markt etabliert, Zugpferd ist hier Klaas Heufer-Umlauf. Auch hier werden Themen des Alltags aufgegriffen, die alle angehen. Jede Zielgruppe kann sich also ihre Favoriten heraus suchen.
Auch im Marketing-Bereich gibt es einige interessante Podcasts, wie den OMR Podcast mit Moderator Philipp Westermeyer. Hier geht es vor allem um digitales Marketing.

Podcasts bieten Perspektiven und hohe Werbeerlöse
Der Podcast-Markt bietet auch ganz neuen Projekten und Zielgruppen eine Plattform. Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 gesellte sich mit der Plattform „For Your Ears Only“ hinzu. Bestimmte Podcasts werden kostenlos angeboten, auch ein Abo-Modell für monatlich 4.99 € wird angeboten. Gerade neue und junge Unternehmen können profitieren: Durch Podcasts lassen sich alleine durch Werbung hohe Erlöse erzielen. Im Jahr 2019 beispielsweise lagen diese bei ca. 37 Millionen Euro.

Es ist also zu erwarten, dass der Podcast-Markt noch lange nicht sein volles Potenzial ausgeschöpft hat. Die Möglichkeiten und Themenbereiche werden immer vielfältiger und sprechen längst nicht mehr nur die junge Zielgruppe an. Also: Kopfhörer auf und los geht’s!

 

Quellen:
T3n.de
Augsburger-allgemeine.de

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News

Chancengleichheit?

Ein Begriff, der immer wieder zur Sprache kommt, ob in Zusammenhang mit Geschlechtern, Herkünften, Weltanschauungen,… Die Liste ist lang. Zudem wird Gleichheit so subjektiv und unterschiedlich wahrgenommen wie Farben oder Emotionen.
Da es so viele Facetten gibt, werden wir in diesem Artikel erst einmal die Chancengleichheit von Frauen in der Berufswelt betrachten.

Laut der Studie „Top Karrierechancen für Frauen“ (Mai 2020) ist Lidl nun schon zum 2. Jahr in Folge das Top Unternehmen, wenn es um Chancengleichheit für Frauen geht. Insgesamt wurden 5.000 Unternehmen getestet, davon dürfen sich 509 über ihr ausgezeichnetes Engagement freuen. Unter diesen befinden sich unter anderem Lidl, Zalando und Commerzbank.

Top Karrierechancen für Frauen. Wo?
Das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung hat im Auftrag von Focus Money die 5.000 größten deutschen Unternehmen auf ihr Engagement geprüft.
Die Studie basierte sowohl auf Daten, die mittels „Social Listening“ (Durchsuchung von Websites und sozialen Netzwerken) gesammelt wurden, als auch auf Fragebögen, die von den Unternehmen ausgefüllt wurden. Abgefragt wurde dabei der Anteil der Frauen in Führungspositionen oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dabei reichten für eine Auszeichnung bereits 60 von 100 Punkten und 20 Online-Nennungen.
Zalando zum Beispiel hat das Ziel, bis 2023 ein „ausgewogenes Verhältnis der Geschlechter“ auf den obersten Führungsebenen, inklusive Vorstand und Aufsichtsrat zu erreichen, und landet dadurch auf Platz 1 der Onlinehändler. Darüber, dass bis 2019 in ihren Geschäftsberichten betont wurde, bis 2022 keine Frauen im Vorstand aufnehmen zu wollen und jetzt nur aus Imagegründen ein neues Ziel gesteckt wurde, wird nicht mehr gesprochen. Andererseits stellte sich die Frage, wie schlimm es in allen anderen Betrieben läuft, wenn die Formulierung eines Ziels schon das „Beste“ ist.
Anders läuft es bei Lidl mit 55 % Frauenanteil in Führungspositionen und der Commerzbank mit 30 %. Es wird auf gleiches Gehalt bei gleicher Arbeit und gleiche Aufstiegschancen bei gleichen Qualifikationen gesetzt. Also weit mehr als nur ein bloßes Ziel formuliert.

Aber wozu das Ganze?
Neben ethischen und gesetzlichen Gründen gibt es beispielsweise auch Studien, die belegen, dass Teams, in denen Frauen mitarbeiten, effektiver sind als reine Männerteams. Das Peterson Institute for International Economics hat 21.980 Unternehmen untersucht und festgestellt, dass ein Unternehmen mit 30 % Frauenanteil in der obersten Management Ebene über 15 % Reingewinn mehr erwirtschaftet als ein Unternehmen ohne Frauen. Zudem bieten vielfältige Teams weitere Vorteile, die sich letztendlich insgesamt positiv auf das Unternehmen auswirken. Aber solange sich die Mentalität der derzeitigen Führungs- und Vorstandsmitglieder nicht ändert, wird eine Frau gar nicht in Betracht gezogen.
Natürlich kann bei Stellenausschreibungen nicht einfach irgendeine Frau für die Frauenquote eingesetzt werden. Das wäre weder fair, noch würde es Chancengleichheit bringen. Da es heutzutage allerdings weder an Interesse, noch an der Qualifikation von Frauen mangelt, wären anonymisierte Bewerbungen ein möglicher Weg. Bewerber würden dabei weder anhand von Geschlecht, Herkunft oder sonstigen Merkmalen abseits ihrer Eignung bevorzugt oder benachteiligt. Da dies nur ein möglicher Lösungsansatz ist, drängt sich unweigerlich die Frage auf: Wäre dadurch nicht automatisch die ganze Debatte gelöst?

Die Gleichberechtigung der Frau…
…gibt es sie denn wirklich? Seit 100 Jahren dürfen Frauen wählen, aber was hat sich seit dem denn wirklich geändert? Es wurde gekämpft für Freiheit und Selbstbestimmung. Und dennoch, wo sind wir heute? Von 5.000 Unternehmen sind nur 509 nennenswert. Die Gewinner glänzen durch gleiche Bezahlung, Cross-Mentoring-Programme oder weibliche Führungskräfte. Es geht also! Und noch nicht mal schlecht.
Auch die neue Gleichstellungsstrategie, die Anfang Juli vom Kabinett der Bundesregierung beschlossen wurde, scheint ein Schritt in die richtige Richtung zu sein. Obwohl im Grundgesetz die tatsächliche Durchsetzung der Gleichstellung der Geschlechter bereits verankert ist, war es ein jahrzehntelanger Weg, der nun für die gesamte Bundesregierung zur Aufgabe wird. Mehr Frauen in Führungspositionen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Sorgearbeit zwischen Männern und Frauen gerechter zu verteilen, gehören zu den Zielen der Strategie.
Kritik gibt es dennoch z. B. vom Frauenrat, denn konkrete Ziele über die nächste Wahl hinaus werden nicht genannt.

Warum ist das Thema also noch immer so schwierig? Warum ist Chancengleichheit noch so undefinierbar? Dabei ist der Unterschied zwischen den (binären) Geschlechtern ja gerade mal die Spitze des Eisbergs. Warum wird nun also in Studien geprahlt, wie fortschrittlich und zukunftsorientiert Unternehmen sind? (Frauen-) Empowerment ist zwar eine wunderbare Werbung fürs Image, aber wenn es an die Umsetzung geht, wird zu häufig gekniffen.

 

Quellen:
Süddeutsche.de
W&V.de
Presseportal.de
Faz.net

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Trends

Ein soziales Netzwerk ohne Zucker

Welche Social-Media-Apps hast du alle auf deinem Smartphone? WhatsApp? Instagram? Vielleicht auch noch Facebook? Was haben sie alle gemeinsam? Richtig, alle gehören zum Mega-Konzern Facebook und stammen aus den USA. Wie wäre es mal mit einem europäischen sozialen Netzwerk? Und wie wäre es, wenn diese Plattform auch noch ohne Werbung funktionieren würde?

Ein Münchener Start-Up hat genau das entwickelt: Subs – ein soziales Netzwerk aus Europa, auf dem keine Werbeanzeigen geschaltet werden. Wir wollen dir die neue App vorstellen.

Subs – was?
Seit März steht das neue soziale Netzwerk Subs zum Download zur Verfügung. Der Gründer ist Kevin Gallas Mayer aus München. Die häufig genutzten sozialen Netzwerke stammen alle aus Zuckerbergs Imperium und sie ernten oft Kritik für Datenmissbrauch und Massenmanipulation. Deswegen wird es Zeit für eine europäische Lösung und ohne Zuckerberg. Auf ihrer Website wirbt das Start-Up mit dem Claim „Social Media #ohnezucker“.
Subs ist eine Foto- und Videoplattform. Es können kurze Videos und Bilder hochgeladen und mit kurzem Text versehen werden. Ein großer Vorteil ist hier die freie Formatwahl. Es wird sowohl das Hoch- als auch das Querformat unterstützt, und es ist dabei auch jedes Seitenverhältnis möglich. Viele bekannte Funktionen von Instagram, wie Storys, Hashtags und Chats, finden sich auch bei Subs wieder.

Fair für die Nutzer*innen
Laut Gallas Mayer ist es dem Start-Up das größte Anliegen, die Privatsphäre ihrer User*innen zu schützen. Die meisten anderen Plattformen müssen die Nutzerdaten für die zielgerichtete Werbung sammeln. Subs will auf genau diese Werbung und damit auf die Datensammlung verzichten.
So ganz ohne Werbung geht es dann doch nicht. Sie verzichten zwar auf Werbeanzeigen, aber die Creators, User*innen mit einer besonders hohen Reichweite, können Werbung für Unternehmen machen. Der große Unterschied zu den anderen Plattformen: Subs vermittelt die Creators direkt mit den potenziellen Unternehmen.

Fair für die Creators
Eine weitere Besonderheit bei dieser Plattform ist das Beteiligungsmodell. Gallas Mayer selbst vergleicht es mit einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Das Unternehmen verspricht seiner Community sie mit 50% am Erfolg zu beteiligen. Die Creators sammeln Shares und je mehr Shares sie haben, desto höher ist ihre Beteiligung. So profitieren das Unternehmen und die Community gegenseitig voneinander.

Fair für die Umwelt
Aber Subs versucht nicht nur fair für ihre Nutzer*innen und Creators zu sein, sondern auch für die Umwelt. Für jede*n verifizierte*n Nutzer*in pflanzt das Unternehmen einen Baum.

Im Mai hatte die Plattform ca. 7.000 Nutzer*innen. Vor allem viele Fotografen*innen, Models und Künstler*innen nutzen bisher die App. Vielleicht gehörst du demnächst auch zu ihrer Community? Falls du mehr über Subs wissen willst, schau mal auf ihrer Website vorbei.
Wir wünschen dir viel Spaß beim Ausprobieren dieser neuen App!

 

Quellen:
Subs.tv.de
Martin-Hirsch.com
20min.ch
Toh82.de

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News

Wie künstliche Intelligenz unsere Arbeit verändern kann

Für viele ist dieser Begriff noch Neuland: Künstliche Intelligenz (KI). Doch was bedeutet das eigentlich für uns Menschen und für die Unternehmen, für die wir – und auch du – arbeiten? Der Einsatz von KI ist besonders in der Kreation noch kaum verbreitet. Das heißt also, der Nutzen und vor allem die Chancen von Technologie und Digitalisierung sind noch nicht voll in Unternehmen angekommen.

Was KI für die Berufswelt bedeutet
Künstliche Intelligenz ist ein Teilgebiet der Informatik, welches sich vor allem mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen befasst. Beispielsweise befasst sich KI mit Computern, die so gebaut und programmiert werden, dass sie relativ eigenständig Probleme bearbeiten und lösen können. Algorithmen sollen also das intelligente Denken und Arbeiten des Menschen simulieren, ohne dass es merkbare Verluste im Endergebnis gibt.

Der aktuelle Stand
Besonders im Bereich Medien und Marketing gibt es bereits erste Einsätze von KI. Diese beziehen sich in erster Linie auf den Mediaeinkauf, die Optimierung von Kampagnen und Markenstrategien sowie den Mediamix, der eingesetzt werden soll. Allerdings werden die kreativen bzw. grafischen Tätigkeiten noch nahezu 100 % von Menschen erledigt und nicht in die Hände von KI gegeben.
Der digitale Mensch von Samsung z. B. ist ein weiteres Erzeugnis fortgeschrittener KI: Jede Bewegung, jeder Ausdruck wird berechnet, der Gesamteindruck des „digitalen Mitarbeiters“ ist erschreckend realistisch. Er ist außerdem in der Lage, einen eigenen Charakter zu entwickeln, wie er auf Fragen antworten wird, ist nicht genau vorherzusehen, die KI gibt eine mögliche Antwort vor, die jedoch frei interpretiert werden kann. Menschlicher denn je.
Der digitale Mensch kann also auch durchaus in der Werbung helfen, besonders durch automatisierte Prozesse in vielerlei Bereichen, z. B. im Online-Marketing.

Das Leistungsspektrum von KI im Marketing
Wie hilfreich ein durchdachter Einsatz von KI – auch im kreativen Bereich – sein kann, zeigen bereits gemachte Erfahrungen: Obwohl die Kreativität an sich in der Technologie natürlich fehlt, kann KI Abhilfe in den Arbeitsprozessen schaffen. Sei es bei der Suche nach Bildern, Farben oder Gesichtern oder in Werbeformaten, sie vereinfacht den Aufwand. Eine Steigerung des Absatzes oder eine Verringerung von Streuverlusten bei Neukundenrecruiting, Mailings oder sonstigen Werbeaktivitäten sind positive und hilfreiche Nebeneffekte. Doch gerade im Bereich Zielgruppenforschung bietet KI weitere nützliche Eigenschaften: Kundendaten und Eigenschaften können bereits rasant ausgewertet werden, damit diese Daten in Briefings bereits einfließen.

Wie Marken und Agenturen in Zukunft profitieren
In naher Zukunft wird es darauf ankommen, wie sich die Haltung in Bezug auf KI entwickelt. Denn die Möglichkeit, kreative Prozesse damit nicht nur zu begleiten, sondern sie auch aktiv zu steuern, ist mehr denn je gegeben. KI ist perfekt darauf ausgelegt, als Partner von Marken oder Agenturen passgenaue Signale an Kunden auszusenden, was bei einer Kampagne goldwert sein kann. Können es sich Unternehmen also leisten, mehr auf KI zu setzen und sie in die tägliche Arbeit einzubinden? Zum einen werden Kosten und Personal eingespart – die Arbeit eines Creative Directors beispielsweise. Zum anderen nehmen die Kenntnisse der Datenanalyse damit eine immer zentralere Rolle ein. KI bietet also auch das Risiko, sich soweit auf die Technologie zu verlassen, dass irgendwann das eigentliche menschliche Personal in den Hintergrund rückt. Man darf also gespannt sein, für welche Optionen sich Marken und ihre Agenturpartner entscheiden werden!

 

Quellen:
Wuv.de
Spiegel.de

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Trends

Giraffen und Elefanten im Bewerbungsgespräch

Für die meisten Bewerber*innen ist ein Vorstellungsgespräch eine Stresssituation. Sich gut vorzubereiten ist nicht nur enorm wichtig, sondern kann einem auch mehr Sicherheit verleihen. In einem Bewerbungsgespräch stellen viele Personaler*innen aber nicht mehr die klassischen Fragen nach den eigenen Stärken und Schwächen. Stattdessen werden inzwischen häufig Brainteaser (engl. für Gehirnkitzler) eingesetzt.

Wozu dienen Brainteaser?
Logik- und Verhaltensfragen sollen helfen, Bewerber*innen auf ihre analytischen Fähigkeiten und Spontaneität zu prüfen. Personalverantwortliche wollen dabei auch das Verhalten in Stresssituationen testen. Das Ziel der Personaler*innen in einem Vorstellungsgespräch ist, ihr gegenüber kennenzulernen. Dazu gehört nicht nur fachliches Wissen, sondern auch, ob Bewerber*innen kulturell in das Unternehmen passen würden.

„Wie bekommt man eine Giraffe in den Kühlschrank?“
Das ist eine beliebte Frage und die einfachste Antwort scheint „Gar nicht!“ zu sein. Doch auch „Tür auf, Giraffe rein und Tür wieder zu!“ wäre eine richtige Antwort. Hierbei werden Bewerber*innen getestet, ob sie dazu tendieren, zu kompliziert zu denken.
Oft folgen darauf Anschlussfragen wie: „Wie bekommt man einen Elefanten in einen Kühlschrank?“. Hierbei ist es wichtig, die Handlung aus der ersten Frage nicht zu vergessen. Zuerst muss nämlich die Giraffe aus dem Kühlschrank genommen werden, bevor der Elefant dort rein kann. Und um das Gedächtnis zu testen, kommt dann die Frage: „Der König der Löwen veranstaltet eine Tierkonferenz. Alle Tiere sind anwesend, bis auf eines – welches Tier ist nicht dabei?“. Natürlich ist es der Elefant, da er noch im Kühlschrank sitzt.

„Wie schwer ist Manhattan?“
Oft werden auch Schätzfragen gestellt, die unmöglich zu lösen scheinen, dies sind sogenannte Fermi-Fragen. Eine richtige Antwort auf diese Fragen gibt es gar nicht. An solche Fragen muss man logisch herangehen und ohne irgendwelche Daten zu haben, eine quantitative Abschätzung abgeben. Der Lösungsweg ist hier das Ziel. Deswegen ist das Allerwichtigste, bei der Herangehensweise laut zu denken und Personaler*innen mit durch den eigenen Denkprozess zu nehmen.
Es kann außerdem sehr helfen, die Aufgabe in einzelne Teilaufgaben aufzuteilen und diese nacheinander zu lösen. Das Gewicht von Manhattan beispielsweise könnte man über die Anzahl von Menschen oder das Gewicht von Beton und Autos angehen. Mit ein wenig Menschenverstand und gutem Allgemeinwissen kann man solche Aufgaben gut lösen.

Richtig reagieren
Wenn ihr in einem Bewerbungsgespräch mit solchen Fragen konfrontiert werdet, ist es wichtig, ruhig und gelassen zu bleiben. Die Personaler*innen wollen sehen, dass ihr analytisch an die Lösung der Frage rangeht und eventuell auch kreativ und schlagfertig antworten könnt. Versucht, laut zu denken, um eure Herangehensweise zu zeigen. Der Umgang mit solchen Fragen kann Personalverantwortlichen einen Hinweis darauf geben, wie ihr im Joballtag mit Problemen umgeht.

 

Quellen:
T3n.de
Wuv.de
Karrierebibel.de

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Tipps

Alles über das Arbeitszeugnis nach der Ausbildung

Du beendest vielleicht in wenigen Monaten deine Ausbildung und erwartest dadurch auch ein Ausbildungszeugnis. Im Folgenden wirst du alles Wissenswerte über dieses Thema erfahren.
Also bleib gespannt!

Dein Ausbildungszeugnis
Du solltest deinen Chef oder deine Chefin bereits kurz vor Ende deiner Ausbildung um ein Ausbildungszeugnis bitten.
Du fragst dich bestimmt, was der Unterschied zwischen einem Ausbildungs- und einem Arbeitszeugnis ist. Das Ausbildungszeugnis ist ein besonderes Arbeitszeugnis, denn es dokumentiert einen wichtigen Teil deiner Laufbahn: den Abschluss deiner Ausbildung! Nun gibt es noch den Unterschied zwischen einem sogenannten „einfachen Ausbildungszeugnis“ und einem „qualifizierten Ausbildungszeugnis“.

Das einfache Ausbildungszeugnis
Das einfache Ausbildungszeugnis ist eine Bescheinigung über deine Ausbildung. Es enthält zuerst Angaben zu Art und Dauer des Ausbildungsverhältnisses, Ziel der Ausbildung und den erworbenen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnissen und Fähigkeiten. Danach werden die Aufgaben aufgelistet, die du während deiner Ausbildung erfüllt hast. Darunter folgt die Unterschrift eines Vertreters*in des Ausbildungsbetriebes, z. B. von Geschäftsführung oder Personalleitung, sowie des Ausbilders*in.

Das qualifizierte Ausbildungszeugnis
Was ist nun das qualifizierte Ausbildungszeugnis? Es ist schon mal aussagekräftiger als ein einfaches Zeugnis und enthält zusätzliche Angaben zu deiner Leistung und deinem Verhalten.
Die Leistungsbeurteilung beinhaltet folgende Aspekte: deine Ausbildungsbereitschaft, hier geht es um deinen Leistungswillen, dein Engagement und das von dir gezeigte Interesse als Azubi. Im Zeugnis steht dann zum Beispiel folgende Formulierung: Herr Müller zeigte jederzeit großes Interesse an sämtlichen Ausbildungsinhalten. Weitere Aspekte die bewertet werden, sind die Ausbildungsbefähigung, Auffassungsgabe, Denk- und Urteilsvermögen, Belastbarkeit, Kreativität und Geschicklichkeit. Als Beispiel: Herr Müller hat eine gute Auffassungsgabe und arbeitete sich schnell in neue Aufgabengebiete ein.
Außerdem werden deine erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse beurteilt, deine Lern- und Arbeitsweise sowie die Arbeitsergebnisse, dazu kommt eine zusammenfassende Leistungsbeurteilung.

Wahrheit und Wohlwollen
Für die zusammenfassende Leistungsbeurteilung gibt es sogar bestimmte Formulierungen, die Schulnoten entsprechen:

Note 1: Er/Sie erfüllte die ihm/ihr übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit.

Note 2: … stets zu unserer vollen Zufriedenheit.

Note 3: … zu unserer vollen Zufriedenheit.

Note 4: … zu unserer Zufriedenheit.

Note 5: … im Großen und Ganzen zu unserer Zufriedenheit.

Es gelten zwei Prinzipien bei der Erstellung des Ausbildungszeugnisses: Wahrheit und Wohlwollen.
Das bedeutet, dass das Zeugnis der Wahrheit entsprechen und gleichzeitig wohlwollend formuliert sein muss. Leistungsmängel werden höflich umschrieben, weshalb sich auch schlechte Zeugnisse beim ersten Lesen erstmal ganz positiv anhören. Also achte ganz genau auf die Formulierungen in deinem Ausbildungszeugnis, denn diese machen den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Ausbildungszeugnis.
Im Folgenden nennen wir dir noch zwei Beispiele für ein gutes und ein schlechtes Ausbildungszeugnis.

Sehr gute Leistung: Herr Müller integrierte sich in bester Weise in das bestehende Team und lieferte stets wertvolle Beiträge.
Hervorhebungen: „In bester Weise“, „stets“, „wertvolle“

Mangelhafte Leistung: Herr Müller integrierte sich überwiegend reibungslos in das bestehende Team und beteiligte sich an der Teamarbeit.
Hervorhebungen fehlen: „überwiegend reibungslos“ ist eine wohlwollende, höfliche Formulierung für mangelndes Integrationsvermögen.

Also, schau dir dein Ausbildungszeugnis genau an. Mit diesem Artikel bist du bestens vorbereitet, wenn du dein Zeugnis entgegen nimmst.

 

Quelle:
Aubi-plus.de

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Trends

Wie Marketingkampagnen in Zeiten von Corona funktionieren

Das Coronavirus hat unsere Gesellschaft weiterhin voll im Griff. In diesen Zeiten ist besonders Mut, neue Wege zu gehen, gefragt. Viele große Unternehmen und auch kleinere Betriebe machen sich Sorgen um ihre Existenz und grübeln, wie sie ihre Produkte trotz der Pandemie weiterhin erfolgreich vermarkten können. Im folgenden Artikel wollen wir euch einige der Werbekampagnen in dieser besonderen Zeit vorstellen und aufzeigen, mit welcher Kreativität die Unternehmen vorgehen. Besonders Lebensmittelketten werben in diesen Zeiten weiterhin stark.

Beispiel Penny: Kampagne fürs Zuhausebleiben
Unter dem Hashtag #erstmalzuhause beschreibt der Discounter die Vorteile, die zu Hause zu bleiben bieten können. All das wird aus der Sicht eines Kindes erzählt, das berichtet, was es nun alles in den eigenen vier Wänden mit Mama und Papa machen kann. Dabei wird in dem veröffentlichten Video besonders Wert darauf gelegt, dass es zu Hause ja am schönsten ist und dass dort eine vertraute Atmosphäre herrscht. Am Ende des Videos wird das Penny-Logo eingeblendet – somit verbinden die Zuschauer genau diese Eigenschaften mit Penny. Durch die Stimme des Kindes wird dem Spot eine lebensfrohe Note und eine gewisse Leichtigkeit mitgegeben: Die Emotionen der Kund*innen werden also ganz besonders geweckt.

Auch EDEKA schließt sich an
In dem ca. 20-sekündigen Spot bedankt sich der Lebensmittelriese bei seiner Kundschaft, dass diese den Abstand zueinander einhält und somit hilft, das Coronavirus einzudämmen. Dabei sind sowohl die Füße der Kund*innen, als auch die der Mitarbeiter*innen zu sehen, die ausweichen oder einen Schritt zurückgehen. Dass diese Schritte mit Tanzschritten verglichen werden, regt dazu an, trotz der aktuellen Situation fröhlich zu bleiben und die Menschlichkeit zu wahren.

Die Big Player geben den Takt vor
Coca-Cola, Nike oder Adidas: Sie alle nehmen das Thema Corona natürlich sehr ernst, gehen in ihren Kampagnen aber auch offensiv mit dem Virus um. Dabei steht ebenfalls das Thema Social Distancing im Vordergrund, welches auch auf Plattformen wie Instagram und Co. lebhaft aufgegriffen wird. So benutzt beispielsweise Adidas den Begriff „Hometeam“ mit einigen bekannten Fußballspielern. Konkurrent Nike verbreitet mit dem Satz „If you never dreamed of playing for millions around the world, now is your chance.“ die gleiche Botschaft, nämlich durch das eigene Zuhausebleiben den Mitmenschen zu helfen, clever auf seinen Kanälen. Allerdings nicht, ohne sich dabei selbst in Erinnerung zu rufen. Coca-Cola hingegen zeigt sich in Coronazeiten hilfsbereit und unterstützt beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz und zahlreiche Krankenhäuser mit Geld- und Getränkespenden.

Wie kreative Ideen in der Werbewelt wirken
Die Spirituosenmarke Jägermeister geht ebenfalls neue Wege: Liebhaber*innen des Kultgetränks können sich ihren Wunsch-DJ digital ins eigene Zuhause holen. Nach dem Motto „Save the Night“ können 20-30-minütige Auftritte via Videokonferenz gebucht werden, um das von vielen vermisste Nightlife-Gefühl zu erwecken. Auch Vodafone startet eine interessante Aktion für den Kampf gegen Covid-19. User können überschüssige Energie ihres Akkus, wenn das Handy über Nacht geladen wird, mithilfe der DreamLab-App der Corona-Forschung zur Verfügung stellen. Diese leitet einen Teil der Prozessorleistung via WLAN oder über das Mobilfunknetz von Vodafone an das Forschungslabor des Imperial College London weiter. Man kann also selbst einen Beitrag gegen Corona leisten.

Abschließend ist zu sagen, dass sich einige Unternehmen durchaus kreative Kampagnen überlegt haben, die bei Konsumenten ankommen und im Gedächtnis bleiben oder sogar zum Mitmachen anregen. Es wird sich zeigen, ob der Werbemarkt durch Corona eingeschränkt bleibt oder durch kluge Kampagnen weiter ein „Aha-Effekt“ in der Bevölkerung hervorgerufen kann. Das Potenzial dazu ist auf jeden Fall da.

 

Quellen:
Horizont.net
Wuv.de
Marktforschung.de
Vodafone.de

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